Flaschenpost vom Seerhein (Juli & August 20)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Bodensee statt Beach Resort, Apfelsaft statt Amaretto – selbst hier am Seerhein ist der „Tourismus-Boom“ zu spüren. Dies ist aussergewöhnlich. Das deutsche Nordufer des Bodensees ist zwar eine sehr beliebte Ferienregion, das schweizerische Südufer liegt dagegen touristisch gesehen im tiefen Dornröschenschlaf. Doch dieses Jahr ist es anders.

Viele sind dem Aufruf unseres Bundesrats gefolgt und verbringen ihre diesjährigen Sommerferien wegen des Coronavirus in der Schweiz. Dies kommt auch der Bodenseeregion des Kantons Thurgau zugute, rein gefühlsmässig zeichnet sich ein Rekordsommer für die Hotels, Campingplätze und Restaurants am See ab. Ein bisschen zu hoffen wäre, dass die einheimischen Touristinnen und Touristen den Apfelkanton mit seinem schönen Seeufer in guter Erinnerung behalten und wiederkommen. Vielleicht entsteht aus der Krise eine Chance, das touristische Angebot für die Zukunft qualitativ zu verbessern. Schlussendlich profitieren davon auch die Orte und seine Bevölkerung am See.

Für mich, der nur an den Wochenenden am See ist, war diese Stimmung ansteckend – reinstes Ferienfeeling! Auch unser kleines Dorf am Seerhein glich zeitweise einem italienischen Ferienort: Die Hotels sind gut gebucht, auf den Seeterrassen ist es voll, die Stimmung ausgelassen, südlich. Der Sommer zum Glück oft schön, sogar heiss. Die Menschen bummeln an der kleinen Seepromenade, gehen Baden und geniessen die einmaligen Sonnenuntergänge. Die Feriengäste verbreiteten eine friedliche Stimmung.

Meine Flaschenpost – mit meinen Fotografien vom Juli und August aus der Gegend des Seerheins – kommen sommerlich daher, transportieren auch etwas den Hauch dieses speziellen Sommers.

Liebe Grüsse, passt auf Euch auf. Bleibt gesund und weiterhin vorsichtig! Stay well and safe.

Sprungturm

Noch ist es ruhig in der Seerheinbadi, niemand auf dem Sprungturm. Letzte Nebelschwaden lösen sich in der frühen, sommerlichen Sonne auf.

Feriendörfer

Dieses Jahr verbringen viele Schweizerinnen und Schweizer ihre Sommerferien in der Heimat. Einige davon machten Urlaub am Südufer des Bodensees und so verwandelte sich das eine oder andere Dorf am See in ein richtiges Feriendorf.

Genussmomente

Es sind diese Genussmomente, die der Sommer für uns alle so schön hervorzaubert und vieles vergessen lässt.

Sonnenblumen

Sommer, Sonne, Sonnenblume … Wie kaum eine andere Blume gehören die gelben Korbblütler ins sommerliche Landschaftsbild. Besonders beeindruckend für mich ist es immer wieder, wie die Sonnenblumen ihre Köpfe nach der Sonne richten. 

Marina at night

Glücklich schätzen konnte sich in diesem Sommer wer ein eigenes Boot hatte und die Ferien auf dem See verbringen durfte. Dies taten viele Bootsbesitzer, so war in den Häfen und an den Anlegestellen immer viel Betrieb.

Beach Chair

If it’s the right chair, it doesn’t take too long to get comfortable in it.

Robert De Niro

Sommerbegleiter

Eigentlich blüht der rote Mohn bereits im Frühjahr, nämlich im Mai und Juni. Dennoch gilt er als einer der Sommerbegleiter schlechthin. Und einige Exemplare blühen ja tatsächlich weit in den Sommer hinein.

Sommer-Nebel

Manchmal legte sich morgens der Nebel über den Seerhein. Es ist Sommernebel. Dieser zeigte sich dieses Jahr öfter, verschwand aber mit der aufsteigenden Sonne meistens sehr schnell.

SUP to meet the Beauty

Den Tag mit einem unvergesslichen Erlebnis zu beenden. Ein Klassiker für alle Stand Up Paddle-Begeisterte. In der Abenddämmerung noch rechtzeitig aufs Wasser, um den wunderschönen Sonnenuntergang zu geniessen. Die letzten Sonnenstrahlen und das ruhige paddeln lässt mich die strenge Arbeitswoche schnell vergessen.

Kirschen

Pflückfrisch – Kirschen vom Bodensee.

Wenige Gewitter, ein paar Hitzetage – ein wunderschöner Sommer

Der August startete mit einem sehr heissen Bundesfeiertag. Die Tageshöchstwerte stiegen hier am Seerhein über 34 °C. Dieser Hitzetag war einer der wenigen, es gab im Juli und August nur kurze Hitzeperioden, die immer wieder von kühleren Tagen abgelöst wurde. Zudem gab es am westlichen Bodensee nur wenige und kurze Gewitter. Das richtige Gemisch für einen wunderschönen Sommer!

Südsee – Blick

Dieser „Südsee-Blick“ freute mich und meine Kamera. (Insel Mainau)

Neowise

Der Komet Neowise über dem Seerhein, fotografiert am Abendhimmel. (Darüber habe ich hier schon berichtet). Der Komet mit dem Namen C / 2020 F3 Neowise war der hellste Komet seit 7 Jahren. Für mich steht dieses Bild für ein cooles Himmelsereignis direkt vor der eigenen Haustüre.

Pegelstand Seerhein: Wasserstand auf tiefem Niveau

Auf den ersten Blick scheint alles normal. Doch der Wasserstand des Seerheins liegt derzeit auf einem relativ niedrigen Niveau. Dies ist natürlich kein Vergleich zum Niedrigwasser, welches wir im Jahre 2018 hatte. Etwas Entspannung haben die intensiven Niederschläge vom letzten Wochenende gebracht, dies hat den Pegel kurzfrisitig um ca 50cm ansteigen lassen.

Stand am 03.09.2020 Konstanz/Rhein: 378cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg

Bild by michael’s beers&beans: Eine friedliche und vergnügte „Gummiböötli-Party“ auf dem Seerhein. Allerdings bitte nicht nachmachen! Die Gefahren auf Fluss und See sind nicht zu unterschätzen. Darum unbedingt aufpassen: keine Boote wie hier im Bild zusammenbinden, aufmerksam sein und Abstand von Kursschiffen und Schiffszeichen (Wiffen können sehr gefährlich sein) halten.

Noch mehr vom See&Rhein

Seerosen sorgen für eine romantische Stimmung und verzaubern mich immer wieder mit ihren schönen Blüten.

Frühere Ausgaben der „Flaschenpost vom See&Rhein“ findest Du hier: Flaschenpost vom See&Rhein

Einen ausführlichen Post zum Reisewetter am Bodensee findest Du hier, vielleicht möchtest Du einen Urlaub in unserer Region planen: Beste Reisezeit – wie ist eigentlich das Wetter am Bodensee?

Alle Posts über den Bodensee – vom Obersee über den Seerhein bis zum Unterseee – findest Du hier.

Schlusspunkt: Auf dem Wasser „wandern“ …

Tipp: Thurgauer Köpfe

Die sechs kantonalen Museen im Kanton Thurgau präsentieren ab dem 6. Juni 2020 zum ersten Mal ein gemeinsames Projekt: die Ausstellung «Thurgauer Köpfe». Verteilt auf vier Standorte zeigt sich der Kanton Thurgau im Spiegel seiner Bewohnerinnen und Bewohner auf unkonventionelle Art und Weise. Fern der gängigen Stereotypen wird das, was den Thurgau ausmacht, aus neuen Perspektiven sichtbar.

Weitere Informationen: Thurgau Kultur

Plakat/Text: Thurgau Kultur

Flaschenpost vom Seerhein (Juni 20)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Die Sonne geniessen, durchatmen, draussen sein. Die wiedergewonnene Freiheit sollten wir besonders schätzen und diesen besonderen Sommer so richtig geniessen. Statt einer schönen Reise nach Shetland gab es bei mir im Juni ein „all inklusive“ Urlaub auf meinem Balkon. Im eigenen komfortablen Liegestuhl und einem guten Buch. Mit Ausflügen im eigenen Land! Diese Flaschenpost habe ich in den Ferien verfasst und so kommt diese einfach etwas leichter, sommerlicher und beschwingter daher!

