Perspektivenwechsel in Hamburg – das Feuerschiff

Deutschland

An einem frühen Abend im Winter am Hamburger Hafen. Es war eisig kalt. Der Himmel färbte sich intensiv rot. Der Hafen im Abendlicht – was für eine beeindruckende Stimmung!

Der Hafen wirkte noch gigantischer. So ging ich langsam mit meiner Kamera von der Landungsbrücke entlang der Wasserkante in Richtung Elphi, immer auf der Suche nach schönen Motiven. Fokussiert habe ich mich auf die Hafenkräne, die so typisch für den Hamburger Hafen sind. Als die Abenddämmerung langsam der Dunkelheit wich, machte ich mich zufrieden und mit einigen guten Fotos im Kasten auf, um ins Hotel zurückzugehen. Ich ging von der Elbpromenade eine Treppe hinunter und entfernte mich vom Wasser. Auf dieser Treppe, in halber Höhe blieb ich nochmals stehen. Drehte mich kurz um und schaute über die Promenade hinweg zum Hafen zurück. Unerwartet stand ich Auge in Auge mit dem Leuchtturm des Feuerschiffes. Das Abendrot lag in den letzten Zügen und inszenierte sich zusammen mit den Hafenkränen. Was für ein Motiv! Jetzt musste ich nur noch warten bis das Drehlicht in richtiger Position war. Das letzte Foto war für einmal das Beste dieser abendlichen Serie. Eine kleine Änderung in der Perspektive brachte einen schönen Zauber in dieses Bild. Die von mir gesuchten Hafenkräne rückten in den Hintergrund und sorgen jetzt für einen spannenden Rahmen.

Gewitter über Burg Hohenzollern

Deutschland

 

Der Himmel im Westen war schon bedrohlich schwarz, das angekündigte Gewitter zog auf. Nach dem Besuch der Burg Hohenzollern bei schönstem Wetter wollten wir die imposante Burg noch von einem gegenüberliegenden Aussichtspunkt sehen. Und obwohl das Gewitter nicht mehr weit war, wagten wir den Versuch.

In engen Kurven führte die Strasse hoch in Richtung Zollersteighof und endete bei einem Berghotel. Dort parkierten wir unser Auto, schnappten unsere Rucksäcke und wanderten sofort los. Nach rund 1.5 km öffnete sich der Wald, wir waren am Zeller Horn. Ein grandioser Blick auf die Burg Hohenzollern lag vor uns. Uns blieben nur wenige Augenblicke,  schon kam der Regen, die ersten Donner grollten über uns hinweg. Zwei, drei Fotos, dann wurde es uns zu gefährlich und wir eilten zurück, erreichten das Auto gerade noch rechtzeitig, bevor das starke Sommer-Gewitter sich über uns entlud.

Aus dieser Aktion ist dieses eine Bild entstanden. Die Gewitter-Stimmung, dieser unbeschreibliche Blick von dem kleinen Felsvorsprung auf die Burg wird uns in guter Erinnerung bleiben.

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Über 350.000 Besucher aus der ganzen Welt zieht es jedes Jahr hinauf auf den Hohenzollern am Rande der Schwäbischen Alb. Die Burg ist wirklich sehenswert, der Ausblick von der Burg auf die Landschaft majestetisch, eigentlich schon deswegen eine Reise wert. Schwäbische Grafen und Fürsten, die preussischen Könige und die deutschen Kaiser: Sie haben ihre Wurzeln auf der Burg Hohenzollern.

Mehr Information zur Burg gibt es hier: Burg Hohenzollern

Dahlien – Farbspektakel auf der Blumeninsel Mainau

Bodensee, Deutschland

Es ist Spätsommer und die Dahlien führen jetzt wieder ihr Farbenspektakel auf, für mich ein Zeichen des nahenden Herbstes. Obwohl ich weiss, dass die Dahlien bereits im Juli zu blühen beginnen. Doch aus meinen Kindheitserinnerungen bleibt die Dahlie die Pflanze, die das Ende des Gartenjahres meiner Eltern markiert haben. Der Geruch des Laubes der Dahlie, wenn diese geschnitten und in die Vase gestellt wurden, bringt für mich alle Erinnerungen an den bevorstehenden Herbst mit sich.

