«Wir waren auch dabei» – Männer aus der Schweiz und das Konstanzer Regiment Nr. 114 im Krieg 1914 – 1918

Am 11. 11. 1918 um 11:00 Uhr verstummten die Waffen: Der Erste Weltkrieg war Geschichte. Letzten Sonntag jährte sich das Kriegsende zum hundertsten Mal. 

Wer einen Blick zurück auf den ersten Weltkrieg und dabei auf einen besonderen Aspekt werfen möchte, der findet im Schloss Arenenberg die Ausstellung „«Wir waren auch dabei» – Männer aus der Schweiz und das Konstanzer Regiment Nr. 114 im Krieg 1914 – 1918“. Diese Ausstellung wurde verlängert und dauert jetzt noch bis zum 23. Dezember 2018.

Ein Besuch im Schloss Arenenberg lässt einem in eine sehr düstere Zeit eintauchen. Denn die diesjährige Sonderausstellung des Napoleonmuseum zeigte ein bisher vergessenes Kapitel der europäischen Geschichte auf: die Kriegserfahrungen der mehr als 50‘000 Soldaten aus der Schweiz, die zwischen 1914 und 1918 im ersten Weltkrieg auf deutscher Seite kämpften.

Die Ausstellung gibt einem fast das Gefühl, einzelne Soldaten und Offiziere aus dieser Zeit persönlich kennenzulernen. Dies entsteht, da das Napoleonmuseum auf unveröffentlichte Erinnerungen, Briefe, Zeichnungen und vor allem mehrere Tausend Fotos zurückgreift. Dokumente die aus Privatbesitz in den vergangenen Jahren zusammentragen wurden. So wird ein Bogen vom Bodensee an die nordfranzösische und belgische Westfront gespannt und zeigt Alltag und Erlebnisse des an Grauen kaum zu überbietenden Stellungskrieges.

Die Ausstellung dauert noch bis zum 23. Dezember 2018: «Wir waren auch dabei»

Werbeplakat, Poster, Bild: Rechte bei Arenenberg / Napoleonmuseum Thurgau / Schloss und Park Arenenberg / 8268 Salenstein / Schweiz

Verfasst von

Michael’s Beers & Beans – Stories and Photos posted by Michael Schneider – ideas brewed with water of the Rhine. (Blogging for Fun / Non-Commercial) Zurich & Lake Constance

6 Kommentare zu „«Wir waren auch dabei» – Männer aus der Schweiz und das Konstanzer Regiment Nr. 114 im Krieg 1914 – 1918

  1. Hi Michael, ich wollte so gern unter deinem Islandpost kommentieren, aber da ist die Kommentarfunktion deaktiviert, wieso das? Du willst ihn so perfekt lassen wie er ist oder? Niemand soll diese zauberhafte Stimmung, die du da eingefangen hast, mit primitiven Aneinanderreihungen von Buchstaben zerstören. Okay, ich akzeptiere das mal 🙂 Ich bin jedenfalls echt neidisch auf diese Erfahrungen! 🙂 Liebe Grüße und einen guten Start ins Wochenende! Ulli.

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    1. Hallo Ulli, ganz herzlich Dank für Dein Feedback. Früher hatte ich die Kommentarfunktion in meinem Blog geschlossen, da ich aus zeitlichen Gründen die Kommentare nicht beantworten konnte. Aus diesem Grund lasse ich bei den älteren Artikel (auch nach einem refresh) wie den vom Wasserfall weiter geschlossen. Aber vielleicht hast Du recht, dass es dem einen oder anderen Post gar nicht schlecht stehen würde, diesen einfach so unkommentiert stehen zu lassen. Und zu diesem ruhigen Wintererlebnis am Godafoss passt es nun wirklich. Danke für das Feedback & LG, Michael

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