Meine Ferien sind zwar schon zu Ende, doch wie jedes Jahr mache ich auf meinem Blog wieder eine Sommerpause. Diesen werde ich nutzen um mein digitales Kunstwerk aufzuräumen, aufzufrischen und neue Ideen zu entwickeln.

Aber jetzt ganz viel Spass mit dieser Flaschenpost und ich wünsche Euch einen tollen Sommer!

Und trotz schönem Sommer dürfen wir nicht vergessen, dass der Virus noch da ist – in den letzten Tagen haben die Fallzahlen deutlich zugenommen. Dies macht nachdenklich, aber wir wissen, was hilft: „Abstand halten, Hygienemassnahmen, kein Händeschütteln!“

Liebe Grüsse, passt auf Euch auf. Bleibt gesund und weiterhin vorsichtig! Stay well and safe.

Es lächelt der See

Es lächelt der See, er ladet zum Bade.
― Friedrich Schiller 1759-1805

Schiffsreise

Manchmal nutze ich das Kursschiff als ÖV und freue mich auf die gemächliche Reise.

Lavendel

Forgiveness is the fragrance that the violet sheds on the heel that has crushed it.
― Mark Twain

Beachlife

Es ist Sommer und die SUP’s bringen Farbe auf den Strand.

Regenbogen

Ein besonders leuchtender „Teil-Regenbogen“ gab es nach einem Gewitter. Das richtige „Regenbogenwetter“ stellt sich übrigens ein wenn bei einem Gewitterschauer im Sommer der Himmel sehr schnell aufklart. Besonders gute Voraussetzungen (so ist auch dieses Foto entstanden) sind am späten Nachmittag gegeben. Dann steht die Sonne so tief, dass sie nicht von den letzten Regenwolken verdeckt wird.

Die weissen Schiffe fahren wieder

Fast ein historisches Bild – das erste Kursschiff der URh (Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein) verkehrt nach der langen Corona-Pause wieder auf dem Seerhein.

Sommersonnenwende

Am 20. Juni 2020 war die Sommersonnenwende und damit der längste Tag des Jahres. Und mir wird richtig bewusst, dass der Sommer da ist!

Romantik

Ein Abendessen direkt am Wasser, schöne Gespräche und ein Sonnenuntergang als Zugabe – Ferien am Bodensee!

Segelboot vor Anker

Es sind diese Motive, die einem kurz glauben lassen, dass wir irgendwo am Meer leben.

Gewitter über dem Seerhein

Am Bodensee lagen die Niederschläge erneut unter der Norm, schon die vorangegangenen Frühlingsmonate fielen zu trocken aus und zum Monatsende zeigte sich der Hochsommer, mit dem einen oder anderen Gewitter.

blauer Horizont

Blauer Horizont, ein ruhiger Sommermorgen.

goldenes Licht

Die untergehende Sonne taucht dieses Motorboot in ein weiches, goldenes Licht.

Pegelstand Seerhein: trockener Monat sorgt für eher tiefen Wasserstand

Auch wenn es das eine oder andere Gewitter gegeben hat, war der Juni am Bodensee und in den Alpen sehr trocken. Dies wirkt sich auch auf den Pegelstand des Seerheins aus. Normalerweise ist der Seerhein gerade im Juni „sehr voll“, auch dieses Jahr scheint dies so zu sein. Aber der Eindruck täuscht, der Wasserstand ist zwar gegenüber dem Vormonat gestiegen, er liegt aber unter dem Durchschnitt für diese Jahreszeit.

Stand am 01.07.2020 Konstanz/Rhein: 382cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg

Bild: Ein sportliches Motorboot kämpft gegen einen Gewittersturm auf dem Seerhein.

Noch mehr vom See&Rhein

Rosen klettern, ranken und erklimmen die barocke Balustrade im italienischen Rosengarten auf der Insel Mainau Dabei verströmen sie ihren lieblichen Duft und bezaubern mit einer unglaublichen Blüten- und Farbfülle.

Frühere Ausgaben der „Flaschenpost vom See&Rhein“ findest Du hier: Flaschenpost vom See&Rhein

Einen ausführlichen Post zum Reisewetter am Bodensee findest Du hier, vielleicht möchtest Du einen Urlaub in unserer Region planen: Beste Reisezeit – wie ist eigentlich das Wetter am Bodensee?

Alle Posts über den Bodensee – vom Obersee über den Seerhein bis zum Unterseee – findest Du hier.

Schlusspunkt: Schwanenflug

Tipp: Thurgauer Köpfe

Die sechs kantonalen Museen im Kanton Thurgau präsentieren ab dem 6. Juni 2020 zum ersten Mal ein gemeinsames Projekt: die Ausstellung «Thurgauer Köpfe». Verteilt auf vier Standorte zeigt sich der Kanton Thurgau im Spiegel seiner Bewohnerinnen und Bewohner auf unkonventionelle Art und Weise. Fern der gängigen Stereotypen wird das, was den Thurgau ausmacht, aus neuen Perspektiven sichtbar.

Weitere Informationen: Thurgau Kultur

Plakat/Text: Thurgau Kultur

Flaschenpost vom Seerhein (Mai 20)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Unser Land kehrt mit grossen Schritten zur Normalität zurück. Niemand hätte es vor kurzem noch für realistisch gehalten, dass wir schon Anfang Juni wieder an kleineren Anlässen und Familienfesten teilnehmen oder sogar bald wieder nach Deutschland reisen können. Selbst die Kultur und der Sport fängt an aufzuleben.

Für mich ist es eine langsame Rückkehr zur Normalität. Am letzten Wochenende traf ich mich erstmals seit Beginn der Coronakrise mit meiner Mutter – zum Spaziergang und Kaffee und Kuchen draussen auf dem Balkon. Und mit der Schwester meiner Frau und ihrem Ehemann zum Distanz-Grillen – sie am oberen Ende das langen Tisches, wir am unteren. Musste schon schmunzeln ob der Verrenkungen, mit denen wir mit weit ausgestreckten Armen Salatschüssel & Co. den Tisch hoch- und runterschoben. Und doch war es ein Fortschritt, es machte Freude. Ein Stück Idylle.

Im Grundsatz bin ich ein „urbaner“ Mensch, ein Stadtmensch, schätze aber die Überschaubarkeit der ländlichen Gegenden wie hier in der Bodenseeregion.

Hier am Ufer des Seerheins und an vielen Orten des Bodensees ist es ruhiger und weniger hektisch, als in der grossen Stadt und Agglomeration Zürich. Natürlich ist mein Blick durch diese Idylle verklärt, da ich nur am Wochenende jeweils hier sein kann. Mein Arbeitsleben ist städtisch, mein Freizeitleben ist ländlich geprägt.

Gerade jetzt in der Corona-Krise wirkt das „Landleben“ als Rückzugsort, als einfache Alternative zur komplizierten Realität. Natürlich ist dies ein Trugschluss – die Probleme sind überall die gleichen. Trotzdem wirkten in den vergangen Wochen die leer gefegten, unbelebten Strassen in den Städten viel härter als das friedfertige, geborgene und harmonische Land.

Dieser oberflächlichen, landschaftlichen Idylle war ich mit der Kamera in der südlichen Region des Untersees auf der Spur. So findet Ihr in der Flaschenpost vom Mai viel fotografisches Prosa.

Manchem glückt es, überall ein Idyll zu finden: und wenn er’s nicht findet, so schafft er’s sich.

Theodor Fontane, (1819 – 1898), Schriftsteller

Liebe Grüsse, passt auf Euch auf. Bleibt gesund und weiterhin vorsichtig! Stay well and safe.

Idyllische Dörfer

Vom Seerücken ans Ufer gedrängt, präsentieren sich die Orte am Untersee als Idylle in einer reizvollen Landschaft. Markante Kirchen, historisch wertvolle Dorfkerne mit gepflegten Riegelhäusern und schon fast mediterrane Seepromenaden zeichnen diese beschaulichen Orte aus.

Wild Garlic

Bärlauch wird auch wilder Knoblauch oder Waldknoblauch genannt. Der Duft erinnert tatsächlich stark an den echten Knoblauch. Dies ist eigentlich nicht verwunderlich, den der Bärlauch gehört gehört zur selben Gattung wie Frühlingszwiebeln und Schnittlauch. Der Bärlauch beginnt – je nach Witterung – zwischen März und April zu spriessen. Nur rund zwei Wochen im Jahr kann der Bärlauch geerntet werden; denn sobald er zu blühen beginnt, verliert er sein Aroma. Allerdings sind die weissen Blüten, die man oft auch noch im Mai im dunklen Wald findet, ein wunderschönes Motiv.