Ausdenken kann ich mir, dass dieses Jahr in vielen Gärten die Dahlien unter der Trockenheit der letzten Monate gelitten haben. Auf der Blumeninsel Mainau ist davon nichts zu spüren, die Dahlien stehen in voller Blüte. So ist jetzt Dahlienschau, einer der Höhepunkte im Mainau-Blumenjahr. Wenn es irgendwie geht und es meine Zeit zulässt ist dies ein Grund auf die Insel zu kommen. An diesem Wochenende hat es wieder einmal geklappt, frühzeitig bevor die vielen Besucher gekommen sind. So hatte ich etwas Zeit dieses Feuerwerk der Farben für mich zu geniessen, die eine oder andere Blüte fotografisch «in Szene» zu setzen.

Klar habe ich dieses Jahr wieder meine Königin gewählt – aus über 280 Sorten! Denn die Dahlien wetteifern um die Gunst der Besucher, die vom 31. August bis zum 7. Oktober 2018 entscheiden dürfen, welche Sorte die Mainau-Königin der Dahlien des Jahres wird.

Dahlien – Farbspektakel im Spätsommer

Bilder by Michael’s Beers & Beans, September 2018

Insel Mainau, Bodensee

Die Blumeninsel Mainau im Bodensee ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Die Insel ist ein einziger riesiger Park, welcher sicher weltweit zu den Schönsten seiner Art gehört. Das ganze Jahr gibt es viele Attraktionen.  Zur «Park-Insel» gehört ein wunderschönes Barockschloss mit einer sehenswerten Schlosskirche. Das mediterrane Flair der Insel garantiert «Ferienfeeling» pur!

Weitere Informationen: https://www.mainau.de

Öffnungszeiten: von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang

 

Wer noch mehr zum Thema Dahlien will, der findet bei mir noch folgende Posts:

„Königin der Herbstblume“ – Dahleingarten auf der Insel Mainau
Kunst der Dahlie

Und über den Bodensee findest Du laufend in meiner Flaschenpost weitere stimmungsvolle Fotos und Berichte. Alles über den Bodensee auf meinem Blog gibt es hier: Bodensee

Pegelstand Seerhein: Extrem tiefer Sommerwasserstand verursacht Probleme

Bodensee, Deutschland, Schweiz

Bild Seerhein Juli 2018

Hier am Seerhein haben wir einen extrem niedrigen Sommerwasserstand. Die Natur ächzt bereits wegen der Trockenheit, insbesondere die Regionen um den Bodensee haben teilweise seit Monaten keinen nennenswerten Regen bekommen. Bei unserem kleinen Dorf-Badeplatz müssen wir jetzt zu erst die Leiter runter klettern, damit wir überhaupt ins (schön warme) Wasser kommen. Reinspringen ist schon gar nicht mehr möglich. Der Pegelstand lag heute morgen um 11.00 Uhr bei 3.19 m (Messpunkt Seerhein Konstanz).

Der sinkende Pegel im ganzen Bodenseegebiet hat Auswirkungen auf den Schiffsverkehr. Der niedrige Wasserpegel schränkt die Schifffahrt auf dem Bodensee und dem Rhein ein. Der Pegelstand des Obersees liegt 80 Zentimeter unter dem Durchschnittswert für den Monat Juli.

… nicht mehr viel Wasser. (Bild 27.7.2018)

Zwischen Diessenhofen und Stein am Rhein wurde der Betrieb der Kursschiffe bereits eingestellt – der Rhein führt auf diesem Streckenabschnitt zu wenig Wasser. Die niedrigen Wasserstände haben am Obersee ebenfalls Auswirkungen für die Kursschifffahrt: Auf der Insel Mainau können nicht mehr alle Plätze von den Schiffen angefahren werden, die Landestelle Bad Schachen in Lindau wurde geschlossen.

