Konzert- und Konferenzzentrum Harpa in Reykjavik

Zwischen Land und Wasser unmittelbar am alten Hafen der isländischen Hauptstadt Rekjavik liegt das Konzertzentrum Harpa. Das dänische Architekturbüro Henning Larsen liess sich für den Bau vor allem durch die isländische Natur inspirieren: Die Fassade erinnert an die schroff abfallende Felsenküsten, die schwarz wirkende Fassade ist den schwarz glänzenden Basaltformationen der isländischen Vulkanlandschaft nachempfunden.

Die Fassade ist eine Besonderheit, welche vom bekannten dänischen-isländischen Künstler Olafur Eliasson (Fondation Beyeler – 2021 – „Life“) gestaltet wurde. Die wabenartige Struktur mit den darin ausfachenden Glaselemente reagieren mit einem Spiel aus wechselnden Farben auf Tageslicht und Wetter. Die Verglasung beispielsweise lässt nur bestimmte Wellenbereiche des Lichtes – Gelb, Orange und Grün – durch, alle restlichen Wellenlängen werden reflektiert.

Der Bau der Harpa geht auf isländische Banker zurück. Als Symbol für die isländische Kunst und (Finanz-) Wirtschaftskraft fingen diese mit dem Bau an. Doch der Bau kam ins erliegen als die Banker in der Finanzkrise 2008 bankrott gingen. Der Bau wurde verstaatlicht und durch das kleine Land in einem riesigen Kraftakt fertig gebaut.

Nach anfänglicher Kritik der Isländer gilt die Harpa heute als Symbol für die Zukunft und ist ein Zeichen, dass die Wirtschaftskrise überwunden wurde. Das Konzerthaus mit 1800 Sitzplätzen ist bei den Musikern sehr beliebt. Und für die Touristen wird in der Zwischenzeit täglich Mittagskonzerte und Führungen durchgeführt.

Der Name „Harpa“ ist in Island ein Frauenname und bedeutet „Harfe“. Anscheinend wurde im altisländischen Kalender der erste Monat des isländischen Sommers ebenfalls mit „Harpa“ bezeichnet.

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