Zwischen den Jahren – der kleine Rückblick 2019 (3)

Der Blog Blog, Jahresrückblick 2019

Ich fotografiere gerne, ich schreibe gerne, ich wandere und reise gerne und ich staune gerne. Und dies fasse ich gerne in einem Art Tagebuch – also in meinem Blog – zusammen. Und wie ich im ersten Teil dieser „Jahresrückblick-Serie“ geschrieben habe, hoffe ich, dass da draussen ein paar Menschen mitlesen, im Wissen dieser Blog ist mein künstlerisches Ventil. Und lassen sich manchmal inspirieren.

Im dritten Teil meines Rückblicks geht es sehr sommerlich zu und meine ausgewählten Bilder schliesse ich mit dem Photo&Lyric „Einen Sommer weiter“ passend ab.

Ein weiterer Sommertag

Sonnenaufgang über dem Seerhein

Morgendunst

Am frühen Morgen bildete sich Dunst über dem Ried

Eingang zum Genuss

Hoteleingang in Vico Morcote, Tessin

Einen Sommer weiter
Photo&Lyric

Sommerzeit
beide nochmals jung
in Jeans und Sommerkleid
unbeschwert und ohne warum

Von der Sonne leicht
laufen wir Barfuss über Strände
die Seele ruhig und seicht
denken wir nicht ans Ende

Die Sonnenuntergänge
sind Musik für uns Liebende
friedlich tief gehen die Klänge
in die unaufhörlichen Abende

Beobachtest die Wellen im Wind
fühlst Dich frei und heiter
doch dies bald Erinnerungen sind
und wir wieder einen Sommer weiter

Von bunt in grau
ändern die Farben bald
der Winter wird rau
der Sommer in uns verhallt

Sommerzeit
beide nochmals jung
in Jeans und Sommerkleid
unbeschwert und ohne warum

Zwischen den Jahren – der kleine Rückblick 2019 (1)

Der Blog Blog, Jahresrückblick 2019

In diesem Jahr hat sich etwas wesentlich verändert. Die Tradition meines Jahresrückblicks zeigt beim ersten Blick: Eigentlich ist alles gut! Über meinen Blog hatte ich wieder schöne Begegnungen, spannende Auseinandersetzungen, erstellte gute und schlechte Posts und irgendwie viel Buntes.

Beim zweiten Blick erkenne ich, dass die Wahrnehmung auf mein Hobby von aussen eine andere geworden ist. Verständnis, dass man so etwas zum Spass macht, ist kaum noch vorhanden.

Aha, ein Influencer!

Wenn ich von meinem Hobby erzähle (was ich immer seltener tue), dann sehen Leute sofort ein Influencer in mir. Ob ich schon durchgestartet bin – so ein Blog ist ja viel Arbeit, aber ich würde sicher Unsummen damit verdienen. Aber sei sicher cool so ein Zweitjob!

Aha, ich bin Manager und im Zweitjob Bier&Bohnen Hobby-Blogger!

Wie harte Arbeit? Zweitjob? Und schon erhalte ich wieder Mails für eine Hochzeitsfotografie oder ob ich ein Testimonial verfassen könnte. Freundlich und qualifiziert lehne ich diese beiden Aufträge ab. Prompt kommt die Antwort, was denn der Sinn hinter meinem Blog sei.

Aha, einen Sinn!

Klar, Sinn! Und der Sinn besteht darin, dass ich doch gefälligst aus meinem Bier&Bohnen Blog ein Business mache. Alles andere reine Zeitverschwendung! Und wenn ich schon fotografiere, dann sollte ich doch wenigstens ein E-Book mit Tipps herausgeben oder Hochzeiten fotografieren. Als „Leistungsträger“ sei ich es doch gewohnt für mein Bankkonto zu arbeiten und professionell mit meiner Zeit umzugehen.

Aha, „Leistungsträger“ dürfen nicht „nichts“ tun?

Ich frage mich, hat denn das ganz normale Abschalten – ein Buch lesen oder einfach etwas zu tun, das einem Spass macht – selbst keinen Reiz mehr?

Aha, das 2019 endet in einer „Blogger-Sinnkrise“!

Ehrlich gesagt, dies habe ich tatsächlich ab und zu. Vermutlich genauso wie ein Hobby-Rosenzüchter, der im November bei Nieselregen seine Rosen zurückschneidet.

Aha, ich fotografiere gerne, ich schreibe gerne, ich wandere und reise gerne und vorallem staune ich gerne!

Genau. Immer noch. Und dies fasse ich gerne in einem Art Tagebuch zusammen. Und weil ich Geschichtenerzähler bin, veröffentliche ich meine kleinen Geschichten und Fotos gerne auf meinem Blog. Und vielleicht hören da draussen ein paar Menschen zu, im Wissen dass dieser Blog mein künstlerisches Ventil ist. Und lassen sich manchmal inspirieren. Genau darüber freue ich mich und dann macht mein Hobby einfach noch mehr Spass!