Kursschiff auf dem Seerhein (Bild Archiv)

Die Besitzer von Sportbooten sind gefordert und müssen ihre Boote in den Marinas rechtzeitig Verlegen oder Auswassern. Zudem lauern überall Untiefen.

Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) nennt als Ursache des Niedrigwassers im Bodensee die Trockenheit, die schon lange anhält. Hinzu kommt, dass die Schneeschmelze weniger Wasser brachte als üblich. Der Schnee verdunstete an Ort.

niedriger Wasserstand Bodensee

Der Regen vom letzten Wochenende hat nicht viel gegen die Trockenheit gebracht. (Bild Juli 2017 Pappelallee Reichenauer Damm)

Die Hitzeperode macht vielen zu schaffen, sicherlich auch der Landwirtschaft, welche mit Ernteausfälle bei Weizen und Sommergerste u.a. rechnet. Gemüse, Obst und Trauben können meistens mit Seewasser bewässert werden, hier scheint die Lage nicht ganz so angespannt.

Die Fische leiden ebenfalls, das warme Wasser macht diesen zu schaffen. Insbesondere die Äsche leidet, ein Fisch der vor allem im Rhein vorkommt. Dieser benötigt klares und kühles Wasser. Die Wassertemperatur des Rheins im Abschnitt von Diessenhofen geht stark auf die 25 Grad, was das  Leben der Äsche akut bedroht. Um ein Fischsterben, wie es bereits im Hitzesommer 2003 der Fall war, zu vermeiden, werden derzeit entlang des Rheins von den Kantonen Schaffhausen und Thurgau mit Baggern sogenannte Kaltwasserzonen für die Äsche ausgegraben.

Der Monatsausblick von Meteoschweiz prognostiziert, dass die Hitzeperiode noch bis 19. August anhalten wird. Wer sich über den aktuellen Stand der Trockenheit informieren möchte, der findet viele Informationen über die Website trockenheit.ch (drought.ch). Zentral ist dabei eine Karte, die eine Prognose für bis zu fünf Tage abbildet.

Für dieses Thema habe ich meine „Blog-Sommerpause“ unterbrochen und werde es auf meinem Blog aufrecht halten. Sollte sich wesentlich etwas ändern, dann werde ich darüber berichten.

Quelle: Augenschein vor Ort, drought.ch — die Informationsplattform zur Früherkennung von Trockenheit in der Schweiz

Weitere Infos und Bilder vom Seerhein findest Du in meiner „Flaschenpost vom Seerhein“.

Massivumformung, Dicker Pitter und ein Foto

Deutschland

Massivumformung? Eine Anfrage der Redaktion der Zeitschrift massivUMFORMUNG liess mich anfänglich rätseln. Dann wünschte man noch die Freigabe für ein Foto des Kölner Doms, welches ich geschossen und hier auf meinem Blog veröffentlicht hatte. Was oder wer wird hier bitte umgeformt?

Das Rätsel war schnell gelöst und zeigt auf, dass es mit meinem industriellen Wissen nicht weit bestellt ist. Ein Grund könnte sein, dass in unserem Land nicht an jeder Ecke eine Industrieschmiede steht*. Aber genau dort findet die Massivumformung eines „dreidimensionalen Körpers“ mittels Schmiedehämmer und schweren Pressen statt.

Und so kommt meine kleine Geschichte zum Dicken Pitter, wie die Kölner ihre berühmte St. Petersglocke im Dom nennen. Und diesem Dicken Pitter ist im Jahre 2011 der Klöppel abhanden gekommen resp. das 800 kg schwere Teil ist ausgerissen und abgestürzt. Ein neuer musste her. Dieser wurde aus einer Tonne Spezialstahl in einer Freiformschmiede aufwändig in Form gebracht.

Genau darüber berichtet die Autorin Corinna Blümel ausführlich in ihrem Bericht „Ein inniger Kuss von Metall auf Metall“.  Sie zeigt in ihrem Bericht auf, dass hinter der wunderschönen Fassade des Kölner Doms ein überraschendes Stück Industriegeschichte steckt.

