Flaschenpost vom Seerhein (November 20)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Im November ist es am Bodensee immer neblig! Dieses Jahr wurde der November diesem Klischee gerecht. Ist das zum Verzweifeln? Nicht unbedingt. Denn ich gehöre zu den Menschen, die auch dem “grauen Dunst” etwas Gutes abgewinnen können. Gerne ziehe ich dann, wenn es meine Zeit erlaubt, mit der Kamera los und versuche, die schönen, mystischen Seiten des Nebelwetters einzufangen.

Der Nebel verschlingt den Tag und wird zur weissen Nacht. Wir Menschen fürchten uns, der Nebel nimmt uns die Sicht. Wir finden uns nicht mehr zu recht. Wo ist die Richtung?

Oft vertraue ich mich dem Nebel einfach an. Lass mich umhüllen. Verloren mein Blick auf die Welt, verschwunden der Blick auf mich. Die Welt wird klein, der Nebel macht mich demütig.

Wenn ich im Nebel unterwegs bin, dann muss ich seine Regeln akzeptieren.

Plötzlich ändert das grau, der Nebel öffnet sein Vorhang wie in einem Theater. Dann ist der Moment für mich als Fotograf gekommen. Der Nebel verbirgt den See, gibt Ausschnitte zum Himmel frei, schliesst den Vorhang wieder. Und plötzlich öffnet sich die weisse Wand vor meinem Augen, gibt den Blick frei. Das Wasser und der Himmel werden blau, unterbrochen von letzten weissen Nebelschwaden. In solchen Momenten fühle ich mich beschenkt.

In der Flaschenpost vom November findest Du drei schichten Grau – Nebel, Hochnebel und Wolken. Die habe ich mit der Kamera eingefangen und thematisiere den Nebel. Ein Blues auf den November. Zum Nebel gehört, dass er sich auflöst und wie dieses Jahr Platz macht für einen schönen, warmen Martinisommer. Auch am See.

Corona begleitet uns hinein in die Adventszeit. Weihnachten wird anders. Ostern war dieses Jahr schon anders.

Ich wünsche Euch eine schöne Adventszeit. Stay well and safe.

Indiansummer am Bodensee. Über dem Nebel zeigte sich eine grandiose Stimmung vor der Traumkulisse des Bodensees. Das herbstliche Farbenspiel liess der diesjährige Martinisommer nochmals so richtig aufleben.
Sonnenblumen im November lässt der Nebel verschwinden und surreal wirken. Man findet die Sonne auch im Nebel ist der Titel dieses Bildes. Die Sonnenblumen wurden auf einem Feld über dem Untersee (Thurgau Schweiz) aufgenommen

Flaschenpost vom Seerhein (Oktober 20)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Der Oktober zeigte sich am Bodensee ausgesprochen kühl und sehr niederschlagsreich. In den nahen Bergen fiel bereits der erste Neuschnee. Spannend war zu beobachten wie die Blattverfärbung schnell einsetzte und sich die Wälder verfärbten, nachdem im September erst wenige farbige Blätter beobachtet werden konnten.

Der Herbst ist noch einmal ein Aufbäumen der Natur, bevor vieles abstirbt und sich braun verfärbt. Die Tage werden kürzer, feuchte Nebel ziehen über dem Fluss auf und das Wetter wird „ungemütlich“. Dann schlägt uns die Corona-Pandemie auch noch aufs Gemüt. Jetzt heisst es nicht in eine Art Weltuntergangstimmung zu kommen.

Auf diese Faktoren können wir keinen Einfluss nehmen. Sie sind eben natürliche Abläufe, die nicht aufzuhalten sind. Umso wichtiger ist, dass wir etwas für uns tun. In die Natur hinaus gehen, die bunten Farben gedanklich in die Winterzeit mitnehmen. Und es zulassen auch mal etwas zu entschleunigen.

In meiner Flaschenpost steckt der Oktober drin – die Bilder mal farbig, mal grau! Einfach reinschauen und etwas entspannen.

Liebe Grüsse, passt auf Euch auf. Bleibt gesund und weiterhin vorsichtig! Stay well and safe.

Bienenweide im Herbstnebel

Der violettfarbene Blütenteppich der Phacelia mag fast nicht gegen den Nebel ankämpfen, der die Farben einfach verschluckt.

An vielen Orten haben die Landwirte die Phacelia als Gründünger gesät und diese blühen noch fast bis in den November hinein. Phacelia ist für Insekten, besonders Bienen, eine wertvolle Nahrungsquelle, deshalb wird sie auch Bienenfreund und Bienenweide genannt.

Sonnenaufgang über dem Seerhein

Nur noch selten geht der Sonnenaufgang farbig auf, meistens ist es bereits die milchige Wintersonne die spät hinter dem Wald aufgeht.