Und so verschwende ich gerne etwas Zeit in meinem Jahresrückblick. In diesem und drei weiteren Posts habe ich Euch meine Lieblingsbilder herausgesucht. Drei für jedes Quartal und jeweils ein „PhotoLyric“ aus diesem Jahr, welches mir persönlich ans Herz gewachsen ist. Einfach so. Zur Freude.

Herzlichst,
Euer Michael

 

Zwischen den Jahren – der kleine Rückblick 2019 (1)

Wintereinbruch

Schneegestöber – Bootshafen von Ermatingen (Untersee/Bodensee)

Wintersturm

Wellen auf dem Untersee, im Hintergrund die Vulkanlandschaft des Hegau

Winterwonderland

Weissfluhjoch (2693 müM), von Arosa aus gesehen

Sign of Spring (PhotoLyric)

Der Winter zieht sich zurück an den Horizont zum letzten Gefecht, 
bäumt sich auf mit seinen Schneegipfeln und bitteren Winden.

Krokusse farbenfroh Kälte und Schnee schwächt, 
unabwendbar ihr Blütenduft in den Frühling finden.

Schreiben über das Schreiben

Der Blog Blog, Dinge des Lebens, zu Dir selbst

“Schreiben über das Schreiben” – ein Text darüber ausgerechnet von mir, der Buchstaben aneinanderfügt, das Schreiben nie gelernt hat, also nicht so richtig. Von einem der Bier und Bohnen zu geschriebenen Fotos mischt und über seinen Blog in die Welt raus posaunt. Und dann noch von einer „isländischen Elfe“ reingezaubert in diese Bloggerparade. Und so stehe ich an diesem Abend freiwillig unfreiwillig vor dieser Aufgabe, einen Text über das Schreiben zu verfassen.

Was soll ich schreiben übers Schreiben? Warum lasse ich es nicht einfach sein? Können Elfen böse werden? Gut, was war das Thema nochmals? Was ich wie, warum und womit schreibe. Oder?

Meine beiden PC-Bildschirme leuchten, es ist ruhig in der Wohnung, der urbane Lärm draussen verstummt langsam in der sommerlichen Nacht.

Geschrieben habe ich früher in erster Linie viele Konzepte, Finanzberichte und irgendwelche Analysen zur Lage von irgendetwas. Wobei Schreiben war das nicht, es war eher die Konvertierung von Fakten und Zahlen in ein lesbares Format. Dabei hat niemand diese Berichte je verstanden. Heute würde ich Comics zeichnen. Auf maximal einer A4-Seite.

Wirklich zum Schreiben hat mich eine nächtliche Autofahrt gebracht. Im Radio blubberte eine Geschichte eines Manager, der sein Burn Out überwand, indem er während seiner Freizeit als Bus-Chauffeur einen Linienbus fahrplanmässig durch die Stadt Zürich lenkte. Ich erkannte, der busfahrende Manager hatte seine Fähigkeit, Fokus zu bilden, weiterentwickelt. Einen Linienbus in der Stadt zu lenken ist sehr anspruchsvoll, braucht volle Konzentration. So blieb ihm keine Zeit sich in seinen anderen, ihn belastenden Dingen zu verlieren.

Mein „Linienbus“ ist heute das Schreiben, das Hobby des Bloggens.

Auf einer Strandwanderung an der Nordsee kam mir kurze Zeit später der busfahrende Manager wieder in den Sinn. So fasste mich plötzlich der Quer-Gedanke Momente mit Fotos und Texten zu untermalen. Noch auf dem Heimweg beschloss ich einen Feel-Good-Blog zu starten, diesen “Beers & Beans” zu nennen. Ich fing an wie ein Storyteller am Lagerfeuer meine erste Geschichten von meinen Reisen nach Island und aus den Bergen zu erzählen. Kunterbuntes folgte – thematisch wollte ich mich nicht festlegen. “Bier & Bohnen” !

Daraus ist ein schönes Hobby entstanden, welches ich zeitlich und örtlich ungebunden betreiben kann. Und ich kann für einige Momente auf etwas fokussieren, was mir Freude bereitet. Mich für kurze Zeit von anderen Dingen entlasten.

So wie der Manager auf seinen Busfahrten durch die Stadt. 

Jede Woche veröffentliche ich seither ein bis zwei “Bier&Bohnen” Posts. Um dies zu bewältigen habe ich mir zwei Zeitfenster in der Woche eingerichtet. Das erste Fenster nutze ich um die Fotos aufzubereiten. Anschliessend befülle ich die beiden Social Media Kanäle, die dann in wunderbaren Abständen automatisch etwas Werbung für meinen Blog machen. Mein zweites Ritual ist mein “Blogger-Abend”, hier schreibe ich meine Posts. Manchmal entstehen an einem Abend 4 verschiedene Posts, manchmal auch gar nichts. Oder einfach neue Ideen. Der Ort an dem ich Schreibe ist nicht sehr romantisch, es ist mein Homeoffice. Gerne würde ich in einem Café schreiben, im Zug oder wo auch immer. Es gibt gelegentlich Ausnahmen wo ich dies kann – aber grundsätzlich ist in meinem getakteten Leben dafür (noch) keine Zeit. 