Aber nicht nur fotografisch, sondern auch in der Küche verwende ich den Bärlauch sehr gerne. Sein rassiger Geschmack mag ich. Gerne mache ich herzhaftes Bärlauchpesto und habe die „Spaghetti Portofino“ etwas abgeändert. (mit Kartoffeln, Spaghetti und Bärlauchpesto). Und auch auf die Gesundheit soll sich das Lauchgewächs positiv auswirken.

Idylle – Inspired by Claude Monet

Wer kennt sie nicht die friedvollen Gemälde von Wiesen und Mohnfelder von Claude Monet. Dies inspirierte mich zu diesem Bild eines Mohnfeldes im Zürcher Weinland*. Claude Monet nutzte oft die Landschaften die sein Wohnort umgaben als Inspirationsquelle. So ging es mir eigentlich auch, das Mohnfeld liegt quasi auf meinem Nachhauseweg.

*Das Zürcher Weinland ist stark mit der Bodenseeregion verbunden. Ca 40 min von der Stadt Zürich entfernt, beginnt die grüne Lunge des Kantons Zürich. Ländlicher Charme und langgezogene Reblagen ziehen sich bis nach Deutschland und an den Untersee des Bodensees.

Der Schatz im Telekom-Bunker

Regenbogen und Sonnenuntergang leuchten besonders intensiv, geben einen reizvollen Moment ab.

„Ausgerechnet im Telekom-Bunker liegt der Schatz vergraben“, meinte eine „Instagramerin“ aus Konstanz, als sie dieses Bild gesehen hat. Der Telekom-Bunker, also das Fernmeldegebäude Konstanz, ist nach dem 78 Meter hohen Konstanzer Münster das zweithöchste Bauwerk der Stadt Konstanz, gilt allerdings bei vielen Konstanzer als Bausünde.

Libellentanz

Für einmal hatte ich das Glück mich einer Libelle zu nähern und diese in aller Ruhe zu fotografieren. Bewegte ich mich, flog diese Libelle sofort weg, landete aber nach wenigen Sekunden später wieder am gleichen Ort. Ich nahm den Tanz auf und konnte so einige tolle Fotos schiessen.

Vielleicht handelt es sich hier um eine „gemeine Heidelibelle“. Wie auch immer, Libellen sind meistens in der Nähe von Gewässern zu finden, da ihre Larven auf Wasser als Lebensraum angewiesen sind. Allerdings fliegen Libellen zum Beutefang jedoch auch weite Gebiete abseits der Gewässer ab.

Segelboot

Ein Segelboot gleitet lautlos auf dem Blau des idyllischen Untersees.

Flug gegen die Sonne

Einfach die Flügel ausbreiten und gegen die Sonne bis ans Meer fliegen. Ein Vogel müsste man sein.

Dorfplatz – Idylle

In den Dörfern am Seerhein und am Untersee gibt es viele idyllische Plätze. Der Dorfplatz von Gottlieben ist so ein bezauberndes Fleckchen.

Idyllische Häuser

Zur ländlichen Idylle hier in der Region gehören die vielen prächtigen Riegelhäuser.

Rosen

A single rose can be my garden… a single friend, my world. (Felice Leonardo Buscaglia, US-Autor)

Idylle am Ufer

Der Tag sanft, ein Platz zum sein.

Urwald

Die Natur hatte hier wieder viel Zeit, sich in Richtung Urwald zu entwickeln. Eine Idylle für Eichen und Buchen, für Insekten wie Blattläuse, Ameisen, Käfer, Fliegen und Mücken. Und für den Mittelspecht, der zurückgekehrt ist.

Pegelstand Seerhein: trockener Monat sorgt für eher tiefen Wasserstand

Der Mai hat etwas Regen gebracht, so ist der Pegel des Seerheins wieder etwas gestiegen. Der Wasserstand liegt trotzdem für die Jahreszeit auf leicht unterdurchschnittlichem Niveau. Die Wassertemperatur im Seerhein beträgt ca. 16 Grad.

Stand am 01.06.2020 Konstanz/Rhein: 332cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg

Bild: „Stand up Paddling – der Mai hatte schon etwas sommerliches“

Noch mehr vom See&Rhein

Frühere Ausgaben der „Flaschenpost vom See&Rhein“ findest Du hier: Flaschenpost vom See&Rhein

Einen ausführlichen Post zum Reisewetter am Bodensee findest Du hier, vielleicht möchtest Du einen Urlaub in unserer Region planen: Beste Reisezeit – wie ist eigentlich das Wetter am Bodensee?

Alle Posts über den Bodensee – vom Obersee über den Seerhein bis zum Unterseee – findest Du hier.

Schlusspunkt: Öpfel-Boxenstopp

Am Auffahrts-Donnerstag und am Pfingstsonntag überraschte Thurgau Tourismus und die Mosterei Möhl AG auf verschiedenen Wander- und Velowegen mit einem fruchtig-frischen Durstlöscher. Die in der Schweiz beliebten Shorly’s standen gekühlt als Geschenk in ausgewählten Brunnen im ganzen Kanton Thurgau.

Flaschenpost vom Seerhein (Apr 20)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Wer von uns hätte noch Anfang März für möglich gehalten, dass nur wenige Tage später die schlimmste Krise losbrechen würde, die unsere Welt seit langem erlebt hat. Und der Lockdown mit all diesen Beschränkungen so schnell Alltag werden kann. Ausgerechnet im Frühling, der sich gerade im April von seiner schönsten Seite zeigte, mussten wir zu Hause in der „Selbstisolation“ bleiben. Doch seit einigen Tagen ist die Zeit des Aufbruchs gekommen und der Frühling gibt uns mit seinen Farben und Licht die Kraft für die Neugestaltung, die vor uns liegt.

Überzeugt bin ich, dass ich noch mehr als vor der Krise zu schätzen weiss, wie wertvoll und erfüllend es ist, mein Leben positiv zu bestreiten, aber auch zu geniessen – wie jetzt im Frühling die Strahlen der Sonne auf der Haut, gutes Essen, ein Glas Wein und hoffentlich bald die Gesellschaft lieber Menschen.

Der Frühling war das beste Mittel gegen meinen Corona-Koller. Einfach nach draussen gehen und Vögel, Schmetterlinge und Blumen bestaunen. Tief einatmen, ausstrecken und die grauen Wintertage abschütteln! So ist auch meine Flaschenpost vom April ein bunter Gute-Laune-Booster. Mit den farbigen Blumen, den ergrünenden Bäumen und Wiesen habe ich versucht die Frühlingsgefühle wieder rund ums Haus einzufangen. „Stay at home“ in der Flaschenpost!

Liebe Grüsse, passt auf Euch auf. Bleibt gesund! Und bleibt zuversichtlich!

Michael

Vollmond

Anfangs April kam in der Nacht der Vollmond der Erde besonders nah – und erschien grösser. Ein Supermond! Klar versuchte ich den Mond mit der Kamera einzufangen, dies war für mich eine gute Übung, um den Umgang mit der Kamera „mondmässig“ etwas aufzufrischen. Der Zufall wollte es, dass sich die Wetterfahne von Schloss Gottlieben genau zwischen Mond und mein Objektiv stellte.

Blütenzauber am Seeufer

Immer wieder wunderbar, wie der Frühling das Landschaftsbild hier am See verändert.

Pfirsichblüte am Bodensee

Da es bei uns am Bodensee, ähnlich wie bei den Aprikosen, nur sehr wenige Pfirsiche gibt, ist dies doch eine Begegnung der eher seltenen Art. Pfirsiche aus hiesigem Anbau werden im Herbst hier übrigens reif geerntet und meistens in den Hofläden direkt verkauft. Diese Früchte duften intensiv und ein Biss in eine solche Frucht ist ein Genuss!

Geheimnisvolle Schlösser im Thurgau

Es gibt versteckte, geheimnisvolle Schlösser im Thurgau, die sich als Schauplatz grosser Romane eignen würden. Einige – wie hier Schloss Eugensberg – verstecken sich hinter hohen Mauern und Zäunen. Um die Schlossherren selber wuchern Gerüchte wie die Hecken rundherum. Einige dagegen sind heute öffentlich zugänglich und erzählen vom Glanz längst vergangener Zeiten.