Dicke Pitter Kölner Dom Nachts beleuchtet St. Petersglocke Massivumformung

Dieses Foto liess mich in die Geschichte der Autorin Corinna Blümel eintauchen.

Illustriert wurde der Bericht mit einem Foto, welches ich auf meiner Städtereise in Köln nachts geschossen hatte. Dieses Foto gehört zu einer Serie, welche Du in meinem Post „Wenn nachts am Kölner Dom das Licht angeht!“ findest.

Die Anfrage der Redaktion der Zeitschrift massivUMFORMUNG hat mich sehr gefreut. Für mich wieder eine weitere, schöne Referenz als Hobby – Fotograf! Für die Publikation dieses Foto als Ergänzung zu diesem sehr interessanten Bericht geht ein ganz herzliches Dankeschön nach Hagen in Deutschland zur Redaktion der branchenübergreifenden Fachzeitschrift massivUMFORMUNG.

Den lesenswerten Bericht über den Dicken Pitter vom Kölner Dom findest Du hier: „Ein inniger Kuss von Metall auf Metall“

Zum Bericht über die St. Pertersglocke (Dicke Pitter) im Kölner Dom – Bild anklicken

 

Quellen/Rechte: Industrieverband Massivumformung e. V. /www.massivumformung.de / 58093 Hagen, Deutschland

 

* P.S.  Mein persönliches Gefühl betreffend den raren Industrieschmieden in der Schweiz ist falsch. Insbesondere im Verhältnis zur Einwohnerzahl haben wir eine doch rechte Dichte an Industrieschmieden. Selbst die Aussage nicht gerade an jeder Ecke stimmt so nicht. Auch hier am Seerhein gibt es in Tägerwilen eine Firma, in Rapperswil-Jona unweit von meinem Arbeitsort. In Winterthur, in Luzern ….

 

 

Kinder im Sturm

Deutschland, Photo&Lyric, Sylt

Sturm tobt
Wellen brechen
Kinder zerstreuen
Sand zu Burgen
Urgewalten trotzen
Sonne strahlt
Welt infantil

In meiner Serie SkriptFoto poste ich ab und zu Fotografien, welche ich versuche mit „lyrischen“ Texten zu untermalen  – zum tiefer reinschauen, bildlich lesen oder einfach etwas nachfühlen.

Foto und Text by michael’s beers & beans
Bild: Strand im Sturm, Sylt

 

Isländischer Vulkan Laki zerstörte Brücke in Heidelberg

Deutschland, Iceland, Vulkan

In Europa ging 1783 die Angst um. Das Wetter war extrem. Der Sommer war sehr heiss, bei den Sonnenuntergängen leuchte der Himmel in allen Farben und nachts schien ein blutroter Mond. Gewaltige Gewitter gingen nieder. Aus England wurde von einem blauem Dunst, seltsamen Nebeln berichtet und es schien, dass die Sonne keine Kraft mehr hätte. Auf den heissen Sommer folgte in ganz Mittel-Europa ein harter, eisiger Winter.

Heidelberg 1783 – im Dezember. Die Bevölkerung kämpfte gegen die heftigen Schneefälle und einer eisigen Kälte von bis zu minus 30 Grad. Diese wurde immer wieder von Tauwetter abgelöst, welche den Wasserstand des Neckar anschwellen liess. Auf dem Fluss türmten sich Eisschollen bis zu 8 Meter hoch. Im Februar 1784 kam es zur Katastrophe – die Fluten des Hochwassers führenden Neckar trieben riesige Eisschollen mit sich und zerstörten die berühmte Heidelberger Brücke. Und damit viele Mühlen und Häuser.

Die Alte Brücke (Karl-Theodor-Brücke) ist insgesamt die neunte Brücke, welche an dieser Stelle errichtet wurde. Die Vorgängerbrücke war noch aus Holz und überdacht. Diese Holzbrücke wurde von einer Jahrhundertflut mit Eisgang 1784 zerstört. Die heutige wurde 1788 unter Kurfürst Karl Theodor aus Sandstein errichtet.

Alles begann in Island!