Mein Ritual zu Schreiben liebe ich inzwischen. Es ist schön zu reflektieren, ich erzähle gerne Geschichten. Den Fokus auf meine Texte zu legen ist für mich eine Art Erholung vom Alltag. Gleichzeitig habe ich heute den Anspruch meine Leser zu inspirieren und dies ist inzwischen die grösste Herausforderung.

Meine Arbeitsmittel sind meine Kamera (oder irgendetwas, zum Bilder aufzunehmen), ein PC/Notebook sowie mein Smartphone. Auf dem PC schreibe ich meine Texte direkt in WordPress, mobil nutze ich “Paper” (Dropox) um Ideen auf dem Smartphone festzuhalten. Inzwischen habe ich mir noch ein tägliches, kurzes Zeitfenster geschaffen, in welchen ich mich um Twitter & Instagram kümmere, ein effizienter Helfer ist hier “Buffer”. Auf dem PC nutze ich Programme wie WordPress.com, Lightroom Classic, Cling, Dropbox, Evernote und noch kleine andere Online-Helferlein.

Am Wochenende und in den Ferien ist (fast) schreibfrei, dann ist einfach Zeit für Spontanes und Anderes. Die Kamera allerdings ist immer dabei.

Irgendwann möchte ich eine Schreibwerkstatt besuchen, darauf lege ich aber im Moment (noch) keinen Fokus. Daher bleibt Schreiben etwas für mich alleine. Sobald ich eine Idee in einen Text umgesetzt habe, fühle ich mich freier, entwickle dabei gleichzeitig immer wieder neue Ideen. Meine Worte regenerieren mich, das Schreiben ist für mich ein lebensverbesserndes Mittel.

Die Energie, die ich in meinen Blog reinstecke, transportieren die Worte zu meinen LeserInnen raus in die Welt. Und wenn sich meine positive Energie bei den Leserinnen und Leser in Inspiration wandelt, ist dies der Lohn für meine Arbeit.

Mein Post “Schreiben über das Schreiben” war zuerst Überwindung. Das Ergebnis nun mag vielleicht schlecht sein, aber wer genau hinschaut entdeckt doch etwas Gutes. Und herzlichen Dank an die Elfe für den Zauber der Einladung zu dieser Bloggerparade und der Inspiration. Bless og takk fyrir. 

Dieser Text ist im Zusammenhang mit der Bloggerparade #SCHREIBENÜBERDASSCHREIBEN von Stephanie entstanden

„coffee, please, and a shot of cynicism.“ – dies ist der „Jingle“ von Stephanie’s Blog. Stephanie betreibt einen wundervollen Blog – über Bücher, Reisen, Fotografie und  was ihr so in den Sinn kommt. Auch ein bisschen „Beers&Beans“. Aber anders – Stephanie liest sehr viel und kommentiert die gelesenen Bücher auf ihrem Blog. Sie schreibt gerne (gut) und hat ein schönes Auge für Bilder, der Blog besticht durch tolle Foto-Zusammenstellungen. Und dann gibt es da noch ihre Zebrakunst – aber schaut doch selber: Stephanie Müller

Vielen Dank Stephanie für die spannende Idee, einmal ein Text über das Schreiben zu schreiben. Habe sehr gerne mitgemacht.

Eingeladen zu dieser Bloggerparade bin ich von Inge

Mein herzlicher Dank geht daher auch an die isländische Elfe (@islandfrauen) – diese Elfe heisst Inge und wir folgen uns schon seit längerer Zeit auf Twitter. Island das verbindende Element, inzwischen aber eher als treuer Leser ihrer Blogs. Auf ihrem Blog „Physio-Energie“ hole ich mir immer mal wieder eine Portion „Superkraft“ oder lasse mich von ihren Posts über Persönlichkeitsentwicklung inspirieren. „Ein Diamant verbrennt, genau wie ein empfindsamer Mensch“, wer mit diesem Zitat* etwas anfangen kann, der wird sich von den Texten die Inge schreibt sofort abgeholt fühlen: Inge Schuhmacher – Blog Physio-Energie

Inge, vielen Dank für Deine Einladung. Dein Post „Warum ich Blogs schreiben“ war der Auslöser Mut zu fassen und hier mitzumachen.

Bloggerparade #SCHREIBENÜBERDASSCHREIBEN

Die Bloggerparade von Stephanie ist heute abgelaufen, daher verzichte ich auf weitere Einladungen. Darum sage ich einfach “ Who will be next to take up? “ – vielleicht nimmt Stephanie noch jemand auf. Oder einfach als Idee für einen Post auf dem eigenen Blog.

