Life happens and now I’m back to blogging!

Life&Style

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Es ist kein Katzensprung mehr nach Reykjavik, Teile des hohen Nordens sind für mich unerreichbar geworden. Das Virus vergraulte meine diesjährigen Reisepläne. Und nicht nur, dieser Virus malt meinen Sommer, eigentlich meine Welt neu. Der Sommer ist schön, doch die Unbeschwertheit hat sich bei mir nicht eingestellt. Es gab schon viele Krisen die uns durch den Sommer begleiteten, aber die Covid-19-Pandemie wirkt radikaler, bleibt allgegenwärtig.

Im Sommer finde ich meine Auszeiten – sei es an den Wochenenden oder in den Ferien. Ferien heisst Reisen. Und dieses Jahr? In der gewohnten Alltags-Umgebung zu bleiben erschien mir nicht vielversprechend. Deswegen entschlossen wir uns zu Beginn unserer Ferien zu einem Kurz-Trip an den Neuenburger See. Ortswechsel, neue Gedanken – so habe ich das Hier und Jetzt schnell gefunden. Und Schwung für die verbleibende Ferienzeit in meiner gewohnten Umgebung mitgenommen, gleichzeitig in meine sommerlichen Wochenende transportiert. Inzwischen habe ich ein gutgelauntes Gegenmittel zu meiner „Corona-Depression“ gefunden: es wurde Zeit, den Zauber des Naheliegenden zu entdecken. Und zu lernen, dass eine Auszeit nicht unbedingt mit einer Reise verbunden sein muss.

Am Neuenburgersee

So habe ich Zeit gefunden um zwei aufgeschobene Vorhaben zu realisieren. Meine Partnerin und ich sind seit diesem Sommer auf dem See mit dem SUP* anzutreffen. Wie viele andere sind wir auf diese Trendsportart aufgesprungen – aber es macht richtig Spass so über den See zu „wandern“. Zudem führte mich dies zur nahe liegenden Idee, Fotografie und SUP zu verbinden. So wird das „FotoSup’en“ auf meinem Blog sicher ein Thema werden.

*Stand-Up-Paddling (SUP), auch Stehpaddeln genannt

Sonnenuntergang am Bodensee (Untersee)

Und das zweite Vorhaben hat ebenfalls Schwung bekommen. Schon lange wollte ich die Schönheit der Natur hier am Seerhein und im Ried, die wundervollen Stimmungen in Schwarz-Weiss wiedergeben. Die Schwarz-Weiss Fotografie wird in Zukunft auf meinem Blog ab und zu ein Thema sein. Die Bilder selber „stelle“ ich in einer eigenen „Online-Gallery“ aus. Darüber bald mehr, darauf freue ich mich.

Nebel in der Morgendämmerung über dem Ried (s/w)

Zugegeben, die grossen Dinge wie meine Passion zur Nordlicht-Fotografie fehlen. Meine geplanten Reisen nach Island, Shetland und Irland sind auf Eis gelegt. Daraus wären wieder „grosse“ Geschichten entstanden, die wohl meinen Blog ausmachen. Irgendwie zwingt mich diese Corona-Zeit mein Hobby „Foto&Bloggen“ weiter zu entwickeln, meine Leidenschaft und Freude dafür neu, anders zu entzünden. Und vielleicht schaffe ich es weiterhin, Euch mit meinen Fotografien und Texten zu inspirieren. Auch ohne die grossen Highlights. Die irgendwann wieder kommen. Bestimmt!

Ab heute geht es hier wieder weiter – ich freue mich schon „auf das, was da noch kommt“. Und darauf noch einige Ideen umzusetzen. Sowie auf alle die meinen Blog lesen und sich hier wohl fühlen.

Ganz liebe Grüsse

3 Gedanken zu “Life happens and now I’m back to blogging!

  1. Hallo Michael,
    es freut mich sehr zu lesen, dass du für dich in Coronazeiten neue Wege bzw. neue Ziele entdeckt hast und dass z. B. die sportlichen wie fotografischen Alternativen dir weiterhin Material für diesen lese- wie ansehenswerten Blog liefern werden. Das ist wunderbar! Ich freue mich schon sehr darauf!

    Bei euch ist glücklicherweise fürs SUP reichlich Wasserfläche vorhanden, so dass sich auch dadurch, dass sich zurzeit viele Menschen neu aufs Brett stellen, nicht gleich Staus oder riesige Menschenansammlungen auf dem Wasser ergeben.
    Wir erleben dagegen in der Stadt, auf Hamburgs vergleichsweise räumlich begrenzten Alster und ihren Nebelkanälen (Fleeten) gerade, dass schon eingegriffen werden muss, weil sich Schifffahrt (Ausflugs – und Linienschifffahrt, Segelboote, Kanufahrer, Ruderer aus den Clubs um die Alster) und SUP von Neulingen noch nicht so gut vertraägt bzw. man sich arg ins Gehege kommt. Viele Neupaddler beachten die geltenden Regeln nicht und gefährden dadurch sich und andere.
    Vielleicht bessert es sich mit zunehmender Übung oder mehr Information darüber. Anfangs machten Interessente beim SUP-Verleih gleich Kurse mit, das lief insgesamt besser. Im Moment werden die Bretter günstig im Discounter erstanden – ohne jegliche Instruktion.

    Lieber Gruß Richtung Schweiz und bis zum Wiederlesen!
    Michèle

    1. Liebe Michèle, schön bist Du wieder dabei, ich freue mich von Dir zu hören. Der SUP-Trend hat auch hier am Bodensee stark zugenommen. Und an den schönen, sonnigen Sommertagen ist es dann ganz schön voll. Vergleichbar ist es vielleicht mit den Snowboardern die vor langer Zeit plötzlich auf die Skipisten drängten oder die heutigen Mountain-Biker die sehr zahlreich auf den Wanderwegen in den Bergen unterwegs sind. Und es ist richtig, einige der Paddler kennen die Regeln noch die Gefahren auf Flüssen und Seen. Aber die SUP’s einfach einzuschränken, wäre falsch, diese haben genau so eine Berechtigung wie Kanus, Kajayks und andere Boote. Ich bin glücklicherweise im Besitz eines Segelscheines und stand auch schon mal auf einem Surfbrett, dies kommt mir jetzt doch zu gute. Wünschenswert wäre halt einfach, dass die Leute ihren gesunden Menschenverstand einsetzen, vorher die Regeln und das Wetter studieren und sich einfach so verhalten. Dann könnten wir auch noch in zehn Jahren ohne Einschränkungen auf dem See paddeln. Aber vielleicht nehme ich doch gerade mit, dass ich diesen Sport, die Regeln und die Gefahren hier auf meinem Blog einmal näher vorstelle. Ganz liebe Grüsse nach Hamburg. Michael

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