Im Juni 1783 öffnete sich im  Vulkangebiet des Laki Gigar eine Spalte und schleuderte riesige Mengen Magma und Asche in den Himmel. Der Vulkanausbruch in der Laki Spalte veränderte das Klima in Europa und führte zu viel Elend in der Bevölkerung. Der Vulkanausbruch löste in den Jahren 1783/1784 viele Naturkatastrophen aus, wie diejenige die schlussendlich am 27. Februar 1784 zur Zerstörung der Heidelberger Brücke führte.

In Frankreich beschleunigte die Klimaveränderung, welche durch den Ausbruch in der Laki Spalte ausging, die Französische Revolution. So war der Vulkan im entfernten Island mitverantwortlich, dass Napoleon zum Kaiser wurde und Europa sich politisch und gesellschaftlich drastisch veränderte.

Die Eruption in Süd-Island begann am 8. Juni 1783. Es war ein Pfingstsonntag. Nach mehreren leichten Erdbeben öffnete sich zunächst eine 12 km lange Eruptionsspalte. Bis zu 1000 m hohe Lavafontänen schossen in den Himmel. Die Lava floss durch 2 Flusstäler Richtung Meer. Das Wasser der Flüsse verdampfte unter der Lava. Selbst in 40 km Entfernung wurden Bauernhöfe vernichtet. Im Laufe der Eruption verlängerte sich die Spalte auf 27 km Länge. Auf ihr wuchsen mehr als 130 Schlackenkegel. Der Ausbruch förderte fast 15 Kubikkilometer Lava und 0,6 Kubikkilometer Tephra. Die Stärke des explosiven Anteils der Eruption war unglaublich. In Bezug auf die geförderte Lavamenge war es die 2. stärkste Eruption auf Island. Nur die Eldgjá pumpte mehr Magma an die Erdoberfläche.

Vor meinen Besuchen im Gebiet Lakagígar, Eldgjá and Langisjór (Vatnajökulsþjóðgarður National Park) hätte ich nie gedacht, was dieser Vulkanausbruch für Katastrophen und Schicksale in Mitteleuropa auslösten. HIer habe ich verstanden, dass auch heute noch ein Vulkan-Ausbruch in Island eine sehr grosse Auswirkungen auf das Klima in Europa hätte.

Neben einer Aschewolke bildete Schwefeldioxid und das giftige Flour eine Gaswolke, die über Mittel-Europa zog. Der Winter 1783 – 1784 war einer der Härtesten und äusserst schneereich. Ende Februar führten viele Flüsse in Deutschland extremes Hochwasser. Besonders betroffen war Köln. Mehr als 60 Menschen starben in den Fluten, auch dort wurden wie in Heidelberg zahlreiche Brücken und Gebäude entlang der Flüsse zerstört. Ein Problem waren Eismassen, die sich an vielen Stellen stauten und meterhoch auftürmten.

Die Menschen in Heidelberg kannten damals die Zusammenhänge nicht und glaubten die Klimaveränderung und die vielen Katastrophen seien die Vorzeichen des Jüngsten Gerichts.

Die schöne Karl-Theodor-Brücke, besser bekannt als Alte Brücke, verbindet die Altstadt mit dem gegenüberliegenden Neckarufer (Stadtteil Neuenheim). Die Alte Brücke wurde 1788 als insgesamt neunte Brücke an dieser Stelle errichtet. Heute gehört sie zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen Heidelbergs. Sie wird für den Fussgänger- und Veloverkehr genutzt.

Mehr zur Laki Spalte (Laki Gigar) findest Du im folgenden Post: Laki Gigar – warum ein Vulkan Napoleon zum Kaiser machte! 

Quellen:

Erinnerungstafel (Hochwassermarkierung) in der Altstadt Heidelberg
Wikipedia alte Brücke
Homepage Vatnajökull National Park 
Tages Anzeiger: Auf die Eruption in Island folgte die Revolution in Frankreich
Bilder Laki Gebiet Island / Alte Brücke Heidelberg by michael’s beers & beans
Besuch vor Ort

Michael’s Beers & Beans ist ein Hobby-Blog und nicht kommerziell. Dieser Post ist in Ergänzung zu meinen Bildern als Small Talk, Gedankenaustausch und Plauderei zu verstehen, hat daher weder den Anspruch vollständig, noch komplett aktuell zu sein. Alle Informationen sind ohne Gewährleistung auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Um sich in ein solches Thema zu vertiefen, empfehle ich unbedingt weitere Quellen zu überprüfen.