*Zitat aus dem Lied „Ein Diamant verbrennt“, Peter Cornelius, Liedermacher aus Wien

Meine digitale Entgiftung: Was ich aus dem Ausschalten gelernt habe

Der Blog Blog

Eigentlich liebe ich Social Media. Eigentlich. Es ermöglicht mir mich mit Menschen auf der ganzen Welt zu verbinden. Mit meinen Fotos und Texten andere zu inspirieren, so in einen spannenden Austausch zu kommen. Die Welt durch andere Augen zu sehen. Twitter, später zusätzlich Instagram, lockten mich raffiniert immer tiefer in deren Welt, nicht zu Letzt, weil diese eine Schwäche von mir ausnutzen konnten. Meine Art immer aktiv und produktiv zu sein, traf voll den Nerv. Zudem bin ich dem Spiel um Anerkennung erlegen. Aus einer schönen Zeitverschwendung wurde Zeitvernichtung!

So habe ich die Schattenseite von Social Media kennengelernt, darüber habe ich berichtet. Nach Ostern bin ich einfach einmal ausgestiegen, habe die Zugänge gekappt und die Kanäle sich selbst überlassen.

Dabei habe ich Zeit gewonnen. Zum Nachdenken. Zum Lesen. Oder einfach so. Ich habe besser geschlafen, nach ein paar Tage fühlte ich mich ruhiger und konzentrierter. Mein Verstand verlangsamte sich und ich war präsenter in dem, was ich tat.

Aber ich erkannte nach einigen Wochen, dass es ganz ohne in der realen Welt nicht geht. Die totale Abstinenz nicht der richtige Weg ist. Als Blogger ist die Kommunikation irgendwie im Blut und zu einem Blog gehören auch die Kanäle der sozialen Medien. Irgendwie.

Zurück in mein altes Schema wollte ich nicht mehr, da war einiges falsch gelaufen. Und meine kostbar gewonnen Zeit will ich behalten. Zudem habe ich hier auf meinem Blog viele Anregungen erhalten, wie man mit den Social Media „gesund“ umgehen kann. Auf dieser Basis habe ich mir jetzt meinen eigenen digitalen Kodex zusammengebastelt und den Re-Start aufgenommen:

  • Konzentration auf den Blog, darauf richte ich auch die Social Media Kanäle aus
  • höchstens zwei Social Media Kanäle (die anderen habe ich inzwischen tatsächlich gelöscht)
  • Social Media-Kanäle werden nur im Zusammenhang mit meinen Themen im Blog genutzt
  • keine Social Media Apps auf meinem Smartphone
  • eigene, tägliche Zeitfenster für meine aktive Social Media-Zeit, am Wochenende ist „frei“.
  • konsequente Nutzung einer Social Media Management Plattform
  • keine Stories erstellen, alle Push Benachrichtigungen abstellen
  • Social Media kann immer warten

Mein Re-Start habe ich so einmal begonnen. Im Moment macht es mir wieder Spass und ich freue mich, dass ich so Leserinnen und Leser für meinen Blog zusätzlich gewinnen kann. Und ich habe gelernt, wird es mir zu viel, dann ziehe ich einfach den Stecker und mache eine Pause.

„Bei Social Media geht es mehr um Soziologie und Psychologie als um Technologie.“ Brian Solis (Digital-Analyst)

 

Meine Einschätzung und „schweizerische“ Umsetzung der DSGVO

Der Blog Blog

Aus meiner persönlichen Sicht als privater Blogger komme ich jetzt auch noch auf das Thema DSGVO (GDPR) zu sprechen und gebe meinen Senf dazu. Meine persönliche Einschätzung ist, dass bei einem privaten Blog nach Einführung der DSGVO nichts passieren dürfte. Wer mit gesundem Menschenverstand an die Sache geht, hält die Datenschutzgrundverordnung ein. Einfache Faustregel: Keine Daten sammeln, die wir nicht benötigen und mit den personenbezogenen Daten die wir bekommen verantwortungsvoll umgehen! 

Die DSGVO wird Ende Mai in Kraft treten. Dies bedeutet in erster Linie einmal, dass keine Rechtssicherheit besteht, weil es für die praktische Umsetzung schlicht noch keine Gerichtsurteile gibt. In diesem Sinne idotisch wäre wohl, wenn man sich zuerst die privaten Blogger und Bloggerinnen vorknöpfen würde. Alle Empfehlungen zur praktischen Umsetzung sind daher Meinungen und Einschätzungen. Und wenn man etwas recherchiert findet man haufenweise gegenteilige Meinungen. Daher heisst es in erster Linie Ruhe bewahren und gelassen beobachten, was sich in den nächsten Monaten auf diesem Gebiet so tut.

Ich lebe ausserhalb der EU hier in der Schweiz. Daher könnte ich tiefenentspannt auf die DSGVO schauen so unter dem Motto „geht mich nichts an“! Nun so einfach ist es nicht. Obwohl wir nicht Teil der EU sind, sind wir doch betroffen. Sobald Leute aus der EU Zugriff auf eine Website in der Schweiz haben und ihre Daten verarbeitet werden, ist die Einhaltung der Verordnung gefordert.

Auch das Schweizer Datenschutzgesetz wird übrigens revidiert, jedoch hat die zuständige Kommission des Parlaments eine Zweiteilung beschlossen: der für den Schengen-Raum relevante Teil soll zeitlich prioritär umgesetzt werden (ca. bis Januar 2019) und der Rest danach. Wobei ich davon ausgehe, dass die Bestimmungen des Schweizers Rechts nicht strenger ausfallen sollten als diejenigen unter EU Recht.

