Zwischen den Jahren – der kleine Rückblick (4)

Rückblick 2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Wir sind am Schluss meines Rückblickes auf mein Blogger-Jahr 2017. Der Herbst war etwas überschattet von stürmischen Zeiten – einerseits hatte ich geschäftlich viel zu tun, andererseits waren meine Ferien in Irland von Hurrikan und Herbststürmen begleitet. Klar war der Hurrikan Ophelia daher ein Thema auf meinem Blog. Zudem konnte ich das schlechte Wetter während den Ferien nutzen um meine Geschichte „Eine Reise, die mich zu Hause begriff“ fertig zu schreiben. Mehr darüber findest Du am Schluss.

Es gab windstille Momente –  so gelang mir am West-Ufer der Insel Reichenau schöne Bilder vom klaren und sauberen Bodensee-Wasser, ein Bild aus dieser Serie habe ich in mein „Bodensee-Sammelsurium Oktober“ aufgenommen.

Etwas länger liegt meine letzte Reise nach Connemara (Irland) zurück. Endlich habe ich es geschafft ein faszinierendes Bild von Tra Ban – dem weissen Strand von Renvyle – in einen Post unterzubringen. Dieses Bild ist während eines längeren „Beach Walks“ kurz vor einem Wetterwechsel entstanden.

Vielen Dank fürs Mitlesen meines Blogs „Michael’s Beers & Beans“ im vergangen Jahr. „Michael’s Beers & Beans“ geht ins 4 Jahr! Gespannt bin ich, wie sich mein Blog entwickelt, was für Themen und Fotos mich nächstes Jahr bewegen, den Weg in meinen Blog und weiter zu Euch finden.

Ein Traum ist unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will.
(Victor Marie Hugo, 1802 – 1885, franz. Schriftsteller)

Ich wünsche Euch auf diesem Weg bereits „en guete Rutsch “ und ein glückliches, neues Jahr! 

Euer Michael

Ophelia

Exakt zum Beginn meiner Herbstreise in Irland, kündigte sich der Hurrikan Ophelia an.  “Bleiben Sie drinnen, bis der Sturm vorbeigezogen ist“, sagte Irlands Ministerpräsident Leo Varadkar bei einer Pressekonferenz in Dublin. Und machte klar, dass es sich um einen nationalen Notstand handelt. Und der Sturm kam – nach Angaben von Met Eireann, dem Wetterdienst des Landes, war Ophelia die schlimmste Sturm-Katastrophe in Irland seit fünfzig Jahren. Meine Erlebnisse habe ich natürlich – fast live – auf meinem Blog aufgearbeitet, wobei es bei uns ja sehr glimpflich ablief. Wir waren zu jederzeit sicher.

Das Bild vom Poulnabrone-Dolmen entstanden kurz nach dem Sturm.

Link: Hurrikan Ophelia, mittendrin im heftisten Sturm seit 50 Jahre

Bodensee-Wasser

Dieses Bild nahm ich ins „Bodensee-Sammelsurium“ auf und als Gelegenheit, etwas über das saubere Wasser im Bodensee zu berichten. Der See scheint heute wieder so sauber wie vor 100 Jahren zu sein und hat sich zu einem typischen nährstoffarmen Voralpengewässer „zurückentwickelt“.

Link: Bodensee – Sammelsurium (Blog-Serie)

Tra Ban

Die Connemara ist eine Gegend die mir sehr gefällt, hierher kehre ich immer wieder gerne zurück.

Menschenleere Strände mit einer dramatischen Wetter- und Bergszenerie sind typisch für Connemara – einer dieser Strände ist der Tra Ban, der weisse Strand. Einer meiner letzten Posts in diesem Jahr handelt über die Strände und Buchten von Connemara.

Irland wird nächstes Jahr wieder Thema sein – von meiner letzten Reise werde ich noch einiges aufarbeiten und posten.

Link: Strände und Buchten in Connemara (coming  soon)

Nachspann: Eine Reise, die mich zu Hause begriff

Irland 1989: ein Fischer „rettete“ unseren Kutter vor Skellig Islands aus der Seenot.