CMT Stuttgart 2018 – Messe für Fernwehgeplagte und Ferienhungrige

Deutschland, Dinge des Lebens

Wo gehen ganz viele Menschen hin? Zum Beispiel an eine Touristikmesse! Dies gilt für die FESPO in Zürich und noch mehr für die CMT in Stuttgart.  Für die CMT 2018 waren sogar Besucherrekorde vorausgesagt.

Wir machten uns trotzdem am Samstag morgen vom Bodensee aus in Richtung Stuttgart – es hatte wenig Verkehr, was unseren „GTI“  freute, der mal etwas mehr Leistung entfalten durfte (Ja ich weiss, wenn Schweizer auf deutschen Autobahnen …).  Erst an der Messe kam es zum Stau in Richtung Parkhaus – es waren doch schon sehr viel Fernwehgeplagte und Ferienhungrige früh aufgestanden.

Von den Traumständen der Karibik über Aktivurlaube, Pauschalangeboten und bis hin zu Kreuzfahrten präsentieren die Aussteller der CMT 2018 bezaubernde Winkel aus aller Welt. Als Partnerländer präsentierte sich Ungarn und Panama als Urlaubsdestinationen, sowie das Trentino als Campingregion.

Wir sind etwas ziellos durch die CMT spaziert, haben uns von den vielen Ständen inspirieren lassen. Zudem tauchten wir lange Zeit in die für uns unbekannte Welt der Reisemobile ein.

Selbst unsere Region präsentierte sich in Stuttgart – der Bodensee als Urlaubsziel für das ganze Jahr. Von Oberschwaben bis zum Säntis, von der Insel Mainau bis zum Bregenzerwald sind in Halle 6 rund 20 regionale Aussteller vereint, darunter erstmals auch Vorarlberg und die Lindauer Insel. (Bodensee an der CMT 2018)

Die CMT 2018 – die Urlaubsmesse für Caravan, Motor und Touristik findet vom 13.1.2018 – 21.1.2018 in Stuttgart statt. Nachfolgend ein paar Eindrücke von unserem Messebesuch:

Hamburg grüsste mit einem grossen Stand. Ein Partnerland war Ungarn: Im sonnenreichen Land im Karpatenbecken gibt es viel zu entdecken: von den bewaldeten Mittelgebirgen im Norden geht es hinunter in die grosse Tiefebene mit der einmaligen Puszta. Irland war ebenfalls zu Besuch … sláinte!

Der Caravaning Teil wurde zum 50. Jährigen Jubiläum der CMT um eine zusätzliche Halle vergrössert. So werden in diesem Jahr insgesamt rund 1000 Freizeitfahrzeuge ausgestellt.

Quellen/Link: CMT 2018 Stuttgart Bilder: Michael’s Beers & Beans

City Lights Heidelberg

Deutschland

„Heidelberg … Die Stadt in ihrer Lage mit ihrer ganzen Umgebung hat etwas Ideales …“ (Johann Wolfgang von Goethe, 1797)

Kaum eine andere Stadt in Deutschland wird wegen seiner Schönheit so gerne besucht, wie Heidelberg. Das geheimnisvolle Heidelberger Schloss, die malerische Altstadt und – wie Goethe sagte – die Perfektion seiner Umgebung zogen bereits im 19. Jahrhundert viele Künstler und Philosophen an. Heute verbindet sich der Charme des alten Heidelberg mit einer lebendigen und jungen Stadt.

Heidelberg bei Nacht, Neckar, Deutschland, Germany

Blaue Stunde am Neckar, der Lebensader von Heidelberg

Nachts erstrahlt Heidelberg, versetzt einen in ein Märchenbuch. Lässt seine Schönheit in einem anderen Licht erscheinen.