Wichtig finde ich, dass wir privaten Blogger und Bloggerinnen  (also Blogs ohne kommerziellen Hintergrund) nicht die Segel vor der DSGVO strecken, allenfalls sogar unsere Hobby-Blogs vor lauter Angst einstellen. Das ganze Leben ist von Gesetzen und Leitplanken begleitet, ohne dass wir viel darüber nachdenken. Weil wir mit gesundem Menschenverstand vieles einfach richtigmachen.

Abmahnungen überfallen einem nicht einfach so, die DVSGO ist nicht «Iwan der Schreckliche» der unangemeldet unsere Bloghütten angreift und abfackelt. Erreicht uns trotzdem einmal eine Abmahnung, dann liegt irgendein Verhalten unsererseits zugrunde, dass in die Rechte eines anderen eingreift. Haben wir also etwas falsch gemacht, muss man uns die Möglichkeit zur Korrektur einräumen. Selbstüberprüfung, Einsicht und gesunder Menschenverstand vorausgesetzt kann man das Problem lösen. Wähnt man sich im Recht, dann sollte die Angelegenheit im Gespräch gelöst werden, muss schlussendlich der juristischen Weg gegangen werden, springt vielleicht die Rechtsschutzversicherung ein. Eine Abmahnung ist unschön, aber nicht der sofortige Untergang.

Mein Blog wird von WordPress.com (Automattic) gehostet. Die von WordPress haben sich schon viel Gedanken über die Umsetzung der DSGVO gemacht und werden mir eine möglichst konforme Infrastruktur bieten. Selbst für professionelle, selbstgehostete Website arbeitet WordPress an „DSGVO-Konformitätswerkzeugen„ , welche die Einhaltung der DSGVO erleichtern soll.

Für mich war die DSGVO eine gute Gelegenheit meinen Blog aufzuräumen, Funktionen zu überprüfen deren Sinn ich sowieso überschätzt habe. Die Blogroll (Linksammlung) sowie das Instagram & Twitter-Widget sind rausgeflogen. Das Impressum habe ich angepasst, auch wenn in der Schweiz für private Blogs keine Impressumpflicht besteht. Die ganzen Disclaimer habe ich entfernt und mal mit einer auf WordPress ausgerichtete Standard-Datenschutzerklärung ersetzt.

Noch nicht ganz «sauber» ist vielleicht die Kommentarfunktion. Ohne diese Form der Kommunikation macht das Bloggen allerdings halb so viel Spass. Und auch die Gravatare (auch ein Service von Automattic) finde ich eigentlich eine nette Funktion. Die Problematik scheint darin zu liegen, dass standardmässig sämtliche Kommentatoren mit der Gravatar-Database abgeglichen werden. Dabei werden personenbezogene Daten übertragen. Bei der Kommentarfunktion wird von WordPress nicht nur die E-Mail Adresse der Kommentatoren gespeichert, sondern ebenfalls deren IP-Adresse. Hier warte ich die Entwicklung einmal ab, weise aber in der Datenschutzerklärung darauf hin.

Mein Fazit: Etwas müssen wir unterscheiden zwischen einem privaten Blog und einer kommerziellen Website (mit Shop Lösungen, Werbung, usw.). Ich betreibe nur einen privaten Blog und verfolge keine kommerziellen Absichten und Ziele. Mein Anspruch ist die ursprüngliche Form des Weblogs, die Urform des Bloggens. In meinem Blog verarbeite ich aktiv keine Daten und stelle auch keine gesammelten oder aufbereiteten Daten an Dritte zur Verfügung. Speicherungen und Übermittlungen von Daten aus technischen Gründen sind passiv, also systembedingt und unausweichlich. Dass dies konform abläuft, da vertraue ich auf WordPress und deren Erfahrung und Know How mit dem Umgang von Cloud-Lösungen. Mit ein paar einfachen Massnahmen sowie einer griffigen Datenschutzerklärung können wir unser Hobby mit Spass und Freude weiter betreiben und dabei ruhig und entspannt schlafen.

Bei allem sollten wir nicht vergessen, dass mit der Datenschutzverordnung uns die Souveränität über die eigenen Daten gesichert wird. Diese Aufgabe mussten unsere Politiker angehen, damit wir auch in der digitalen Welt ein Teil unserer Freiheit bewahren können.

I create content – simply stories and photos. And nothing else!

11. Mai 2018 (vor Einführung DSGVO)

Meine Zeit nach dem Ausstieg bei Twitter und Instagram

Der Blog Blog

War ich süchtig nach Twitter und Instagram? Ich glaube nicht. Eher automatisiert. Aus einer schönen Zeitverschwendung wurde Zeitvernichtung, unbewusst und unkontrolliert. Vor Ostern entschied ich die Stecker bei Twitter und Instagram (weitgehend) zu ziehen. Ich musste meine zukünftige Zeit zurückgewinnen. Verordnete mir eine strenge Diät!