Farbenspiel

Herbst ist ein Farbenspiel – hier am See oft im Zusammenspiel mit dem blauen Kontrast des Wassers.

Nebel

Im Oktober der Nebel viel, bringt im Winter der Flocken Spiel. (Bauernregel)

lange Schatten

Der späte Herbst wirft lange Schatten.

Rebberg

Der Wind rauscht und die Herbstsonne leuchtet goldig, die Weinberge strahlen in ihren schönsten Farben.

Rheinfall

Der Rheinfall bei Schaffhausen markiert auch etwas das Ende der Bodenseeregion. Der imposante Wasserfall gehört mit dem gleich hohen Sarpsfossen in Norwegen und dem Dettifoss auf Island zu den drei grössten Wasserfällen in Europa. Dabei ist der Sarpsfossen mit durchschnittlich 577 m³/s wasserreicher, während der doppelt so hohe Dettifoss auf Island nur etwa halb so viel Wasser führt.

Die letzte Kursfahrt

Sehr früh verabschiedeten sich die Kurschiffe der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh). Eine Schifffahrt mit Maskenpflicht, also ohne dass einem der Wind ums Gesicht weht, hat viele abgehalten eine Schifffahrt auf dem Untersee und Rhein zu machen. So sind die Gästezahlen nach Einführung der Maskenpflicht zusammengebrochen, was die URh dazu gezwungen hat, ihre Kurse früher als sonst einzustellen und ihre Schiffe winterfest zu machen.

Die Nächte werden kälter

Im Oktober setzte sich von Norden ein markanter Temperaturrückgang durch, was den Herbst endgültig am Bodensee ankommen liess. In den Alpen sank zudem die Schneefallgrenze ab und es gab bereits einige Schneetage. Hier am Seerhein gab es den ersten Bodenfrost.

ungewöhnlicher Blick

Der kurzzeitige Föhn machte es anfangs Oktober möglich – ein Blick vom Seerücken über das Konstanzer Münster hinweg bis rüber nach Meersburg.

Marroni, heissi Marroni

Es ist Marronizeit! Der Geruch und Geschmack von Marroni ist da. An vielen Ecken werden jetzt wieder Marroni gebraten. Eigentlich gehören die Marroni und das Magenbrot zu den Jahrmärkten und Chilbi. Viele dieser Märkte finden dieses Jahr leider nicht statt. So kommt mein eigener Marroni-Ofen dieses Jahr etwas mehr zum Einsatz.

Pegelstand Seerhein: normal

Der Wasserstand des Seerheins liegt auf einem durchschnittlichen Niveau.

Stand am 31.10.2020 Konstanz/Rhein: 354cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg

Noch mehr vom See&Rhein

Frühere Ausgaben der „Flaschenpost vom See&Rhein“ findest Du hier: Flaschenpost vom See&Rhein

Einen ausführlichen Post zum Reisewetter am Bodensee findest Du hier, vielleicht möchtest Du einen Urlaub in unserer Region planen: Beste Reisezeit – wie ist eigentlich das Wetter am Bodensee?

Alle Posts über den Bodensee – vom Obersee über den Seerhein bis zum Unterseee – findest Du hier.

Schlusspunkt: Säntis-Blick

Immer wieder überrascht bei klaren Herbsttage auf Wanderungen über den Seerücken der Blick rüber zum Säntis.

Tipp: „Kallmann“ – das neue Buch von Joachim B. Schmidt

Ein Hauch von Island streifte Ende Oktober den Seerhein. Der nach Island ausgewanderte Schriftsteller Joachim B. Schmidt stellte bei einer Lesung im Literaturhaus Thurgau (Bodmanhaus Gottlieben) sein neues Buch „Kalmann“ vor. Der Roman führt in den rauhen Norden von Island – nach Raufarhöfn. Mehr darüber kannst Du in meinem Buchtipp nachlesen. (Bild/Cover: Diogenes)

Flaschenpost vom Seerhein (September 20)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Im September hatten wir „Hochsommer im Spätsommer“, der dann direkt von einem winterlichen Tief abgelöst wurde. In den Bergen kam der erste Schnee, viel Schnee. Und hier am See zog ein richtig kalter Sturm durch.

Es galt schon vorher richtig hinzuschauen, um zu erkennen, dass der Herbst auf der Türschwelle stand. Oft nur am frühen morgen zeigte sich der Nebel kurz, bevor dieser von der Sonne schnell weggewärmt wurde.

Die sommerliche Sonne liess nicht nur den kommenden Herbst vergessen, er stellte auch die Corona-Pandemie etwas in den Schatten. Und wirklich, ich hätte im Frühjahr nie gedacht, dass wir uns im Herbst immer noch mitten in dieser Pandemie befinden. Vielleicht hatte ich es befürchtet, doch die Hoffnung überwiegte, dass im Laufe dieses Jahres bessere Zeiten auf uns warten. Doch nun müssen wir alle mit diesem Virus weiter leben und umgehen. Vorsichtig sein, durchhalten, hoffen und Alternativen finden.

