Flaschenpost vom Seerhein (11/21)

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Gerne würde ich am goldenen Herbst festhalten, ohne Jacke durch die Gegend streifen und die grauen Monate für einen weiteren Moment irgendwo verstaut wissen.

Doch der Winter kündigt sich mit ersten Schneefällen bereits an und irgendwann verstehe auch ich, dass der Herbst vorbei ist. Und staune selber, wie schnell ich in eine Vorweihnachtsstimmung versetzt bin, vor allem wenn mir hübsche Dinge begegnen. Kerzenlicht beispielswiese.

Der Winter lässt alles nach innen rutschen, das Zuhausesein wird für mich ein wichtiger Bestandteil des Auftankens und Zur-Ruhe-Kommens.

Mit einem kleinen Rückblick in die letzten Momente des goldigen Herbstes hier am Seerhein wünsche ich Euch einen guten Start in den Winter!

Herzliche Grüsse vom Seerhein

„Im Nebel ruhet noch die Welt. Noch träumen Wald und Wiesen.“

Eduard Mörike, Lyriker, 1804 – 1875
Möwen im Mondlicht (Seerhein)
goldiger Spätherbst
Burgruine Helfenberg, Thurgau
Möwe über dem Seerhein
Weinberge „Iselisberg“ (Thurgau, Bodenseeregion)
Herbstlaub
Countryside Thurgau (Seebachtal)
Wintergruss. Für einmal ein Bild aus dem Zürcher Oberland, wo ich ja unter der Woche arbeite. Erstmals hat „mein“ Hausberg Mürtschenstock (2441müM) ein weisses Kleid – Neuschnee! Immer ein Zeichen, der Winter ist nicht mehr weit.
November Blues (Seerhein)
„Herbstlaub-Teppich“
Herbst-Sonne (Seebachtal)
November Mood (Reichenauer Damm im auflösenden Nebel)
Fischerboot im Nebel

Pegelstand Seerhein

Noch im August führte auch der Seerhein Hochwasser. Spannender war es dabei etwas rheinabwärts am Rheinfall. Dort stürzten damals ca. 700’000 Liter pro Sekunde in die Tiefe. Derzeit sind es um die 220’000 Liter pro Sekunde. Dieser Wasserstand ist etwa die Hälfte der im November üblichen Wassermenge. Oder eher typisch für den Januar, wenn der Hochrhein wenig Wasser führt. Am wenigsten Wasser wurde übrigens 1921 gemessen, damals rauschten gerade 95’000 Liter pro Sekunde über den Rheinfall. Hier am am Seerhein liegt der Pegel dagegen erst leicht unter dem für den November üblichem Mittelwert. Dass der Rhein weiter unten noch weniger Wasser führt liegt daran, dass die Zuflüsse aufgrund der Trockenheit sehr wenig Wasser bringen.

Stand am 30.11.2021 Konstanz/Rhein: 278cm

Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg, SH-Power (Rheinfall)

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