Mit meinem kleinen Social Media Projekt bin ich zeitlich abgestürzt …

(Im ersten Teil habe ich über meine aktive Zeit mit Twitter und Instagram berichtet: Aus Zeitverschwendung wurde Zeitvernichtung)

Diät ist die richtige Bezeichnung. Meine Accounts bestehen noch, diese habe ich nicht gelöscht. Mein Haupt-Account ist mit WordPress verbunden, setzt also automatisch einen Tweet ab, wenn ein neuer Post auf meinem Blog veröffentlicht wird. Einbahnstrasse – nichts weiter.

Die Apps von Twitter und Instagram habe ich auf meinem Smartphone gelöscht, die Social Media Marketing Tools gekündigt.

Die ersten Tage meiner Twitter/Instagram-Diät waren ernüchternd. Dutzende Male entsperrte ich mein Smartphone um festzustellen, der Social Media Ordner war weg. Einfach weg.

Ich realisierte wie „viereckig“ ich bereits dachte – automatisiert blieb ich ständig auf der Suche für neues unbedeutendes, was ich auf Twitter/Instagram posten könnte. Ein wunderschöner Sonnenaufgang vor zwei Wochen. Anstatt mich in diesem Moment über den Frühling zu freuen und einfach den Anblick zu geniessen, war ich irgendwie enttäuscht. Mit wem sollte ich diesen Moment jetzt teilen? Ich habe ein Bild vom Sonnenaufgang in den Familien-Chat bei WhatsApp gestellt, darüber haben sich alle gefreut. Ich bin mir dabei vorgekommen, als hätte ich einen Rückfall!

So ein schöner Augenblick – es wird Frühling. Aber wem poste ich dies jetzt?

Im späteren Verlauf entstand tatsächlich ein Loch in meinem Zeitgefühl. Der Drang schnell nachzuschauen, ob jemand kommentiert hat, war stärker als gedacht. Zwischendurch hatte ich sogar eine Phase einfach wieder anzufangen – mir fehlten tatsächlich die liebgewonnen, aktiven «Mit-Twitterer» und «Instagramer» aus den verschieden Regionen. Wie war das Wetter in den Bergen, gibt es tolle Fotos aus WestCork oder alltäglich schönes aus Hamburg? Und was machen die Instagramerinnen, die ihr ganzes perfekte Privatleben pausenlos online inszenieren und mir immer so nette Kommentare geschrieben haben? War Lea – die Aargauer  Twitter Königin – mir bei der Followerzahl schon wieder voraus?

Ich blieb standhaft.

Mit Standhaftigkeit zukünftige Zeit zurückgewinnen …

Knapp zwei Wochen Entzug oder Ent-Automatisierung sind vorüber. Langsam werde ich nüchtern. Unbeholfen schaue ich manchmal auf meine Mitmenschen, welche die roten Kreissymbole auf ihren Facebook, Twitter & Co. Apps auf einem Glückslevel halten. Wo sind meine Social-Media-Bekanntschaften? Für immer verloren. Wenn ich ehrlich zu mir bin, es hat gar niemanden interessiert, dass ich weg bin. Die Kanäle rauschen einfach weiter.

Dagegen sind die Menschen, die ich im echten Leben kennengelernt habe, geblieben. Und meine wertvolle „Community“ von MitBloggerInnen rund um meinen Blog ebenfalls. Zum Glück.

Die Sozialen Medien sehe ich nicht als etwas Negatives an. Zudem geht jeder unterschiedlich mit diesen Medien um, hat einen anderen digitalen Freundeskreis. Soziale Medien können positiv für das Selbstbewusstsein der User sein, echte Freundschaften bereichern. Stärken die Kreativität.

Bei mir dagegen hat Twitter/Instagram Zeit vernichtet, wurde zur Plattform meines «Arbeits-Ich». Es hat meine Aufmerksamkeit und meine Inhalte/Fotos ausgebeutet ohne mir Wertschätzung (oder Geld) zurückzugeben.

Hallo „Tweetie“, hier geht es zurück in die reale Welt …

Was habe ich seither gewonnen, habe ich jetzt mehr Zeit? Rückblick: Schnell ein paar Fotos gemacht oder aus dem Archiv rausgesucht, diese vielleicht noch kurz bearbeitet, ein Text dazu platziert. Push.  Ab und zu Kommentare beantwortet oder geschrieben. TimeLine durchgescrollt. Geliket. Statistiken studiert. Gegenlikes aus Höflichkeit platziert. «Buffer» bearbeitet, schnell den Stand über «Tweet-Deck» gecheckt. Alles schnell und kurz – macht vermutlich durchschnittlich 1 – 2 Stunden Social Media-Präsenz pro Tag. (Jugendliche kommen übrigens schnell mal auf 3 – 4 Stunden pro Tag).

Nehmen wir doch einfach 2 Stunden pro Tag. Dies summiert sich auf über 700 Stunden im Jahr – ein Monat mehr Lebenszeit! Pro Jahr!

Zeit die ich wieder verschwenden darf – nach Lust und Laune!