Eines ist sicher, der Herbst schert sich nicht um Corona. Er verwandelt die Landschaft trotzdem in die buntesten Farben. Und ich? Versuche ich doch einfach diese schwierigen Zeiten weiterhin zu akzeptieren und das Geschenk der Natur anzunehmen. Den Herbst zu geniessen, so wie er ist, mit seinem goldigen Licht, der herbstlichen Blütenpracht und der reichen Ernte an Früchten und Gemüse. Daraus kann ich Kraft für die kommenden, schwierigen Zeiten schöpfen.

Mit der neuen Flaschenpost vom Seerhein habe ich ein bisschen die Normalität des herbstlichen Spätsommers eingefangen und hoffe damit einfach etwas Entspannung zu bieten.

Wir müssen vorsichtig in den Herbst hineingehen, keinesfalls einen zweiten Lockdown durch Leichtsinnigkeit riskieren. Doch die Lust am Sein, die Freude am Herbst behalten, damit wir seelisch unbeschadet durch die nächste Zeit kommen.

Liebe Grüsse, passt auf Euch auf. Bleibt gesund und weiterhin vorsichtig! Stay well and safe.

Bootshafen im Nebel

Der Herbst stand schon auf der Schwelle, dies zeigte der leichte Nebel über dem Wasser am frühen Morgen. Die Sonne wärmte diesen Nebel aber sehr schnell wieder weg.

Pawpaw – Indianer Banane vom Bodensee

Die Pawpaw oder „Indianer Banane“ ist tatsächlich eine exotische Frucht die am thurgauischen Untersee angebaut wird. Diese konnten bereits Mitte September geerntet werden, fast zwei Wochen früher wie sonst üblich. Mehr über diese fantastisch schmeckende Frucht findest Du in meinem Post „Indianer Banane vom Bodensee“.

Bojen

In der Seefahrt heissen diese Dinger eigentlich „Tonnen“. Bei uns sind es „Bojen“ und zeigen an, hier dürfen die Boote nicht durchfahren. Und ich frage mich gerade, warum „fährt“ ein Schiff – Schiffe schwimmen und schaukeln, oder?

Regen, Hitzetage und (fast) Schnee

In den ersten Stunden des Septembers regnete es, dann drehte das Wetter in den Sommer zurück. In der Folge erlebten wir am Bodensee einen milden September mit vielen sonnigen Sommer- und sogar einzelnen Hitzetagen. Erst am Monatsende brachte ein massiver Wetterumschwung sehr kühle Verhältnisse begleitet von kräftigen Regenfällen und in den Bergen Schnee bis auf rund 1000 m.

Nochmals Sommer

Der September war einfach viel Sommer – Zeit für hochsommerliche Genussmomente!

Fischer im Sonnenaufgang

Noch ist es ruhig auf der Seepromenade, nur ein einsamer Fischer geniesst den Sonnenaufgang und hofft, dass die Fische beissen.

Die Tage werden kürzer

Die Tage wurden kürzer. Doch gab es noch den einen oder anderen schönen, warmen Sommerabend.

Weinlese

Die Winzer am Bodensee freuten sich über die hohen Spätsommer-Temperaturen und rechnen mit einem guten Weinjahrgang 2020. Die Hauptweinlese hatte Mitte September sehr früh begonnen und ist fast überall bereits beendet.

Feuerwehr

Feuerwehr auf dem See? Dafür gibt es Feuerwehrboote, die in voller Fahrt zum Einsatzort unterwegs sind. Hier mein Versuch einen solchen Feuerwehreinsatz in ein abstraktes Foto umzusetzen – das Motiv in dessen Strukturen, Farben, Linien und Formen aufzulösen. Vielleicht erzählt dieses Bild so eine Geschichte?

Das letzte Morgenbad

Nochmals wärmt mich die aufgehende Sonne nach meinem Morgenbad.

Der Herbst zieht über den See

Der Herbst bringt auch die starken Winde zurück an den See. Für viele Segler ist der Herbst daher ein schöner Abschluss, bevor die Boote winterfest gemacht werden müssen.

Uferwanderung am Hochrhein

Zwischendurch führen mich Wanderungen an den Hochrhein. Entlang am abwechslungsreichen Ufer – zurück geht es bequem auf dem Schiff. Der Rhein wird zwischen Bodensee und Basel als Hochrhein bezeichnet.

Pegelstand Seerhein: normal

Inzwischen ist alles normal! Der Wasserstand des Seerheins liegt auf einem durchschnittlichen Niveau. In den kommenden Wochen ist tendenziell mit einem Rückgang des Wasserstand zu rechnen. Ursache dafür ist, dass die Schnee- und Gletscherschmelze in den alpinen Zuflüssen im Herbst sehr gering sind.