Blumenstrauss

Selbst ein Blumenstrauss aufzutreiben war in diesen Corona-Zeiten nicht einfach. Für die Floristen war der Grat zwischen zulässigem und verbotenem Verkauf schmal. Unser Blumenladen hielt durch und so machte für einmal ein frühlingshaftes Blumengesteck noch mehr Freude, als sonst schon. 

Frühlingsweg

Diesen Frühlingsweg zu gehen machte einfach Freude und stärkte die Zuversicht.

Abendstimmung

Der wiederkehrende Tag verabschiedet sich hier wieder einmal mit einer wunderschönen Abendstimmung.

früher Frühling

Kalendarisch gesehen kam der Frühling dieses Jahr am 20. März, meteorologisch war es am 1. März. Gefühlt schon im Januar, als es so sonnig und warm war wie selten. Zusammen mit Rekordtemperaturen im Dezember und Februar erlebte die Bodenseeregion einen sehr milder Winter. So verwunderte es kaum, dass sich der April eher schon sommerlich anfühlte. In meiner Jugend begann der Kirschbaum immer etwa Mitte April zu blühen, jetzt ist das schon Ende März, Anfang April der Fall. Auch die Rapsblüte startete anfang April, was sehr früh ist.

Schwarzmilan

Meine Frau hatte das Glück einem Schwarzmilan während der Fischjagd zuzusehen. Und sie schoss dabei gleich noch ein paar eindrückliche Fotos. Als gewandter Flieger greift der Schwarzmilan in einem spektakulären Sturzflug Fische im Wasser an, schwingt sich wieder in die Höhe und kröpft seine Beute gleich im Flug. Der Schwarzmilan ist bei uns heimisch und gehört nicht zu den gefährdeten Arten. (Bilder ASC April 2020; Quelle: vogelwarte.ch)

Obstblüten

„Selbst wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“

Martin Luther, Reformator

Zottel

Auch am Bodensee begegnet man wie hier auf der thurgauischen Seite diesen zottligen Rindern. Es sind schottischen Hochlandrinder, die sich hier wohl fühlen. Diese Tiere sind sehr robust und benötigen dank ihrem dicken Fell auch im Winter keinen Unterstand.

Tiger

Der kleine Tiger interessiert sich für die Vögel mehr als für mich.

Pegelstand Seerhein: trockener Monat sorgt für eher tiefen Wasserstand

Natürlich ist auch hier die Trockenheit spürbar – so liegt der Wasserstand auf einem für die Jahreszeit leicht unterdurchschnittlichen Niveau. In extremen Jahren kann der Wasserstand schon einmal 1m höher liegen. Tendenziell sollte der Wasserstand im Seerhein in den kommenden Monaten bis zum Sommer ansteigen. Dies hängt mit der Schneeschmelze zusammen. Zudem führt das Ansteigen der Schneegrenze im alpinen Bereich dazu, dass allfällige Niederschläge direkt in die Flüsse und Bäche abfliessen.

Stand am 01.05.2020 Konstanz/Rhein: 306cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg

Bild: „Sunrays through the clouds“ (Seerhein)

Noch mehr vom See&Rhein

Frühere Ausgaben der „Flaschenpost vom See&Rhein“ findest Du hier: Flaschenpost vom See&Rhein

Einen ausführlichen Post zum Reisewetter am Bodensee findest Du hier, vielleicht möchtest Du einen Urlaub in unserer Region planen: Beste Reisezeit – wie ist eigentlich das Wetter am Bodensee?

Alle Posts über den Bodensee – vom Obersee über den Seerhein bis zum Unterseee – findest Du hier.

Insel Mainau öffnet wieder am 6.Mai – mit Einschränkungen

Die beliebte Blumeninsel im Bodensee öffnet nach 7 Wochen wieder – allerdings mit Einschränkungen. Mehr darüber findet ihr unter: Insel Mainau öffnet wieder am 6.Mai

Schlusspunkt: rote Stunde

Flaschenpost vom Seerhein (Mar 20)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Buschwindröschen und Kirschbäume stehen bereits in Blüte. Die ersten Bienen waren schon unterwegs. Der Frühling entfaltet bereits seine Pracht. Trotz des frühen Frühlings, der diesen warmen Winter ablöst, entwickle ich gar keine Frühlingsgefühle. Diese werden fast erstickt in den im Minutentakt aktualisierenden Nachrichten, im unaufhörlichen klingeln des Smartphones und den Bildern aus den Spitälern und leeren Supermarktregalen.

Gegen diese ohnmächtigen, freudlosen Gefühle muss ich etwas tun, ich muss zwischendurch abschalten können. Und ich muss raus an die frische Luft. Die Bewegung in der Natur ist gut für mein Gemüt und stärkt den Körper. Endlich draussen sein, sich frei fühlen, die Ausnahmesituation eine Zeit lang vergessen. Den Frühling spüren!

Und meine Kamera habe ich einfach mitgenommen, habe dem Frühling kurz hallo gesagt. Da und dort fotografiert. Und so kann ich ein paar Aufnahmen in diese Flaschenpost stecken und zu Euch senden. Vielleicht als Inspiration oder als Zeichen, dass wir mit unseren Gedanken nicht alleine sind. Dieser April, dieser Frühling wird anders sein. Allem zum trotz dürfen wir nicht vergessen bunt zu denken und den Frühling zu leben.

Liebe Grüsse, Passt auf Euch auf. Bleibt gesund – werdet gesund!

Michael

Krokusse

Wenn die ersten Krokusse ihre Knospen spriessen lassen, kann der Frühling nicht mehr weit sein. Mit dem Krokus beginnt für mich die farbenfrohe Frühjahrszeit und der graue Winter gehört endlich der Vergangenheit an.

Er ist’s

Er ist’s

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
—  Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab‘ ich vernommen!

Eduard Mörike, 1828

Frühling der einsamen Spaziergänge

Die Wiesen werden grün, die Bäume sind noch kahl. Die Sonne wärmt die Bise langsam weg. Es ist der Frühling der einsamen Spaziergänge.

Wandern gegen den Isolationskoller

Wandern ist für mich genau das richtige im Moment – auch wenn die Wanderungen viel kürzer sind wie sonst. So kann ich entspannen und die Welt mit dem Coronavirus scheint für eine Zeit einmal weit weg zu sein.

Aber bitte, Social Distancing auch auf dem Wanderweg – wir Wanderer müssen uns unbedingt zum Schutze anderer an die Verhaltens- und Hygieneregeln vom BAG halten:

  • wer sich krank fühlt unbedingt zu Hause bleiben
  • empfohlener Abstand von zwei Metern muss unbedingt auch beim Wandern und in den Wanderpausen eingehalten werden
  • keine Hände schütteln
  • wandern in Gruppen ist verboten
  • wandern alleine oder höchstens mit einer Person aus dem gleichen Haushalt
  • Getränke, Picknick und Desinfektionsmittel mitnehmen
  • Und meine Bitte: keine Bergtouren wegen der Unfallgefahr, die Spitäler haben anderes zu tun.

Bettseicherli

Letztes Jahr hatten wir noch fröhlich auf meinem Blog diskutiert, wie diese Buschwindröschen in den verschieden Dialekten in der Schweiz und Deutschland bezeichnet werden. Diesen Beitrag findest Du zum nachlesen hier: Bettseicherli

Kein Schiffsverkehr

Kein Schiffsverkehr nach Deutschland – es bleibt nur noch der Blick rüber ins ferne Europa …

Osterglocken

Wie klingen Osterglocken wenn sie den Frühling einläuten?

Blick auf den Untersee

Die Frühlingssonne lässt den winterlichen, grauen See verschwinden.

Muscheln am Ufer

Es ist die Zeit in dem uns am Seeufer auch schon die kleinen Dinge Freude machen.

Haus am See

Und am Ende der Strasse steht ein Haus am See
Orangenbaumblätter liegen auf dem Weg
Ich hab‘ zwanzig Kinder meine Frau ist schön
Hmm, alle kommen vorbei, ich brauch‘ nie rauszugehen…

Peter Fox, deutscher Reggae- und Hip-Hop-Musiker

Schlüsselblüemli

Die Schlüsselblüemli markieren das Frühlingserwachen im sonst noch winterlichen Wald.

Wenn das Wasser funkelt und glitzert

Auf dem Steg sitzen, die warme Sonne geniessen und zuschauen, wie das Wasser glitzert und funkelt – dies sind kleine, wunderbare Auszeiten.