„Facebook hilft, mit Leuten in Kontakt zu bleiben, die wir auch im echten Leben kennen. Mehr nicht. Wer glaubt, dass jeder Facebook-Kontakt ein Freund ist, der weiß nicht was Freundschaft bedeutet.“ Mark Zuckerberg, Gründer und CEO facebook

Was bleibt? Einen schönen Augenblick zu geniessen ohne nachzdenken, wie dieser jetzt tweetgerecht auf Instagram gepostet werden könnte …

Der Blogger „DanielVorkauf“ aus Bayern – welcher vor kurzem seinen Facebook Account aufgegeben hat – erzählt seine Erfahrung spannend auf meinem Blog, den Link zum Kommentar findest Du unten. Eine kleine Bemerkung by the way von ihm war „und mein Handy Akku trumpft zu neuer Lebensdauer auf“. Erst in den letzten Tagen ist mir aufgefallen wie recht er hat, auch mein Smartphone wurde zum Langläufer …

Auf den ersten Teil meines Posts „Twitter/Instagram – aus Zeitverschwendung wurde Zeitvernichtung“ haben mich sehr lesenwerte, tolle Kommentare erreicht. Diese empfehle ich gerne zum Nachlesen:

Für diese Kommentare ein ganz herzliches Dankeschön!

Twitter / Instagram: Aus Zeitverschwendung wurde Zeitvernichtung

Der Blog Blog

Für mein Alter war ich recht aktiv in den sozialen Medien. Denke ich. Mit WhatsApp komme ich sehr gut klar – dies nutze ich vielfältig. Facebook nutze ich wenig und nur privat. Intensiver dafür Twitter und Instagram. In diese beiden Welten bin ich im Zusammenhang mit meinem Blog nach und nach eingetaucht. Mit Erfolg. Doch auch die Schattenseiten musste ich kennenlernen. Eine davon war der phasisch zunehmende Zeiteinsatz. Während ich für die «Arbeit» an meinem Hobby-Blog ein Teil meiner Freizeit exakt einplane, ist mir der Umgang mit Twitter und Instagram zeitlich aus dem Ruder gelaufen. Anfänglich unbemerkt habe ich auf Twitter und Instagram immer mehr meiner Zeit vernichtet. So konnte es nicht weitergehen, ich musste etwas ändern. (Teil 1)

Zeitlich bin ich mit meinen Twitter- und Instagram Aktivitäten abgestürzt. Fehlende Selbstdisziplin?

Wenn man Blogger ist, dann denkt man unweigerlich über die Reichweite seines Blogs nach – werden meine Posts gelesen? Schnell hatte ich die Erkenntnis ohne Social Media geht es heute bei der Vermarktung von Blogs nicht mehr. Aufmerksamkeit und Reichweite für meinen Blog erziele ich nur, wenn ich mich in dem einen oder anderen Social Media Kanal aktiv beteilige. Zudem war ich neugierig, was man damit machen konnte. Ich entschied mich für Twitter und später in Ergänzung für Instagram.

Der Erfolg stellte sich insbesondere auf Twitter ein – mit Kontinuität und Beharrlichkeit erreichte ich viele Followers und die Interaktionen nahmen stetig zu. Ich hatte richtig Spass an der Sache.

Twitter, später zusätzlich Instagram, lockten mich raffiniert immer tiefer in deren Welt, nicht zu Letzt, weil diese eine Schwäche von mir ausnutzen konnten. Meine Art immer aktiv und produktiv zu sein, traf voll den Nerv. Zudem bin ich dem Spiel um Anerkennung erlegen.

«Posting, Checking, Scrolling, Clicking and Watching» geht immer und überall

Anstatt meinen Plan zu verfolgen auf Twitter/Instagram meine Blog-Posts zu promoten, dachte ich laufend über meine TimeLine nach und fing an permanent Bilder und Inhalte «tweetgerecht» zu posten. Das Medium folgte nicht mehr mir und meinen Foto-Geschichten, sondern ich produzierte permanent ein Quantum für das schwarze Loch von Twitter und Instagram. Um eine hohe Online-Präsenz sicher zu stellen nutzte ich technische Tools. Eines davon war «Buffer». Mit diesem Tool konnte ich Tweets optimiert und zeitversetzt wie von Geisterhand posten.  Eine gute Sache, hatte aber zur Folge, dass die Interaktionen anstiegen. Was den Druck alles zeitnah zu bearbeiten wieder erhöhte. So war ich «zwischendurch» in den von mir gedachten «toten» Zeiten mit «Posting, Checking, Scrolling, Clicking and Watching» beschäftigt. Nicht immer. Aber eben immer öfters.

Aus einer schönen Zeitverschwendung wurde Zeitvernichtung!

Im zweiten Teil berichte ich über meine Erfahrung mit dem Ausstieg bei Twitter und Instagram, wie fühlt sich dies nach den ersten Tagen und Wochen an. Was mir fehlt, was ich verloren haben. Und habe ich überhaupt etwas gewonnen? Der zweite Teil kommt am Montag, 16. April 2018.