Stand am 30.09.2020 Konstanz/Rhein: 359cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg

Bild by michael’s beers&beans: Die MS Thurgau steuert in die Fahrrinne, die für die grossen Schiffen durch den Seerhein führt.

Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) ist die älteste Schifffahrtsgesellschaft der Schweiz. Ihre Schiffe verkehren zwischen Kreuzlingen/Konstanz und Schaffhausen. Leider hat sich die Hoffnung auf Schweizer Feriengäste, welche diese Schiffe nutzen, nicht erfüllt. Nach der Einführung der ÖV-Maskenpflicht (im Juli 2020) sanken die Passagierzahlen noch weiter. Daher müssen die Kapitäne, Matrosen und MitarbeiterInnen Kurzarbeit in Kauf nehmen und einige der Kurse wurden aus dem Fahrplan gestrichen. (Reduziertes Angebot seit 7. September siehe hier.) Quelle: SRF.ch, Tagespresse, UrH

Noch mehr vom See&Rhein

Blütenzauber auf der Mainau …

Frühere Ausgaben der „Flaschenpost vom See&Rhein“ findest Du hier: Flaschenpost vom See&Rhein

Einen ausführlichen Post zum Reisewetter am Bodensee findest Du hier, vielleicht möchtest Du einen Urlaub in unserer Region planen: Beste Reisezeit – wie ist eigentlich das Wetter am Bodensee?

Alle Posts über den Bodensee – vom Obersee über den Seerhein bis zum Unterseee – findest Du hier.

Schlusspunkt: Morgenlicht (Fischingen)

Tipp: Thurgauer Köpfe

Die sechs kantonalen Museen im Kanton Thurgau präsentieren noch bis zum 18. Oktober 2020 die Ausstellung «Thurgauer Köpfe». Verteilt auf vier Standorte zeigt sich der Kanton Thurgau im Spiegel seiner Bewohnerinnen und Bewohner auf unkonventionelle Art und Weise. Fern der gängigen Stereotypen wird das, was den Thurgau ausmacht, aus neuen Perspektiven sichtbar.

Sehr eindrücklich die Ausstellung im Kunstmuseum „Kartause Ittingen“. „Thurgauer Köpfe – Frauen erobern die Kunst“ skizziert, wie sich die Möglichkeiten für Künstlerinnen zwischen 1880 und 1980 verändert haben.

Weitere Informationen: Thurgau Kultur

Bild: aufgenommen im Kunstmuseum Thurgau

Flaschenpost vom Seerhein (Juli & August 20)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Bodensee statt Beach Resort, Apfelsaft statt Amaretto – selbst hier am Seerhein ist der „Tourismus-Boom“ zu spüren. Dies ist aussergewöhnlich. Das deutsche Nordufer des Bodensees ist zwar eine sehr beliebte Ferienregion, das schweizerische Südufer liegt dagegen touristisch gesehen im tiefen Dornröschenschlaf. Doch dieses Jahr ist es anders.

Viele sind dem Aufruf unseres Bundesrats gefolgt und verbringen ihre diesjährigen Sommerferien wegen des Coronavirus in der Schweiz. Dies kommt auch der Bodenseeregion des Kantons Thurgau zugute, rein gefühlsmässig zeichnet sich ein Rekordsommer für die Hotels, Campingplätze und Restaurants am See ab. Ein bisschen zu hoffen wäre, dass die einheimischen Touristinnen und Touristen den Apfelkanton mit seinem schönen Seeufer in guter Erinnerung behalten und wiederkommen. Vielleicht entsteht aus der Krise eine Chance, das touristische Angebot für die Zukunft qualitativ zu verbessern. Schlussendlich profitieren davon auch die Orte und seine Bevölkerung am See.

Für mich, der nur an den Wochenenden am See ist, war diese Stimmung ansteckend – reinstes Ferienfeeling! Auch unser kleines Dorf am Seerhein glich zeitweise einem italienischen Ferienort: Die Hotels sind gut gebucht, auf den Seeterrassen ist es voll, die Stimmung ausgelassen, südlich. Der Sommer zum Glück oft schön, sogar heiss. Die Menschen bummeln an der kleinen Seepromenade, gehen Baden und geniessen die einmaligen Sonnenuntergänge. Die Feriengäste verbreiteten eine friedliche Stimmung.

Meine Flaschenpost – mit meinen Fotografien vom Juli und August aus der Gegend des Seerheins – kommen sommerlich daher, transportieren auch etwas den Hauch dieses speziellen Sommers.

Liebe Grüsse, passt auf Euch auf. Bleibt gesund und weiterhin vorsichtig! Stay well and safe.