Tim Mälzer im Napoleonschloss

Der selbsternannte Kaiser der deutschen Küche auf dem Schloss des Kaisers Napoleon III. – ist natürlich ein Bild aus pre-social-distance-Zeiten. Denn schon im September 2019 fanden im Napoleonmuseum auf dem Arenenberg (Thurgau, Schweiz) Dreharbeiten zur Koch-Show «Kitchen Impossible» statt. In den Räumlichkeiten des späteren Kaisers von Frankreich musste sich Tim Mälzer seiner Aufgabe stellen: Eine Apfeltarte des Thurgauer Spitzenkochs Christian Kuchler wurde ihm in der berühmten schwarzen Box überreicht. Sie galt es nun von ihm ohne Kenntnis der genauen Zutatenliste so originalgetreu wie möglich nachzubacken. Dazu begab er sich in die Küche seines Kollegen in der Wigoltginger «Taverne zum Schäfli». Am Sonntag, 8. März strahlte der TV-Sender VOX die Thurgauer Challenge in «Kitchen Impossible» aus. (Bild/Copyright: Napoleonmuseum Arenenberg)

Pegelstand Seerhein: relativ hohes Niveau für März

Der Wasserstand des Seerheins liegt inzwischen auf einem für die Jahreszeit relativ hohen Niveau. Tendenziell muss in den kommenden Monaten mit einem Anstieg gerechnet werden. Insbesondere die Schneeschmelze ist ein Faktor, welcher den Wasserstand im Frühling und Sommer beeinflusst.
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Stand am 01.04.2020 Konstanz/Rhein: 303cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg

Bild 2/20: Dieses Bild habe ich Anfangs März geschossen. Zu diesem Zeitpunkt durfte dieses Schiff noch Gäste aufnehmen. Das Schiff im Hintergrund ist ein Zollboot der deutschen Grenzwache.

Noch mehr vom See&Rhein

Frühere Ausgaben der „Flaschenpost vom See&Rhein“ findest Du hier: Flaschenpost vom See&Rhein

Einen ausführlichen Post zum Reisewetter am Bodensee findest Du hier, vielleicht möchtest Du einen Urlaub in unserer Region planen: Beste Reisezeit – wie ist eigentlich das Wetter am Bodensee?

Alle Posts über den Bodensee – vom Obersee über den Seerhein bis zum Unterseee – findest Du hier.

Tipp: Landesgartenschau in der Bodenseeregion

Die Stadt Überlingen am Ufer des Bodensee ist bekannt für seine Herrlichen, schattigen Parks, verwunschenen Gärten und der begrünten ehemaligen Festungsanlagen. Hier wachsen sogar Bananen. Die grösste gotische Kirche am Bodensee ist ein Highlight des freundlichen Städtchens. Und auf der Fussgängerzone hat man das Gefühl irgendwo in Italien zu sein. Dieses Jahr setzt Überlingen mit der ersten Landesgartenschau in der Bodenseeregion ihrem Ruf als grüne Stadt noch eins drauf.

Leider wird die Landesgartenschau Überlingen nicht wie geplant am Donnerstag, 23. April, eröffnen. Die Organisatoren werden am 19. April die Lage neu bewerten. Und wenn es los gehen sollte, werde ich sicher hier kurz darüber schreiben.

Flaschenpost vom Seerhein (Feb 20)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Von November bis Februar sind bei uns die düstersten Monate des Jahres. Wenn es dann draussen noch regnerisch, kälter und dunkler wird, dann rutsche ich in den Winterblues hinein. Dieses Jahr allerdings scheine ich es einmal ohne geschafft zu haben, fast etwas beschwingt bin ich durch diese Zeit gekommen.

Der simple Grund – Tageslicht! Dieser milde Winter war irgendwie gar nicht so schlimm, ich konnte oft raus, habe in der Freizeit viel das Haus verlassen. Für einmal war mit Winterblues eher viel blauer Himmel gemeint.

Es gab auch die andere Seite des Winterwetters – im Februar haben uns die Stürme Petra, Sabine, Tomris, Bianca & Co. zwischendurch richtig durchgeschüttelt. Insbesondere der Orkan Sabine war heftig, trotzdem gab es glücklicherweise in der Region wenig Schäden. Zum Schluss verabschiedete sich der Februar dann noch mit ein paar Schneeflocken, die sogar den See erreichten.

Sturm Sabine rollt über den See

Dieser Wintermonat war schon eher wie ein wechselhafter April. In der Flaschenpost stecken daher ein paar „aprilmässige“ Bilder aus meinem fotografischen Rückblick auf diesen Monat.

Kommt alle gut durch die bevorstehenden „Corona-Virus-Wochen“ und bleibt vor allem gesund!

Liebe Grüsse

Michael

Möwe

Diese Möwe sucht im Brachwasser nach Futter – es ist windstill und die tiefe Sonne lässt diese Möwe farbenfroh auf der Wasseroberfläche spiegeln.

Winterlandschaft 1

So zeigte sich die Landschaften in diesem Februar oft – von Schnee und Eis war nicht viel zu spüren.

Schneeglöckchen im Riet

An einem günstigen, sonnigen Standort können Schneeglöcken doch schon Ende Januar blühen. Aber dass ich anfang Februar schon so viele blühende Schneeglöckchen im Riet gesehen habe, ist dann wohl doch der ungewöhnlichen warmen Witterung zuzuschreiben.

Winterlandschaft 2

Etwas Eis habe ich am Ufer des Untersee gefunden – allerdings in Form eines künstlichen Eisfeldes. Trotzdem, wo gibt es ein Eisfeld mit solch einer Aussicht auf den See?

Majestetischer Blick

Hoch über dem Bodensee erhebt sich die „Meersburg“. Die Burg Meersburg (alte Burg oder altes Schloss) gilt durch die Erbauung der ersten Burg an dieser Stelle im 7. Jahrhundert als älteste bewohnte Burg Deutschlands.

Eichhörnchen

Wenn es richtig kalt ist, dann trauen sich auch die Eichhörnchen nicht nach draussen. Sie machen zwar keinen Winterschlaf, halten aber doch eine Winterruhe. Momentan scheinen sie aber rege bei uns im Dorf unterwegs zu sein. Das warme Februar-Wetter ist für die Eichhörnchen kein Problem, weil sie genug zu Fressen finden.

Schlittelbahn

Hier würden die Kinder im Februar gerne schlitteln – aber dafür bräuchte es Schnee.

Winterliches Licht über der Marina

Schon am frühen Nachmittag tauchte das Winterlicht diese winterleere Marina am Seerhein in eine spezielle Atmosphäre.

Winterschnitt

Kein Schnee – arbeitsloser Pistenbully? Natürlich nicht, mit diesem Gerät wird im Riet am Seerhein gearbeitet und die Streuwiesen und der Schilf geschnitten.

Pegelstand Seerhein: leicht über dem Durchschnitt

Interessanterweise hat sich der Wasserstand in den Wintermonaten stabil gehalten und er liegt derzeit auf einem für die Jahreszeit relativ hohen Niveau. Die Neuschneesummen in den Alpen über 1500 müM belaufen sich bisher unter der langjährigen Norm. Zudem liegt auf 2000müM derzeit eher wenig Schnee (zwischen 40 – 100cm, Stand Ende Februar) . Dies hat womöglich dann eine Auswirkung auf die weitere Entwicklung der Pegelstände hier am See.

Bild: Sanierung der „Stedi“ in Ermatingen/Untersee an der Mündung des Seerheins. Die „Stedi“ ist seit 1912 Schifflände, Hafen und Festplatz zugleich.

Stand am 01.03.2020 Konstanz/Rhein: 321cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württember
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Noch mehr vom See&Rhein

Frühere Ausgaben der „Flaschenpost vom See&Rhein“ findest Du hier: Flaschenpost vom See&Rhein

Folgende Posts sind im Januar/Februar 2020 aus der Bodensee-Region entstanden:

Einen ausführlichen Post zum Reisewetter am Bodensee findest Du hier, vielleicht möchtest Du einen Urlaub in unserer Region planen: Beste Reisezeit – wie ist eigentlich das Wetter am Bodensee?

Alle Posts über den Bodensee – vom Obersee über den Seerhein bis zum Unterseee – findest Du hier.