Auf meiner „Abbruchhalde der zeit-vernichtenden Freitzeitbeschäftigungen“ sind jetzt auch Twitter und Instagram deponiert – was bleibt ist eine nutzlose, aber auch gute Erfahrung.

Bilder: aus dem Archiv von Michael’s Beers & Beans

Das steckt wirklich hinter dem neuen Blog-Logo

Der Blog Blog

Im Juni 2017 hatte ich meinem Blog „Michael’s Beers & Beans“ ein neues Design verpasst. Gleichzeitig bastelte ich ein neues Logo und Schriftzug. Über die neue Aufmachung bekam ich ein positives Feedback. Einer der wenigen Ausnahmen war ausgerechnet mein guter Freund. Dieser  fand das Logo gar nicht so gut – asymmetrisch sowie unterschiedliche Schriften führten bei ihm zu Kopfschütteln.

Jetzt muss man wissen, dass mein Freund Markus ein talentierter und sehr guter Zeichner ist. Und in seiner Freizeit gerne digital zeichnet und Designs entwirft.

Spontan bot er sich an, meinem Logo noch etwas nachzuhelfen. Bei näherer Betrachtung war sofort klar, meinem hingeschütteltem Logo-Ding war nicht mehr zu helfen. So musste ich nicht lange überlegen und nahm sein Angebot, ein neues Logo für mein Blog zu entwerfen, sehr gerne an.

Halt, Logos dürfen nicht verändert werden…

Stimmt, aber ich bin doch kein Unternehmen, sondern betreibe meinen Hobby-Blog als ein Art Kunstwerk. Einem Kunstwerk, dass sich immer weiter entwickelt. Und die Chance zusammen mit meinem Freund ein neues Logo zu entwickeln konnte ich mir nun wirklich nicht entgehen lassen. Auch wen ja der Ausgang offen war.

Meine bisherigen Logos ….

Ein Kunstwerk entsteht

Es war ein spannender Trip – ein Weg an dessen Ende nun ein Kunstwerk steht. Ideen mussten dafür zusammenwachsen, aber in erster Linie zeichnerisch umgesetzt, weiterentwickelt und kunstvoll in Szene gesetzt werden.

Die Diskussion

Am Anfang stand eine Diskussion. Basis war mein Header, welcher die Kunstbezeichnung „PhotoLyric Blogger“ trägt. Und natürlich Beers & Beans. Also mein Versuch kunterbunt Fotografien aus der Welt rund um mich herum mit meinen Worten zu verbinden. Das Logo und der Schriftzug sollen ja etwas Sinn und Zweck von meinem Hobby kurz und knapp transportieren.

Die ersten Entwürfe

Wo soll die Richtung hingehen? Dies war eindeutig die schwierigste Phase während unserem Logo-Projekt. Die Möglichkeiten sind unendlich. Übrigens ging der ganze Prozess digital vor sich, alle Designs entstanden auf einem Tablet

Welche Schriften, wie soll das Logo aussehen?

Entscheidung

Eine Kamera stand von Anfang an im Vordergrund, dazu zeichnete er ein Baum, welcher beiden spontan gefiel. Zuerst war der Baum im kalten „Island-Blau“, die farbliche Richtung war so besprochen.

Aber es gab da noch die Version in orange-rot – diese Version faszinierte uns beide. Je länger wir am Projekt arbeiteten, um so mehr trat der orange-rote Baum hervor.

Eine Kamera, ein Baum? Die Kamera macht Sinn, aber warum ein Baum? In der Edda des isländischen Dichters Snorri bin ich über die Esche Yggdrasill gestolpert. Die Yggradasill verkörpert in der nordischen Mythologie den Weltenbaum. Die Wikinger glaubten in ihrem Weltbild, dass die Erde sich auf einem grossen Baum befindet.

Mit der Kamera die Welt um mich herum aufnehmen, Erlebnisse leidenschaftlich erzählen und zu PhotoLyric vermischen! Das Logo passt, transportiert die Idee meines Blogs.

Die Entscheidungsphase …

Zum Schluss diskutierten wir um die Kamera im Logo. Irgendwie zu schwarz, zu dominant. Mein Freund versuchte die Kamera auf verschiedene Arten zu zeichnen, aber es passte uns beiden einfach nicht. Es brauchte ein Abendessen bei unserem Lieblings-Japaner, bis wir auf die Idee gekommen sind, die Kamera einfach wegzulassen. Symbolisch die Linse an die Stelle der Kamera treten zu lassen.

Feinschliff und finale Version

Mein Freund gab dem Logo den Feinschliff – das Logo war geboren!

I am very proud to present you the new Logo of Michael’s Beers & Beans:

Das neue Logo (Urheber/Rechte: MvG / Michael’s Beers & Beans)

Der neue Schriftzug (Urheber/Rechte: MvG / Michael’s Beers & Beans)

 

Meinem Freund sage ich auch über diesen Kanal ganz herzlichen Dank für das neue Logo und den neuen Schriftzug. Und für die lässige Zusammenarbeit, schade ist diese jetzt vorbei.