Sprungturm

Noch ist es ruhig in der Seerheinbadi, niemand auf dem Sprungturm. Letzte Nebelschwaden lösen sich in der frühen, sommerlichen Sonne auf.

Feriendörfer

Dieses Jahr verbringen viele Schweizerinnen und Schweizer ihre Sommerferien in der Heimat. Einige davon machten Urlaub am Südufer des Bodensees und so verwandelte sich das eine oder andere Dorf am See in ein richtiges Feriendorf.

Genussmomente

Es sind diese Genussmomente, die der Sommer für uns alle so schön hervorzaubert und vieles vergessen lässt.

Sonnenblumen

Sommer, Sonne, Sonnenblume … Wie kaum eine andere Blume gehören die gelben Korbblütler ins sommerliche Landschaftsbild. Besonders beeindruckend für mich ist es immer wieder, wie die Sonnenblumen ihre Köpfe nach der Sonne richten. 

Marina at night

Glücklich schätzen konnte sich in diesem Sommer wer ein eigenes Boot hatte und die Ferien auf dem See verbringen durfte. Dies taten viele Bootsbesitzer, so war in den Häfen und an den Anlegestellen immer viel Betrieb.

Beach Chair

If it’s the right chair, it doesn’t take too long to get comfortable in it.

Robert De Niro

Sommerbegleiter

Eigentlich blüht der rote Mohn bereits im Frühjahr, nämlich im Mai und Juni. Dennoch gilt er als einer der Sommerbegleiter schlechthin. Und einige Exemplare blühen ja tatsächlich weit in den Sommer hinein.

Sommer-Nebel

Manchmal legte sich morgens der Nebel über den Seerhein. Es ist Sommernebel. Dieser zeigte sich dieses Jahr öfter, verschwand aber mit der aufsteigenden Sonne meistens sehr schnell.

SUP to meet the Beauty

Den Tag mit einem unvergesslichen Erlebnis zu beenden. Ein Klassiker für alle Stand Up Paddle-Begeisterte. In der Abenddämmerung noch rechtzeitig aufs Wasser, um den wunderschönen Sonnenuntergang zu geniessen. Die letzten Sonnenstrahlen und das ruhige paddeln lässt mich die strenge Arbeitswoche schnell vergessen.

Kirschen

Pflückfrisch – Kirschen vom Bodensee.

Wenige Gewitter, ein paar Hitzetage – ein wunderschöner Sommer

Der August startete mit einem sehr heissen Bundesfeiertag. Die Tageshöchstwerte stiegen hier am Seerhein über 34 °C. Dieser Hitzetag war einer der wenigen, es gab im Juli und August nur kurze Hitzeperioden, die immer wieder von kühleren Tagen abgelöst wurde. Zudem gab es am westlichen Bodensee nur wenige und kurze Gewitter. Das richtige Gemisch für einen wunderschönen Sommer!

Südsee – Blick

Dieser „Südsee-Blick“ freute mich und meine Kamera. (Insel Mainau)

Neowise

Der Komet Neowise über dem Seerhein, fotografiert am Abendhimmel. (Darüber habe ich hier schon berichtet). Der Komet mit dem Namen C / 2020 F3 Neowise war der hellste Komet seit 7 Jahren. Für mich steht dieses Bild für ein cooles Himmelsereignis direkt vor der eigenen Haustüre.

Pegelstand Seerhein: Wasserstand auf tiefem Niveau

Auf den ersten Blick scheint alles normal. Doch der Wasserstand des Seerheins liegt derzeit auf einem relativ niedrigen Niveau. Dies ist natürlich kein Vergleich zum Niedrigwasser, welches wir im Jahre 2018 hatte. Etwas Entspannung haben die intensiven Niederschläge vom letzten Wochenende gebracht, dies hat den Pegel kurzfrisitig um ca 50cm ansteigen lassen.

Stand am 03.09.2020 Konstanz/Rhein: 378cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg

Bild by michael’s beers&beans: Eine friedliche und vergnügte „Gummiböötli-Party“ auf dem Seerhein. Allerdings bitte nicht nachmachen! Die Gefahren auf Fluss und See sind nicht zu unterschätzen. Darum unbedingt aufpassen: keine Boote wie hier im Bild zusammenbinden, aufmerksam sein und Abstand von Kursschiffen und Schiffszeichen (Wiffen können sehr gefährlich sein) halten.

Noch mehr vom See&Rhein

Seerosen sorgen für eine romantische Stimmung und verzaubern mich immer wieder mit ihren schönen Blüten.

Frühere Ausgaben der „Flaschenpost vom See&Rhein“ findest Du hier: Flaschenpost vom See&Rhein

Einen ausführlichen Post zum Reisewetter am Bodensee findest Du hier, vielleicht möchtest Du einen Urlaub in unserer Region planen: Beste Reisezeit – wie ist eigentlich das Wetter am Bodensee?