Meine Nachtwanderung in vier Bildern – Heidelberg bei Nacht ist Magie.

alte Brücke, Heidelberger Schloss, Castle, Old Town, Germany,

Die alte Brücke – im Hintergrund das berühmte Heidelberger Schloss

Das Brückentor am Südende der Karl-Theodor-Brücke, besser bekannt als Alte Brücke.

Haus zum Ritter, Heidelberg, Barock, Hotel, Germany, Altstadt, Old Town

Haus zum Ritter – das älteste noch erhaltene Haus in Heidelberg ist heute ein Hotel.

 

In den malerischen Gassen gibt es viele Lokale und eine schöne Szene.

 

 

Pfeffermühle Leuchtturm Kampen

Deutschland, Food-Blog, Sylt

Eine schöne Seite des Bloggens ist die Reise durch das Internet – wo führen die eigenen Bilder und Texte hin. Dieses Jahr haben es meine Steinböcke, die ich im Wallis aufgenommen haben, als „Foto-Tapete“ in die Schlafzimmer eines Appartement-Hauses in Luzern geschafft. Dann gab es noch die Geschichte mit den Löwenfüssen und dem Möbel-Hacking. Vor längerer Zeit hat mich eine Anfrage von Stövesand Design aus Norddeutschland erreicht, ob ein Bild aus meinem Blog vom Leuchturm Kampen für Werbezwecke verwendet darf. Die Idee dahinter war, eine handwerklich, hochwertige Pfeffermühle in Form eines Leuchtturmes quasi mit einem Bild vom Original zu vermarkten.

Leuchtturm Kampen Pfeffermühle Sylt Deuschtland

Leuchtturm Kampen – das Original-Bild aufgenommen in Sylt (Deutschland)

Solche Anfragen freuen mich, daher habe ich spontan das Bild frei gegeben.

Daniel Stövesand war im Juni 2015 unterwegs nach Sylt. Als der Sylt Shuttle über den Hindenburgdamm ratterte, stand er am Zugfenster. Er erblickte dabei einen der Leuchttürme und es machte bei ihm „Klick“. Einige Zeit vorher hatte er den Berliner Fernsehturm als Pfeffermühle gesehen, fand die Idee aus Gebäuden oder Gegenständen eine Pfeffermühle zu machen spannend.  Die Idee einen Sylter Leuchtturm als Pfeffermühle zu produzieren war geboren.

Es blieb nicht bei der Idee – er gründete ein Kleingewerbe und fing an neben seinem Hauptberuf und seiner kleinen Familie alles in die Tat umzusetzen. Dabei hat er viel gelernt, spannend war insbesondere der Austausch mit verschiedensten Personen, welche in dieses Projekt involviert wurden.

Auch ich war ein klein wenig involviert – der Flyer mit „meinem“ Leuchtturm ist inzwischen fertig, ich finde er ist schön geworden. Es war ein stimmungsvoller Moment, und dies kommt auf dem dem Flyer sowie auf der Homepage gut rüber.

Aus den Hölzern Ahorn und Wengé wird heute diese Pfeffermühle gedrechselt. Das fertige Produkt lässt den Eindruck entstehen, die Mühle sei von selbst gewachsen. Hergestellt wird die Pfeffermühle in einer kleinen Drechslerei in Filderstadt. Und zum Schluss steckt ein hochwertiges (was denn sonst?) Schweizer Mahlwerk aus Stahl drin.

Übrigens ein wunderschönes Weihnachts-Geschenk für alle Leuchtturm-Fans, Sylt- und Nordsee-Liebhaber. Die Peffermühle, eine handwerkliche Fertigung in Kleinserie, kann man auf der Homepage von Stövesand Design bestellen: www.stoevesand-design.de

Der Kampener Leuchtturm auf Sylt als Pfeffermühle

 

 

Dies ist keine Werbung oder sponsored Post. Dieser Post ist einfach aus einer sympathischen Begegnung mit einem handwerklichen Designer im Web entstanden. Michael’s Beers & Beans ist ein Hobby-Blog und nicht kommerziell.