Und zum Schluss noch dies …

Hamsterkäufte – ich hab’s auch nicht geglaubt, bis ich es in unserem kleinen Supermarkt um die Ecke selber gesehen habe. Wollte eigentlich am Samstag nachmittag nur noch schnell was einkaufen …

 

Flaschenpost vom Seerhein (Jan 20)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Während ich diese Zeilen schreibe scheint die Wintersonne durch die Fenster. Die Weihnachtszeit liegt hinter uns und ich habe den ganzen Deko-Kram schon lange unter dem Dach verstaut. Ich bin zwar ein bisschen ein Deko-Freak, aber im Januar liebe ich die aufgeräumte Wohnung, die einem so ein frisches Gefühl gibt.

Eingestellt bin ich auf Winter – aber dieser Winter will irgendwie nicht so recht. Dies zeigt auch meine Flaschenpost vom Januar – Sonne sowie helle Mondnächte sind nicht gerade winterliche Sujets!

Mondnacht über der Stadt Konstanz

Für zähen Nebel ist das Bodenseeufer in der dunklen Winterzeit berüchtigt. Und es gab ihn im Januar. Ich gehöre allerdings nicht zu jenen, die sofort in die Sonne flüchten. Ich wandere auch einmal gern durch den Nebel, das Licht ist gedämpft und die Welt rundherum so ruhig. Und einer der schönen Momente beginnt, wenn sich die Sonne dann so langsam durch den Nebel kämpft .

Und tatsächlich kämpfte im vergangenen Januar die Sonne den Nebel immer wieder einmal weg. Wenn mit einem Mal die ersten Sonnenstrahlen durch den Nebelvorhang blinzelten, änderte sich die Szenerie schlagartig und es fühlte sich an wie ein „mediterraner Wintertag“.

Bleibt der Winter fern, so nachwintert es gern.

Bauernregel

Ein kurzer Blick in die Schweizer Berge bestätigt den milden Winter ebenfalls und zeigt, dass dieser Januar in den Berglagen über 1000 m einer der wärmsten und sonnigsten seit 1864 war.

Zum Ende des Monats hin war der Seerücken mal ganz kurz mit Schnee überzuckert, doch an diesem Wochenende war es bereits wieder „aprilmässig“ warm.

Trotzdem – eine Bauernregel besagt es – der Winter ist noch lang und kann immer noch Schnee und Frost an den See bringen!

Liebe Grüsse

Michael

Nebeltage – unten grau oben blau

Der Januar brachte – vor allem im zweiten Teil – den Nebel über den See. Zäh, aber doch löste er sich auch immer wieder einmal auf.

Sonnentage

Verzog sich der Nebel – Sonne pur! Im Januar hatte man oft das Gefühl, jetzt kommen die langen Nebeltage, aber überraschenderweise kämpfte sich die Sonne durch und verwandelte alles in einen milden Wintertag.

Erste Zeichen des Frühlings

Bereits Mitte Januar entdeckte ich auf der Insel Mainau ein erstes Schneeglöggli – auch wenn es auf der Insel sehr mild ist, dann doch etwas früh.

Schnee?

Kaum hatte ich den Post „Wo bleibt der Schnee?“ hier auf meinem Blog gepostet, meldet sich der Winter und unterbrach kurz die Hochdruckphase. Allerdings war es dann doch sehr kurz – dieser Schneeschauer dauerte gerade ein paar Minuten ….

Winter Strand

Im Winter sind die Ufer am See wie leergefegt, es herrscht oft eine himmlische Ruhe und ein wunderbares weiches Licht.

Moonrise

Für einen kurzen Moment hat es den Anschein gemacht, als hätte sich nachts die Sonne in der Zeit geirrt. Aber anstatt die Sonne zeigte sich der Mond, welcher tiefrot zum Vorschein kam. Was für eine Stimmung!

Im Kanu im Winter unterwegs

Kanufahren im Winter bietet traumhafte Naturerlebnisse vom Wasser aus. Vorallem bei solch sonnigen, windstillen Verhältnissen wie hier an einem Tag im Januar.

Pier and Clouds

Eine leichte Brise aus Südwest treibt die Wolken über den See und verzaubert die Winterstimmung.

Pegelstand Seerhein: leicht über dem Durchschnitt

Die Pegelstände bewegen sich eher „seitwärts“, aber dies ist für diese Jahreszeit normal. Der Pegel am Seerhein liegt sogar leicht auf überdurchschnittlichen Niveau.
Stand am 01.02.2020 Konstanz/Rhein: 295cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg

Bild 1/20: Die Schiffe der Seepolizei und „Küstenwache“ sind die einzigen grossen Schiffe die im Winter auf dem Seerhein unterwegs sind. Hier ein Schiff der Swiss Border Guard auf Patrouillenfahrt.

Noch mehr vom See&Rhein

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Alle Posts über den Bodensee – vom Obersee über den Seerhein bis zum Unterseee – findest Du hier.

Flaschenpost vom Seerhein (Dezember)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Nach diesem „warmen“ Dezember bin ich mir sicher, die Winter waren früher viel kälter. Der Winter kam regelmässig am Samichlaus-Tag und überzog die Landschaft mit einer wunderschönen Decke aus Schnee. Wir holten dann die Schlitten raus oder präparierten sogar eigene kleine Skipisten. Und bauten Schneemänner. Ob das in jedem Winter so war?

Erinnerungen sind manchmal seltsam, irgendwie verklärt und doch wahr. Und verdrängt sind sicherlich die vielen grauen, regnerischen und matschigen Winter! Es muss so sein, sonst wäre der Schnee für mich heute kein Ereignis und ich würde mich darüber nicht wie ein Kind freuen. Auch heute noch, wenn es schneit, dann muss ich raus, einfach die frische und klare Luft spüren. Und wenn der Schnee und Kälte bleibt, dann gibt es nichts schöneres als eine Wanderung durch die verschneite Landschaft. Meistens löst sich der Zauber nach kurzer Zeit wieder auf – und wieder bleiben Erinnerungen an wunderschöne Wintertage. Und diese verschmelzen mit anderen Erinnerungen – rückblickend wird dies dann wieder ein Winter, mit richtig Frost und viel Schnee.

Bild 12/18: letztes Jahr hatten wir im Dezember ein paar Schneetage, hatte ich doch fast vergessen …

In dieser Flaschenpost vom Dezember findest Du allerdings (fast) kein Schnee – der Dezember war dieses Jahr (wieder einmal) einfach zu mild. Zeitweise blies der Föhn rekordverdächtig lange, dann kam stürmisches. aber mildes Weihnachtswetter von Westen und wurde schliesslich abgelöst von ruhigem Hochdruckwetter – dies brachte dann den Hochnebel zurück an den See. Und dieses Hochdruckwetter (also unten grau, oben blau) wird wohl auch im Januar 2020 noch etwas andauern.

Auf Schnee muss ich mich noch etwas gedulden oder in die Alpen hoch fahren, dort hat es über 1500 müM richtig tolle winterliche Bedingungen. Und Sonne …

Liebe Grüsse

Michael

Föhnfenster

Im Dezember war der Föhn oft dominant. Hier ein schönes Beispiel für ein Föhnfenster, welches den Blick in die Churfirsten frei gibt. Aufgenommen habe ich dieses Bild auf dem Seerücken, vom Napoleonturm aus.

Der Dezember dieses Jahres war im Vergleich zum langjährigen Mittel zu mild. Grund dafür waren die häufigen Südstaulagen mit einhergehendem Föhn. Dieser sorgte auch am Bodensee für milde und stürmische Tage. Und gab immer wieder den Blick in die Alpen frei.

Schnee auf den Hügeln

Ganz kurz grüsste der Winter! Auf den Hügeln des Linzgau blieb der Schnee für einmal etwas liegen.

Frühling zwischen den Jahren

Zwischen den Jahren kam die Sonne auch einmal durch und bescherte fast frühlingshafte Gefühle. Draussen in der Sonne einen Kaffee trinken und auf den endlosen scheinenden See zu schauen war Erholung pur.

gemähte Riedwiesen

Das Ried liegt ruhig, die Riedwiesen wurden gemäht. Diese grossflächigen Riedwiesen werden vom Naturschutzbund unterhalten. Da diese im Frühling vielfach unter Wasser stehen, werden diese Arbeiten im Winter vorgenommen. Mit dieser Landschaftspflege im Naturschutzgebiet will man die Ansiedlung von Gehölzen wie Kreuzdorn, Hartriegel und Weiden vorbeugen.