Alle Posts über den Bodensee – vom Obersee über den Seerhein bis zum Unterseee – findest Du hier.

Schlusspunkt: Auf dem Wasser „wandern“ …

Tipp: Thurgauer Köpfe

Die sechs kantonalen Museen im Kanton Thurgau präsentieren ab dem 6. Juni 2020 zum ersten Mal ein gemeinsames Projekt: die Ausstellung «Thurgauer Köpfe». Verteilt auf vier Standorte zeigt sich der Kanton Thurgau im Spiegel seiner Bewohnerinnen und Bewohner auf unkonventionelle Art und Weise. Fern der gängigen Stereotypen wird das, was den Thurgau ausmacht, aus neuen Perspektiven sichtbar.

Weitere Informationen: Thurgau Kultur

Plakat/Text: Thurgau Kultur

Flaschenpost vom Seerhein (Juni 20)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Die Sonne geniessen, durchatmen, draussen sein. Die wiedergewonnene Freiheit sollten wir besonders schätzen und diesen besonderen Sommer so richtig geniessen. Statt einer schönen Reise nach Shetland gab es bei mir im Juni ein „all inklusive“ Urlaub auf meinem Balkon. Im eigenen komfortablen Liegestuhl und einem guten Buch. Mit Ausflügen im eigenen Land! Diese Flaschenpost habe ich in den Ferien verfasst und so kommt diese einfach etwas leichter, sommerlicher und beschwingter daher!

Meine Ferien sind zwar schon zu Ende, doch wie jedes Jahr mache ich auf meinem Blog wieder eine Sommerpause. Diesen werde ich nutzen um mein digitales Kunstwerk aufzuräumen, aufzufrischen und neue Ideen zu entwickeln.

Aber jetzt ganz viel Spass mit dieser Flaschenpost und ich wünsche Euch einen tollen Sommer!

Und trotz schönem Sommer dürfen wir nicht vergessen, dass der Virus noch da ist – in den letzten Tagen haben die Fallzahlen deutlich zugenommen. Dies macht nachdenklich, aber wir wissen, was hilft: „Abstand halten, Hygienemassnahmen, kein Händeschütteln!“

Liebe Grüsse, passt auf Euch auf. Bleibt gesund und weiterhin vorsichtig! Stay well and safe.

Es lächelt der See

Es lächelt der See, er ladet zum Bade.
― Friedrich Schiller 1759-1805

Schiffsreise

Manchmal nutze ich das Kursschiff als ÖV und freue mich auf die gemächliche Reise.

Lavendel

Forgiveness is the fragrance that the violet sheds on the heel that has crushed it.
― Mark Twain

Beachlife

Es ist Sommer und die SUP’s bringen Farbe auf den Strand.

Regenbogen

Ein besonders leuchtender „Teil-Regenbogen“ gab es nach einem Gewitter. Das richtige „Regenbogenwetter“ stellt sich übrigens ein wenn bei einem Gewitterschauer im Sommer der Himmel sehr schnell aufklart. Besonders gute Voraussetzungen (so ist auch dieses Foto entstanden) sind am späten Nachmittag gegeben. Dann steht die Sonne so tief, dass sie nicht von den letzten Regenwolken verdeckt wird.

Die weissen Schiffe fahren wieder

Fast ein historisches Bild – das erste Kursschiff der URh (Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein) verkehrt nach der langen Corona-Pause wieder auf dem Seerhein.

Sommersonnenwende

Am 20. Juni 2020 war die Sommersonnenwende und damit der längste Tag des Jahres. Und mir wird richtig bewusst, dass der Sommer da ist!

Romantik

Ein Abendessen direkt am Wasser, schöne Gespräche und ein Sonnenuntergang als Zugabe – Ferien am Bodensee!

Segelboot vor Anker

Es sind diese Motive, die einem kurz glauben lassen, dass wir irgendwo am Meer leben.

Gewitter über dem Seerhein

Am Bodensee lagen die Niederschläge erneut unter der Norm, schon die vorangegangenen Frühlingsmonate fielen zu trocken aus und zum Monatsende zeigte sich der Hochsommer, mit dem einen oder anderen Gewitter.

blauer Horizont

Blauer Horizont, ein ruhiger Sommermorgen.

goldenes Licht

Die untergehende Sonne taucht dieses Motorboot in ein weiches, goldenes Licht.

Pegelstand Seerhein: trockener Monat sorgt für eher tiefen Wasserstand

Auch wenn es das eine oder andere Gewitter gegeben hat, war der Juni am Bodensee und in den Alpen sehr trocken. Dies wirkt sich auch auf den Pegelstand des Seerheins aus. Normalerweise ist der Seerhein gerade im Juni „sehr voll“, auch dieses Jahr scheint dies so zu sein. Aber der Eindruck täuscht, der Wasserstand ist zwar gegenüber dem Vormonat gestiegen, er liegt aber unter dem Durchschnitt für diese Jahreszeit.