Eine Herausforderung war der Post „Eine Reise, die mich zu Hause begriff“, insbesondere weil es etwas tiefer in mein eigenes „Ich“ gegangen ist. Dieser Post ist auf Initiative des Bloggers Igor (7Kontinente) entstanden. Igor hatte Blogger direkt aufgerufen über eine Reise in ein bestimmtes Land, welches eine persönliche Veränderung im Leben hervorbrachte, zu schreiben. („Projekt 360: Um die Welt, zu Dir selbst“)  Viele Blogger hatten sich „ihr“ Land reserviert und tolle Berichte verfasst. Für mich war schnell klar, dass ich „Irland“ reservieren musste. Meine erste Reise nach Irland in den 1980er stellte mich irgendwie auf eine andere Spur, eine Reise die heute noch in meine Gegenwart strahlt. Diese Geschichte erzähle ich in meinem Post. Wer gerne meine Story lesen möchte, findet diese hier: Eine Reise, die mich zu Hause begriff

(Igor lebt in der Schweiz, ist Projekt Manager und betreibt einen tollen, etwas anderen Reiseblog)

 

Zwischen den Jahren – der kleine Rückblick (3)

Rückblick 2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Beim dritten Teil meines kleinen Jahres-Rückblickes geht es schon in das zweite „Blogger-Halbjahr“. Von einem Besuch der Stadt Heidelberg brachte ich „gekritzelte Kunstwerke“ aus einem Studenten-Gefängnis mit. Heidelberg – ein wunderschöne Stadt am Fluss Neckar – wird in den nächsten Wochen nochmals Thema auf meinem Blog sein. Dabei nehme ich Euch mit auf einen nächtlichen Spaziergang durch diese Stadt. Dann habe ich noch eine ungewöhliche Geschichte über die Zerstörung der „alten Brücke“ von 1784 aufgestöbert.

Ein Thema war das „Matterhorn“ der Lofoten. Es ist kaum zu glauben, dass der Berg Vågakallen für Alpinisten heute noch eine Herausforderung ist. Über den 700 m hohen Storepillaren (Bigwall) führt die härteste Gipfelroute des Archipels. Mit den Gegebenheiten nicht vertraute Seilschaften müssen ein Biwak einkalkulieren. Obwohl ich diesen Berg nicht bestiegen habe, war die Schönheit dieses Berges für mich kaum zu überbieten. Daher mag ich den Post „Unter dem Berg Vågakallen“ besonders.

Die Schwäne im Nebel waren auf meinem Blog und auf Social Media sehr beliebt, hier habe ich viele tolle und schöne Feedbacks bekommen.

„Von einem Schwan können nur weisse Federn fallen.“
(Victor Marie Hugo, 1802 – 1885, franz. Schriftsteller)

Weiterhin viel Freude mit dem dritten Teil.

Euer Michael

Schwäne im Nebel

Mein Bodensee-Sammelsurium – eine monatliche Serie auf meinem Blog mit Fotos von meinen Streifzügen rund um den See – wird auf meinem Blog immer beliebter. Dazu beigetragen haben sicher solche Bilder, wie von diesen Schwänen, welche urplötzlich aus dem Nebel auftauchten und augenblicklich wieder verschwanden.

Link: monatliche Serie „Bodensee-Sammelsurium“

Studentenkarzer

Eine Reise brachte mich dieses Jahr in die schöne Stadt Heidelberg am Neckar. Dort kam ich eher zufällig zum Studentenkarzer – einer der vielen Sehenswürdigkeiten dieser Stadt. Vor langer Zeit besass die Universität von Heidelberg eine eigene Gerichtsbarkeit, damit konnte ein Amtmann Studenten bestrafen und einsperren. Der Arrest dauerte, je nach Delikt, zwischen drei Tagen und vier Wochen, allerdings durften die Studenten ihre Vorlesungen besuchen. Anschliessend mussten die Studenten als Häftlinge zurück in den Karzer. Für die Häftlinge war es eine „Ehre“ sich an den Karzerwänden mit ihren Konterfeis und Sprüchen zu verewigen. Daraus sind „Kunstwerke“ für die Ewigkeit entstanden.

Link: Studentenkarzer – „Kunstwerke“ im Heidelberger Studentengefängnis

Vågakallen

Berge faszinieren mich und so war es schön, dass ich meine Begegnung mit dem Berg Vågakallen auf den Lofoten hier auf dem Blog nochmals verarbeiten konnte.

