Zeit in der Adventszeit über meine Zeit nachzudenken (Advent #4)

Advent 2018, zu Dir selbst

Advent ist bei mir eine romantische Idealisierung, ein ineinanderverwursteltes Gefühl, welches aus vielen kleinen schönen Momenten entstanden ist. Genau hier erkenne ich, dass mein Glück nicht in den grossen, ausserordentlichen Begebenheiten liegt. In Wirklichkeit sind es die vielen kleinen, intensiven Szenen in meiner Zeit, die mich glücklich machten. 

Kerze im Spiegel (Bild by Michael’s Beers & Beans)

Die abbrennende, im Spiegel reflektierende Kerze symbolisiert, dass die Lebenszeit endlich ist. Die Distanz dazwischen eine reine Zeit-Idee. Mit Selbstoptimierung und Zeitmanagement habe ich Strukturen geschaffen um die Anforderungen meines Lebens zeitlich zu bewältigen. Doch verliere ich mich am Schluss in der Erledigung von Dingen, in der Arbeit und in den Aufgaben des Alltages. Alles führte zur Ökonomisierung meines Zeitverbrauchs.

Lichtet sich dagegen einmal kurz der Zeit-Nebel, dann entstehen kreative Momente, gibt es Raum für Spontanität und Augenblicke für das „Glücklichsein“. 

Es ist Zeit für eine Veränderung in meinem Umgang mit der Zeit. Dies führt mich zur Idee eine Art „Lebens-Restzeit-Drehbuch“ zu entwerfen, eine persönliche Zeitkultur zu erschaffen: Was ist mir wirklich wichtig? Was war nochmals die Idee meines Lebens? Auf welche Ziele lohnt es sich hinzuarbeiten, mich zu motivieren? Was fällt aus dem Drehbuch heraus, wo werde ich Nein sagen. Mit welchen Dingen stopfe ich mich nicht mehr voll, die mich schlussendlich nur enttäuschen. Was sind die Handlungsanweisungen, wo muss ich weiterhin mein Fokus auf Effizienz, Kontrolle und mein ich setzen? Zeitpuffer für Unvorhergesehenes einrichten. Platz für Rituale einplanen. Szenen setzen, an die ich mich einmal mit Freude erinnern werde, Momente entstehen lassen, kleine Freiräume schaffen für Augenblicke die mich glücklich machen. Romantik wiederzubeleben.

Es war an der Zeit in der Adventszeit über meine Zeit nachzudenken … und höchste Zeit dies alles für mich umzusetzten.

“Dieses Jahr nutze ich meinen kleinen Freiraum in der Adventszeit über die Zeit, meine Zeit nachzudenken. In meinem Blog reflektiere ich einige der Gedanken und meine persönliche Erkenntnisse. Keine Ratschläge. Das Privileg ist mir bewusst, dass ich  “Glück schmieden darf” – auch im Alltag. Es wenigsten versuchen kann. Vielleicht ermuntere ich damit Gleiches zu tun, ganz etwas Anders zu tun oder es einfach zu lassen.” 

Die ganze Advent-Serie findest Du hier.

Zeit in der Adventszeit über meine Zeit nachzudenken (Advent #3)

Advent 2018, Life&Style, zu Dir selbst

Die Adventszeit führt mir vor Augen, dass wir am Ende dieses Jahres angelangt sind. Es tut mir gut, mit abgegrenzten Zeiten, mit Rhythmen zu leben. Es verlangsamt für eine kurze Zeit mein Leben, das Leben um mich herum. Dabei steht dieser Rhythmus im Gegensatz zu unserer Epoche, in der sich die Dinge und die Menschen immer mehr beschleunigen.

Zwei abbrennende Kerzen (Bild by Michael’s Beers & Beans)

Dieser Beschleunigung entgegne ich mit Selbstoptimierung und aktivem Zeitmanagement. Doch realisiere ich immer mehr, dass ich gar nicht meine Zeit manage, sondern nur meine Aufgaben, Dinge, mein Umfeld und mich selbst. Es erfüllt mich oberflächlich, dass ich in 100% Zeit möglichst viel erledigen kann und so meine Aufgaben und Dinge erfolgreich meistere. Trotz diszipliniertem Zeitmanagement empfinde ich „Zeit zu haben“ als Illusion.

Im Grunde führe ich meinen Zeitverbrauch ganz falsch. Ich manage verbissen die „zeitlichen Dinge“, meine „Qualitätszeit“ dagegen entsteht von selbst, manchmal, vielleicht oder meistens eben nicht. Nie schaffe ich mir bewusst, aktiv Raum für freudvolle Augenblicke und kreative Momente. Um dies zu bewirken, fehlt es mir an einer Zeit-Idee, an der eigenen Zeitkultur.

Im letzten Adventspost #4 frage ich mich, wie kann ich die Fehler in meinem Zeitmanagement beheben? Wie könnte ich im Alltag regelmässig Zeit für Momente planen, Raum für Augenblicke des Glücklichsein zu schaffen? Kann ich meinem Zeitmanagement eine Zeit-Kultur als Basis unterlegen?

Und hier findest Du alle Adventspost: Zeit in der Adventszeit über meine Zeit nachzudenken

“Dieses Jahr nutze ich meinen kleinen Freiraum in der Adventszeit über die Zeit, meine Zeit nachzudenken. In meinem Blog reflektiere ich einige der Gedanken und meine persönliche Erkenntnisse. Keine Ratschläge. Das Privileg ist mir bewusst, dass ich  “Glück schmieden darf” – auch im Alltag. Es wenigsten versuchen kann. Vielleicht ermuntere ich damit Gleiches zu tun, ganz etwas Anders zu tun oder es einfach zu lassen.” 