Aus der Gefangenschaft entflogen

Immer wieder begegne ich den Rostgänsen hier am See, aber eigentlich gehören diese nicht hier her. Diese Vögel sind Nachkommen von Rostgänsen, die aus der Gefangenschaft entflogen sind. Leider sind die Rostgänse angriffig und vertreiben einheimische Vögel wie Turmfalken und Schleiereulen.

Skyline Konstanz

Auf den ersten Blick fast nicht zu erkennen, die Skyline von Konstanz kurz vom dem Eindunkeln, im Hintergrund einer der markanten Vulkane der Hegau.

Hochnebel-Licht

Der Hochnebel verschluckt alle Farben und so wirkt der Reichenauer Damm „entsättigt“ im faden Licht des späten Nachmittags.

Winter am schwäbischen Meer

Und es gab auch Sonne! Dann fühlte es sich an, als wären wir am winterlichen Mittelmeer.

Pegelstand Seerhein: Tendenz fallend

Die fallende Tendenz ist für die Jahreszeit normal. Also alles weiterhin im grünen Bereich …
Stand am 01.01.2020 Konstanz/Rhein: 301cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg

Bild 12/19: Die Kursschiffe sind eigentlich in ihren Winterquartieren – nur ganz selten kreuzt eines der weissen Schiffe im Winter durch den Seerhein.

Noch mehr vom See&Rhein

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Ein Morgen im Dezember …

Flaschenpost vom Seerhein (November)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Hier am See gab es nur wenige sonnige Tage, dafür Boden- und Hochnebel, Regen und der erste Schneeregen kündigte an, es geht Richtung Winter. Nun, der November gehört zu den grauen Monaten des Jahres, dieses Jahr war es ein getreues Abbild des Klischees.

Die Flaschenpost vom See&Rhein ist trotzdem „novemberlich bunt“, so konnte ich warme Farbtöne, mystischer Nebel und einzigartige Lichtverhältnisse einfangen. Der Spätherbst hält eindrucksvolle Momente in der Natur auf.

Ist es nicht unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht! Mir scheint, als hätte ich hier gerade erst über den Frühling gepostet. Manchmal habe ich das Gefühl, ich müsste die Zeit anhalten um neben dem Alltag einfach ein paar Stunden zu gewinnen. Daher freue ich mich auf die Adventszeit und hoffe einen Gang runterzuschalten.

Ich wünsche Euch und Euren Liebsten eine ruhige, gemütliche und stimmungsvolle Adventszeit!

Liebe Grüsse

Michael

Föhnwetterlage über dem Alpstein

Gegen Ende November hatten wir in der Bodensee-Region eine ausgeprägte Föhnwetterlage. Zu dieser Zeit war ich gerade im Appenzellerland unterwegs. Die dramatische Wetterlage wollte ich mir für ein paar Fotos zu nutze machen. So nahm ich einen Umweg über die Schwägalp. Von dieser Passstrasse hat man immer wieder einen schönen Blick auf das Alpstein-Massiv. Gerade bei Föhn wirken diese Berge noch mächtiger und so ist mir dieses dramatische Bild gelungen. Was auf dem Foto nicht zu sehen ist, dass dieses Foto bei einer Aussentemperatur von 17° Grad geschossen wurde. Ende November!

spätherbstlicher Weinberg

Ein Motiv, welches ich sehr gerne habe. Darum erscheint es auch immer mal wieder in der Flaschenpost. Der leicht zum See abfallende Weinberg liegt am Ufer des Untersee.

Herbstwald

Dieser Herbstwald ist voller Eindrücke: Blickt man nach oben, entdeckt man leuchtende, gelbe Baumkronen, auf dem Boden spriessen kleine Naturkunstwerke, wie auffällig geformte Pilze. Im Herbstwald nehme ich mir gerne etwas Zeit, um die Umgebung genauer zu erkunden.

Erika

Im Spätherbst fällt wieder auf, dass an viele Orten Erika gepflanzt wurde und diese uns mit ihren Blüten durch den Winter begleiten. Genügsamkeit machen den Herbst zur Zeit der Erikagewächse. Denn dieses Heidekraut bringt im Herbst bis weit in den Winter hinein leuchtende Farben in den Garten, wenn andere Pflanzen bereits verblüht sind.

November-Abend

Kalt, nass, früh dunkel – November halt. Doch so eine Abendstimmung anfangs November entschädigt für vieles.

Teich

Auf einem Streifzug durch den herbstlichen Wald bin ich diesem Teich begegnet. Das herrliche Sonnenlicht liess alles wie ein in Öl gemaltes Gemälde erscheinen.

Fischerboot

Die Sonne ist gerade aufgegangen, noch liegen leichte Nebelschwaden über dem Riet. Ein kleines Fischerboot tuckert stromabwärts – es wird ein guter Tag.

Nebelauflösung

Der Nebel löst sich langsam auf. Grundsätzlich passiert dies von „unten her“, wenn sich der Boden durch die Sonne erwärmt. Dies führt zu diesen speziellen Stimmungen. Im November hat die Sonne noch genug Kraft, um im Laufe des Tages den Nebel aufzulösen. Am geringsten sind die Auflösungschancen wenn die Tage noch kürzer werden.

Pilze

Eine herbstliche Bildkompostionen – von der Natur insziniert.

Martini? Gerührt, geschüttelt? Nein, aus dem Ofen!

In der Schweiz ist der Brauch des Martinstages und der Martinigans eher unbekannt. Aufgrund unserer deutschen Wurzeln ist dieser Brauch innerhalb der Familie eine Tradition geblieben und wir treffen uns jedes Jahr in einem Gasthof zur Martinigans.

Seit jeher werden in verschiedenen Regionen in Deutschland und Österreich Gänse am St. Martinstag als Festtagsbraten gereicht. Dieser Brauch geht auf den heiligen Martin von Tours zurück. Als er Bischof werden sollte, versteckte er sich aus Bescheidenheit in einem Gänsestall. Doch verrieten ihn die Gänse mit ihrem lauten Geschnatter.

Zur Strafe wurden sie daraufhin gebraten und verspeist. Seit diesem Tag gilt Bischof Martin von Tours als Schutzpatron der Gänsezucht, sein Ehrentag ist der 11. November.

In einigen wenigen Regionen in der Schweiz findet man die Tradition der Martinsverehrung aber auch, vorallem sind dies Martinsumzug und Martinsmarkt. In Anlehnung an den Martinszug sind die jährlichen „Räbeliechtli-Umzüge“ zu betrachten, ein Kinderumzug mit traditionellen Laternen. Als „Räbeliechtli“ bezeichnet man in der Schweiz eine aus Herbstrüben geschnitzte Laterne.

Besonders an in der Westschweiz werden Martinsmärkte wie bespielsweise in Vevey und in Fribourg durchgeführt.

Pegelstand Seerhein: über Niveau

Der Wasserstand des Seerheins liegt derzeit auf einem für die Jahreszeit leicht überdurchschnittlichen Niveau. Also alles im grünen Bereich …
Stand am 28.11.2019 Konstanz/Rhein 319cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg

Noch mehr vom See&Rhein

Frühere Ausgaben der „Flaschenpost vom See&Rhein“ findest Du hier: Flaschenpost vom See&Rhein

Im November sind keine weiteren Posts aus der Bodensee-Region entstanden.

Einen ausführlichen Post zum Reisewetter am Bodensee findest Du hier, vielleicht möchtest Du einen Urlaub in unserer Region planen: Beste Reisezeit – wie ist eigentlich das Wetter am Bodensee?

Alle Posts über den Bodensee – vom Obersee über den Seerhein bis zum Unterseee – findest Du hier.

Tipp zum Schluss

Stonehenge vom Bodensee – rund 170 mysteriösen Steinhügel aus der Jungsteinzeit wurden letztes Jahr im Bodensee entdeckt. Das Schweizer Fernsehen SRF hat dazu einen interessanten und spannenden Bericht ausgestrahlt.

Sendung „SRF Einstein“ – Das Geheimnis im Bodensee

«Einstein» begleitet exklusiv die Erforschung mysteriöser Steinhügel im Bodensee. Sie erweisen sich bereits heute als eine der grössten archäologischen Strukturen weltweit. Wer hat sie errichtet? Zu welchem Zweck? Und: Warum liegen die Hügel heute bis zu fünf Meter unter Wasser?