Die berühmte Loftenwand ist eine bizarre Bergkette mit bis zu 1000 Meter hohen Bergen. Beim Blick auf diese „Wand“ mag man kaum glauben, dass sich zwischen die Berge immer wieder grüne Wiesen und kleine Dörfer drängen, feinsandige Traumstände zu finden sind. Einer dieser Berge, der die Lofotenwand bildet,  ist der Vågakallen, der beeindruckende 942 Meter aus dem Meer aufsteigt.

Link: Unter dem Berg Vågakallen

Zwischen den Jahren – der kleine Rückblick (2)

Rückblick 2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Der zweite Teil meines Jahresrückblicks wird von einem Bild eines kräftigen Sonnenuntergangs dominiert – Sonnenauf- und untergänge sind eine Leidenschaft von mir. Wie auch nachts in einer tollen Stadt wie Köln umherzustreifen oder ein Fischerdorf am Polarkreis zu besuchen. Alles Momente die ich gerne zu Posts verarbeitet habe.

“Even the darkest night will end and the sun will rise.”
(Victor Marie Hugo, 1802 – 1885, franz. Schriftsteller)

Viel Spass mit dem zweiten Teil meines kleinen Rückblicks.

Michael

Sonnenuntergänge

Sonnenuntergänge, Sonnenaufgänge sind entspannend, machen glücklich und erfüllen mich mit einem Gefühl von Frieden und Harmonie. Gerne nehme ich mir die Zeit sie zu beobachten. Setze mich an einen schönen Platz und schaue zu. Die Kamera ist dabei, aber in diesem Moment nebensächlich. Und freue mich später dann doch, wenn ich Stimmungen auffangen konnte.

Im Sommer gab es am Untersee (Bodensee) einige solche schöne Momente – aber mein „Sonnenuntergang des Jahres“ zeigt eine Abenstimmung, nach dem die Sonne untergegangen war – eine unglaubliche Choreographie des Lichtes. Es ist ein Bild entstanden, dem man kaum zutraut, dass dies nicht nachträglich bearbeitet worden ist.

Sonnenuntergänge findet man auch im Bodensee-Sammelsurium.

Nusfjord

Die Lofoten waren in diesem Jahr sehr präsent auf meinem Blog. Ich fand etwas Zeit, mein Fotomaterial welches ich von der Inselwelt mitgebracht hatte, aufzuarbeiten. Dazu gehört auch der Bericht über das Fischerdorf Nusfjord.

Dieses Fischerdorf liegt zauberhaft auf der Insel Flakstadøy und ist einer der malerischsten Orte auf den Lofoten. Ein Naturwunder gleich wirkt der gleichnamige Fjord – 1km lang und 100m breit. Die Felsflanken steigen nahezu senkrecht auf. Dort wo sich der Fjord zum Meer hin öffnet sammeln sich gelbe und rote Fischerhäuser zu einem Dorf.

Link: Nusfjord: Perle in Rot und Gelb auf den Lofoten sowie Landhandel – der Kaufmannsladen in Nusfjord (Lofoten)

Köln

Von einem nächtlichen Kamera-Streifzug um den Kölner Dom konnte ich in diesem Post berichten. Die dritthöchste Kirche der Welt wirkt auch nachts wie ein Bauwerk aus einer ganz anderen Welt. Und der Platz vor dem Dom – der von Kölnern als Domplatte bezeichnet wird – wirkt wie die Bühne in einem riesigen Schauspiel. Und die Menschen – schlendernd, staunend oder geschäftig, hektisch – werden zu Schauspielern, die dieses Stück immer wieder neu inszenieren. Diese Atmosphäre hat mich vor dem „Hauptportal Westtor“ fasziniert – eine Symbiose von Beleuchtung, Stimmung, der alten, gotischen Architektur und den modernen Menschen.

Link: Wenn nachts am Kölner Dom das Licht angeht!