Stand am 01.07.2020 Konstanz/Rhein: 382cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg

Bild: Ein sportliches Motorboot kämpft gegen einen Gewittersturm auf dem Seerhein.

Noch mehr vom See&Rhein

Rosen klettern, ranken und erklimmen die barocke Balustrade im italienischen Rosengarten auf der Insel Mainau Dabei verströmen sie ihren lieblichen Duft und bezaubern mit einer unglaublichen Blüten- und Farbfülle.

Frühere Ausgaben der „Flaschenpost vom See&Rhein“ findest Du hier: Flaschenpost vom See&Rhein

Einen ausführlichen Post zum Reisewetter am Bodensee findest Du hier, vielleicht möchtest Du einen Urlaub in unserer Region planen: Beste Reisezeit – wie ist eigentlich das Wetter am Bodensee?

Alle Posts über den Bodensee – vom Obersee über den Seerhein bis zum Unterseee – findest Du hier.

Schlusspunkt: Schwanenflug

Tipp: Thurgauer Köpfe

Die sechs kantonalen Museen im Kanton Thurgau präsentieren ab dem 6. Juni 2020 zum ersten Mal ein gemeinsames Projekt: die Ausstellung «Thurgauer Köpfe». Verteilt auf vier Standorte zeigt sich der Kanton Thurgau im Spiegel seiner Bewohnerinnen und Bewohner auf unkonventionelle Art und Weise. Fern der gängigen Stereotypen wird das, was den Thurgau ausmacht, aus neuen Perspektiven sichtbar.

Weitere Informationen: Thurgau Kultur

Plakat/Text: Thurgau Kultur

Flaschenpost vom Seerhein (Mai 20)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Unser Land kehrt mit grossen Schritten zur Normalität zurück. Niemand hätte es vor kurzem noch für realistisch gehalten, dass wir schon Anfang Juni wieder an kleineren Anlässen und Familienfesten teilnehmen oder sogar bald wieder nach Deutschland reisen können. Selbst die Kultur und der Sport fängt an aufzuleben.

Für mich ist es eine langsame Rückkehr zur Normalität. Am letzten Wochenende traf ich mich erstmals seit Beginn der Coronakrise mit meiner Mutter – zum Spaziergang und Kaffee und Kuchen draussen auf dem Balkon. Und mit der Schwester meiner Frau und ihrem Ehemann zum Distanz-Grillen – sie am oberen Ende das langen Tisches, wir am unteren. Musste schon schmunzeln ob der Verrenkungen, mit denen wir mit weit ausgestreckten Armen Salatschüssel & Co. den Tisch hoch- und runterschoben. Und doch war es ein Fortschritt, es machte Freude. Ein Stück Idylle.

Im Grundsatz bin ich ein „urbaner“ Mensch, ein Stadtmensch, schätze aber die Überschaubarkeit der ländlichen Gegenden wie hier in der Bodenseeregion.

Hier am Ufer des Seerheins und an vielen Orten des Bodensees ist es ruhiger und weniger hektisch, als in der grossen Stadt und Agglomeration Zürich. Natürlich ist mein Blick durch diese Idylle verklärt, da ich nur am Wochenende jeweils hier sein kann. Mein Arbeitsleben ist städtisch, mein Freizeitleben ist ländlich geprägt.

Gerade jetzt in der Corona-Krise wirkt das „Landleben“ als Rückzugsort, als einfache Alternative zur komplizierten Realität. Natürlich ist dies ein Trugschluss – die Probleme sind überall die gleichen. Trotzdem wirkten in den vergangen Wochen die leer gefegten, unbelebten Strassen in den Städten viel härter als das friedfertige, geborgene und harmonische Land.

Dieser oberflächlichen, landschaftlichen Idylle war ich mit der Kamera in der südlichen Region des Untersees auf der Spur. So findet Ihr in der Flaschenpost vom Mai viel fotografisches Prosa.

Manchem glückt es, überall ein Idyll zu finden: und wenn er’s nicht findet, so schafft er’s sich.

Theodor Fontane, (1819 – 1898), Schriftsteller

Liebe Grüsse, passt auf Euch auf. Bleibt gesund und weiterhin vorsichtig! Stay well and safe.

Idyllische Dörfer

Vom Seerücken ans Ufer gedrängt, präsentieren sich die Orte am Untersee als Idylle in einer reizvollen Landschaft. Markante Kirchen, historisch wertvolle Dorfkerne mit gepflegten Riegelhäusern und schon fast mediterrane Seepromenaden zeichnen diese beschaulichen Orte aus.