SRF hat «Einstein» exkulsiv bei der Erforschung von rund 170 mysteriösen Steinhügeln im Bodensee begleitet. Stück für Stück gaben diese ihr Geheimnis preis und erweisen sich heute als eine der grössten zusammenhängenden archäologischen Strukturen weltweit. Mit einer geschätzten Masse von 160’000 Tonnen Gesteinsmaterial entspricht die Struktur ungefähr der grössten gotischen Kathedrale der Welt: dem Kölner Dom. Wann lebten die Menschen, die diese Steinhügel errichtet haben? Zu welchem Zweck wurden sie erbaut? Und: Warum liegen die Hügel heute bis zu fünf Meter unter Wasser? Zum Video von SRF geht es hier.

Bild & Text: SRF „Einstein“
Zur Sendung von SRF Einstein auf das Bild klicken.

Flaschenpost vom Seerhein (Oktober)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein



Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Erst spät im Oktober legte die Natur hier in der Bodenseeregion ihr leuchtendes Herbstkleid an. Der Oktober war mit ein paar wenigen Ausnahmen mild und sonnig. Ein richtiger Altweibersommer!

Genaugenommen gab es gleich zwei mal einen Altweibersommer – einmal Mitte und dann nochmals Ende Oktober.

Wobei ich den zweiten Altweibersommer verpasste, da ich in in Island am „Schneeschaufeln“ war. Und kam genau zu Beginn des trüben Regenwetters wieder zurück.

Aufgrund meiner Ferienreise nach Island ist diese Flaschenpost etwas leichter als sonst. Obwohl, für den einen oder anderen Foto-Streifzug hat es doch noch gereicht, die Bilder davon haben aber eher etwas spät-sommerliches an sich.

Nun stehen wir schon im Monat November. Vielleicht wird der eine oder andere goldige Tag dabei sein. Und sonst geht es warm-angezogen auf Spaziergänge durch den romantischen Wald oder am ruhigen Seeufer entlang. Danach im warmen Zuhause ein gutes Buch lesen – oder draussen auf der Terrasse unter einer Wolldecke die letzten Sonnenstrahlen geniessen und einfach den „Martini-Sommer“ zelebrieren. Auch auf den November kann man sich freuen!

Ich wünsche viel Spass bei meiner Flaschenpost und wünsche Euch einen wunderbaren bunten November!

Liebe Grüsse

Michael

Herbstgewitter

Im Oktober entstand sogar nochmals ein Sommer-Gewitter und brachte Blitz und Donner über den See.

In den Weinbergen

Rebberge geben stets eine malerische Wanderkulisse ab. Und wenn dann noch so ein gepflegtes Riegelhaus den Weg säumt, freut sich mein Fotografen-Herz.

Nebel-Schwaden über der Stadt

Der Nebel war im Oktober fast kein Thema, manchmals morgens zogen einige Nebelschwaden vom See her über die Stadt, die sich aber schnell auflösten.

Es wird ruhiger am See

Ende Oktober wird es ruhiger am und auf dem See. Die Saison endet langsam und es hat nur noch wenige Feriengäste in der Region.

Vogelkundler

Wie farbige Eindringlinge bewegen sich diese Vogelkundler im Naturschutzgebiet Wollmatinger Ried. Die Vogelfreunde wissen natürlich, der Vogelzug ist in vollem Gange! Dabei spielen die Flachwasserzonen und das Ried als Rast- und Überwinterungsgebiet eine wichtige Rolle im mitteleuropäischen Binnenland.

Dunkelheit

Auch wenn der Herbst gefühlt noch nicht so richtig Einzug gehalten hat, wird es abends doch deutlich schneller dunkel. Fast unmerklich, aber doch rasant ging uns bereits im September von Tag zu Tag rund 3 Minuten Licht verloren. Wir Menschen beschleunigen im Oktober das Ganze dann noch, indem wir auf Winterzeit umschalten. So geht die Sonne zusätzlich noch eine Stunde früher unter.

Plastikabfall

Nicht nur in den Ozeanen, auch im Bodensee schwimmt Plastikmüll. Über 23’000 Liter Müll hat alleine die Organisation „AroundTheBodenseeCleanUp“ seit 2017 an den Ufern gesammelt. Kleider, Glas- und PET-Flaschen und viel anderes Zeugs, was einfach nicht in den See gehört. Was die Sammler zudem öfters finden sind Luftballone mit Schnur und Karte, resp. was davon übrig bleibt. Feiern am See sind beliebt und so gehören zu Hochzeiten und anderen Festen das Steigen lassen von knallbunten, mit Helium gefüllten Luftballone einfach dazu. Schön, aber letztendlich Plastik-Müll, der im See landet. „Umweltfreundlich“ aus Naturkautschuk zerfallen diese trotzdem nur langsam. Besonders in den Naturschutzzonen, aber eigentlich überall sind diese eine Gefahr für Wasservögel und die Fische.

Insgesamt sind die hiesigen Ufer aber sehr sauber und nicht mit den Küsten am Meer zu vergleichen.

Quelle: „AroundTheBodenseeCleanUp“
Bild: eine PET-Flasche treibt auf dem Seerhein (nach dem Foto “rausgefischt” und entsorgt. Solche Kunststoff-Flaschen zerfallen durch Sonne, Wasser und Wind und zerbröseln zu Mikroplastik)

Sportboote

Im Abendlicht treffen hier unterschiedliche Sportboote aufeinander – sehr aktiv die Ruderer, (meistens) passiv die luxuriösen Sport-Motorboote in der Marina.

Weinlese 2019

Auch im Oktober waren die Weinbauern noch stark mit der Weinlese beschäftigt. Von den Weinbauern am Bodensee hört man, dass in diesem Jahr weniger Trauben geerntet wird als vor einem Jahr. Aber die Qualität scheint auch dieses Jahr wieder zu stimmen. 

Dienst eingestellt

Die weissen Kursschiffe der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein haben Mitte Oktober ihren Dienst eingestellt. Die Betreiber konnten sich über eine gute Saison freuen – über 330’000 Gäste wurden in der Kursschifffahrtsaison 2019 transportiert. (Quelle URh.ch)

Frische Äpfel

Überall an den Strassen rund um den Bodensee wurden frische Äpfel, Birnen und Süssmost angeboten.

Fischernetze

Diese Netze sind nicht irgendeine Dekoration, sondern von einem Berufsfischer fein säuberlich zusammengelegt, vorbereitet für die nächste Ausfahrt auf den See. Der Beruf des Fischers ist einer der ältesten Berufe am See, man schätzt ihn auf rund 10’000 Jahre. Heute arbeiten noch über 100 Berufsfischer* auf dem See.
*Quellen sehr unterschiedlich – zwischen 100 – 130 Berufsfischer.

Kürbisse

Ehrlich, für mich geht Herbst ohne Kürbis nicht. Der Kürbis ist so eine Art Hauptdarsteller dieser Saison. Und er zelebriert sich auf so viele Arten – von Windlichter bis Suppen über Kuchen bis hin zu Dekorationen.

Insel-Rebberg

Die Reichenau hat’s: eine schöne Insel, die Auszeichnung als Unesco-Welterbe und bekannt als Gemüselieferant, was ihr den Spitznamen Gemüseinsel einbrachte. Und eben auch Rebberge. Weniger bekannt ist vielleicht, dass von der Insel ausgezeichnete Weine kommen.

Sommertag

Mit dieser Morgenstimmung kündigte sich ein sommerlicher Tag an und brachte mitten im Oktober die Sommergefühle zurück. Hier am Bodensee lagen die Höchstwerte bei warmen 22 bis 24 Grad. Für einen richtigen Sommertag reichte es beispielsweise in Chur, dort überstieg das Thermometer die Marke von 25 Grad und kletterte bis auf 26.2 Grad.

Pegelstand Seerhein: sinkend

Hier gibt es (glücklicherweise) nichts interessantes zu berichten – der Wasserstand des Seerheins ist auf einem für die Jahreszeit durchschnittlichen Niveau. Es ist der natürliche Jahresgang, dass der Pegelstand am Seerhein und am Bodensee in den kommenden Wochen zurück geht. Vom Niedrigwasser des letzten Jahres ist der See weit entfernt.

Stand am 31.10.2019 Konstanz/Rhein 337cm*
(Bild Polizeiboot auf „Patrouillen -Fahrt“, Oktober 2019)

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Im Oktober sind keine weiteren Posts aus der Bodensee-Region entstanden.

Einen ausführlichen Post zum Reisewetter am Bodensee findest Du hier, vielleicht möchtest Du einen Urlaub in unserer Region planen: Beste Reisezeit – wie ist eigentlich das Wetter am Bodensee?

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Dahlienzeit auf der Mainau