Zwischen den Jahren – der kleine Rückblick 2017 (1)

Rückblick 2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser

„Zwischen den Jahren“ – eine gute Gelegenheit auf mein vergangenes Blogger-Jahr zurückzublicken. Ein Rückblick der bedeutungslos erscheint, schaut man auf die grossen Ereignisse in der Welt oder auf die eigenen Erlebnisse, die neben guten Momenten vielleicht auch von Missglück, Schicksalen mitgeprägt waren.

Auf der anderen Seite sind es die kleinen Momente in unserem Lebensverlauf, welche die Sonne in unseren Herzen erscheinen lassen. Solche Momente brauchen vielleicht vorher eine kleine Inspiration. Um etwas zu sehen, vielleicht zu entdecken oder einen Gedanken anzustossen.

Bilder und Texte, verfasst von Menschen wie Du und ich, transportieren die kleinen Momente weiter – können anderswo einen Gedanken starten, der auf eine unbekannte, schöne Reise geht.

Mein Jahresrückblick wird damit nicht wichtiger. Aber mein Rückblick soll einfach meine Leserinnen und Leser, aber auch mich selbst, etwas inspirieren.

Das Schöne ist ebenso nützlich wie das Nützliche. 
Mehr noch vielleicht.
(Victor Marie Hugo, 1802 – 1885, franz. Schriftsteller)

Viel Freude bei meiner Serie in vier Teilen  „Zwischen den Jahren – der kleine Rückblick“.

Euer Michael

Pfannkuchen-Eis

Im Januar 2017 bildete sich am Ufer der Insel Reichenau „Pancake-Ice“. Diese eigenartige Gebilde sind ein Phänomen, dass man am Bodensee nur sehr selten sieht. Diese Art der Eisbildung kommt üblicherweise in der Ostsee, in der Arktis/Antarktis vor. Dieser Post hat erfreulich viele LeserInnen gefunden.

Link: Winter-Mysterium: Pfannkucheneis am Untersee

Nordlichter

Eine Reise zu den Lofoten im Herbst 2016 brachten wieder tolle Begegnungen mit den Nordlichtern. Diese Erlebnisse verarbeitete ich im laufenden Jahr hier auf meinem Blog. Diese Posts sind sehr beliebt, sorgten während des Jahres aber für einigen Ärger. Aufgrund der Tatsache, dass ich die Nordlichter weiss/grau, bei stärkeren Erscheinungen grünlich-weisslich (auch mal etwas rot) wahrgenommen hatte, entstanden bei mir viele Fragen. Warum hatte ich die Polarlichter nicht wie auf den Fotos in den Reiseprospekten leuchtend, knallig grün gesehen? Dies verarbeitete ich in einigen Posts. Daraufhin fühlten sich einige „Nordlicht-Jäger“ – die mit ihren Augen eine ganz andere Wahrnehmung wie ich hatten – herabgewürdigt.

Hinter dem kleinen „shit storm“ erkannte ich meinen Fehler! Ich hatte meine persönlichen Erfahrungen mit dieser Lichterscheinung zu fest generalisiert, versucht „pseudowisschenschaftlich“ zu verarbeiten. Ich entschied daher, alle meine Posts über Polarlichter zu löschen und neu zu schreiben. Die neuen Posts widerspiegeln nun vorallem meine persönlichen Erlebnisse, untermalt mit meinen Fotos, die ich von der Aurora Borealis geschossen habe. Damit ist – wie ich finde – eine schöne Serie entstanden.

Eigentlich hätte dieses Jahr die Möglichkeit bestanden, die Nordlichter in Irland zu beobachten. Aber hier machten mir Hurrikan Ophelia und Sturm Brian einen Strich durch die Rechnung.

Link: Mein erstes Nordlicht sah ich weiss, nicht grün ….

Siglufjörður

Ausserhalb von Island kennt Siglufjörður kaum jemand. Auch wir sind auf unseren Reisen in Island dieser kleinen Stadt nur einmal kurz, flüchtig begegnet. In einem Post verarbeitete ich meine Reiseerlebnisse von dieser Hafenstadt, in welcher sich kaum Touristen verirren.  Siglufjörður ist die nördlichste Stadt von Island und rund 400 Kilometer von Reykjavik entfernt. An einem Fjord, mitten in den hohen Bergen auf der unwegsamen Halbinsel Tröllskagi.

Link: Siglufjörður und das Silber der See