Bild: Michael’s Beers & Beans

Zeit in der Adventszeit über meine Zeit nachzudenken (Advent #2)

Advent 2018, Life&Style, zu Dir selbst

Der Advent ist für mich eine Art Insel die im vorbeirauschenden Alltag etwas Wiederkehrendes ist, etwas was sich im Grunde nicht verändert. Liegt genau in der Adventszeit etwas, dass mich daran erinnert, dass der Umgang mit meiner Zeit falsch ist? 

Candles and heather flowers (Bild by Michael’s Beers & Beans)

Was ist Zeit? Wenn ich eine Antwort darauf hätte, könnte ich vielleicht besser mit der Zeit umgehen? Diese Idee machen mir die Philosophen ziemlich schnell zu nichte. Augustinus – einer der grossen Philosophen der Spätantike – definiert Zeit als reine Illusion. Zeit wird von uns Menschen aus Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit zusammengesetzt. Wir messen im Prinzip den Übergang der Zukunft zur Gegenwart und weiter in die Vergangenheit. Zeit ein reines Phantasiegebilde? In Wirklichkeit ist alles gleichzeitig?

Was Zeit ist, werde ich wohl nie verstehen. Aber vielleicht liegt dort der Schlüssel, denn wenn ich Zeit nicht verstehen kann, wie soll ich dann meine Zeit managen?

Im nächsten Adventspost #3 frage ich mich, kann ich meine Zeitprobleme durch mein diszipliniertes Zeitmanagement wirklich lösen?

Und hier findest Du alle Adventspost: Zeit in der Adventszeit über meine Zeit nachzudenken

“Dieses Jahr nutze ich meinen kleinen Freiraum in der Adventszeit über die Zeit, meine Zeit nachzudenken. In meinem Blog reflektiere ich einige der Gedanken und meine persönliche Erkenntnisse. Keine Ratschläge. Das Privileg ist mir bewusst, dass ich  “Glück schmieden darf” – auch im Alltag. Es wenigsten versuchen kann. Vielleicht ermuntere ich damit Gleiches zu tun, ganz etwas Anders zu tun oder es einfach zu lassen.” 

Bild: Michael’s Beers & Beans

Zeit in der Adventszeit über meine Zeit nachzudenken (Advent #1)

Advent 2018, Life&Style, zu Dir selbst

Jedes Jahr verzaubert mich der Advent aufs Neue. Überall wird die Welt etwas freundlicher, die Strassen leuchten festlich gegen die Dunkelheit der Jahreszeit.

Der  Glanz von Kerzen gibt mir ein heimeliges Wohlgefühl. War früher diese Zeit bei mir nur von Hektik geprägt, gebe ich heute der Beschaulichkeit der Adventszeit ein bisschen mehr Raum. Im Schein der Kerzen flackert dann auf, wie gut es mir doch geht, für welche Ereignisse des vergangenen Jahres ich dankbar bin. Es wird mir bewusst, was sich in meinem Leben alles verändert hat, wie der moderne Alltag mich immer mehr fordert. 

ZEIT IN DER ADVENTSZEIT ÜBER MEINE ZEIT NACHZUDENKEN (ADVENT #1) Kerzenschein (Bild by Michael’s Beers & Beans)

Dieses Jahr nutze ich meinen kleinen Freiraum in der Adventszeit über die Zeit, meine Zeit nachzudenken. In meinem Blog reflektiere ich einige dieser Gedanken und meine persönliche Erkenntnisse. Dabei knüpfe ich an meine Posts über meinen Umgang mit den sozialen Medien an. In diesen Posts verarbeitete ich, dass mein Umgang mit Twitter & Co. mich in eine Zeitkrise stürzten.

Diese Zeitkrise war in erster Linie durch mich ausgelöst, deckte es doch Schwächen mit dem Umgang meiner Zeit auf. Ich wollte wieder vieles und alles auf einmal schaffen, alles gleichzeitig erleben. An Orten zu sein, für die ich gar nicht bereit war dort zu sein.

Disziplin und Zeitmanagement haben mich aus der “Krise” geführt, so dass die Arbeit an meinem Hobby-Blog (inkl.Twitter und Instagram) meinen durchgetakteten Alltag wieder bereichert.

Scheinbar habe ich durch mein konsequentes Zeitmanagement alle Zeitprobleme gelöst. Doch weiss ich im innersten, dass der Punkt kommt, wo ich wieder das Gefühl habe keine Zeit zu haben. In die nächste Zeitkrise reinrattere.

Im nächsten Adventspost #2 frage ich mich, was ist eigentlich Zeit?

Und hier findest Du alle Adventspost: Zeit in der Adventszeit über meine Zeit nachzudenken

“Dieses Jahr nutze ich meinen kleinen Freiraum in der Adventszeit über die Zeit, meine Zeit nachzudenken. In meinem Blog reflektiere ich einige der Gedanken und meine persönliche Erkenntnisse. Keine Ratschläge. Das Privileg ist mir bewusst, dass ich  “Glück schmieden darf” – auch im Alltag. Es wenigsten versuchen kann. Vielleicht ermuntere ich damit Gleiches zu tun, ganz etwas Anders zu tun oder es einfach zu lassen.” 

Bild: Michael’s Beers & Beans