Wild Garlic

Bärlauch wird auch wilder Knoblauch oder Waldknoblauch genannt. Der Duft erinnert tatsächlich stark an den echten Knoblauch. Dies ist eigentlich nicht verwunderlich, den der Bärlauch gehört gehört zur selben Gattung wie Frühlingszwiebeln und Schnittlauch. Der Bärlauch beginnt – je nach Witterung – zwischen März und April zu spriessen. Nur rund zwei Wochen im Jahr kann der Bärlauch geerntet werden; denn sobald er zu blühen beginnt, verliert er sein Aroma. Allerdings sind die weissen Blüten, die man oft auch noch im Mai im dunklen Wald findet, ein wunderschönes Motiv.

Aber nicht nur fotografisch, sondern auch in der Küche verwende ich den Bärlauch sehr gerne. Sein rassiger Geschmack mag ich. Gerne mache ich herzhaftes Bärlauchpesto und habe die „Spaghetti Portofino“ etwas abgeändert. (mit Kartoffeln, Spaghetti und Bärlauchpesto). Und auch auf die Gesundheit soll sich das Lauchgewächs positiv auswirken.

Idylle – Inspired by Claude Monet

Wer kennt sie nicht die friedvollen Gemälde von Wiesen und Mohnfelder von Claude Monet. Dies inspirierte mich zu diesem Bild eines Mohnfeldes im Zürcher Weinland*. Claude Monet nutzte oft die Landschaften die sein Wohnort umgaben als Inspirationsquelle. So ging es mir eigentlich auch, das Mohnfeld liegt quasi auf meinem Nachhauseweg.

*Das Zürcher Weinland ist stark mit der Bodenseeregion verbunden. Ca 40 min von der Stadt Zürich entfernt, beginnt die grüne Lunge des Kantons Zürich. Ländlicher Charme und langgezogene Reblagen ziehen sich bis nach Deutschland und an den Untersee des Bodensees.

Der Schatz im Telekom-Bunker

Regenbogen und Sonnenuntergang leuchten besonders intensiv, geben einen reizvollen Moment ab.

„Ausgerechnet im Telekom-Bunker liegt der Schatz vergraben“, meinte eine „Instagramerin“ aus Konstanz, als sie dieses Bild gesehen hat. Der Telekom-Bunker, also das Fernmeldegebäude Konstanz, ist nach dem 78 Meter hohen Konstanzer Münster das zweithöchste Bauwerk der Stadt Konstanz, gilt allerdings bei vielen Konstanzer als Bausünde.

Libellentanz

Für einmal hatte ich das Glück mich einer Libelle zu nähern und diese in aller Ruhe zu fotografieren. Bewegte ich mich, flog diese Libelle sofort weg, landete aber nach wenigen Sekunden später wieder am gleichen Ort. Ich nahm den Tanz auf und konnte so einige tolle Fotos schiessen.

Vielleicht handelt es sich hier um eine „gemeine Heidelibelle“. Wie auch immer, Libellen sind meistens in der Nähe von Gewässern zu finden, da ihre Larven auf Wasser als Lebensraum angewiesen sind. Allerdings fliegen Libellen zum Beutefang jedoch auch weite Gebiete abseits der Gewässer ab.

Segelboot

Ein Segelboot gleitet lautlos auf dem Blau des idyllischen Untersees.

Flug gegen die Sonne

Einfach die Flügel ausbreiten und gegen die Sonne bis ans Meer fliegen. Ein Vogel müsste man sein.

Dorfplatz – Idylle

In den Dörfern am Seerhein und am Untersee gibt es viele idyllische Plätze. Der Dorfplatz von Gottlieben ist so ein bezauberndes Fleckchen.

Idyllische Häuser

Zur ländlichen Idylle hier in der Region gehören die vielen prächtigen Riegelhäuser.

Rosen

A single rose can be my garden… a single friend, my world. (Felice Leonardo Buscaglia, US-Autor)

Idylle am Ufer

Der Tag sanft, ein Platz zum sein.

Urwald

Die Natur hatte hier wieder viel Zeit, sich in Richtung Urwald zu entwickeln. Eine Idylle für Eichen und Buchen, für Insekten wie Blattläuse, Ameisen, Käfer, Fliegen und Mücken. Und für den Mittelspecht, der zurückgekehrt ist.

Pegelstand Seerhein: trockener Monat sorgt für eher tiefen Wasserstand

Der Mai hat etwas Regen gebracht, so ist der Pegel des Seerheins wieder etwas gestiegen. Der Wasserstand liegt trotzdem für die Jahreszeit auf leicht unterdurchschnittlichem Niveau. Die Wassertemperatur im Seerhein beträgt ca. 16 Grad.

Stand am 01.06.2020 Konstanz/Rhein: 332cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg

Bild: „Stand up Paddling – der Mai hatte schon etwas sommerliches“

Noch mehr vom See&Rhein

Frühere Ausgaben der „Flaschenpost vom See&Rhein“ findest Du hier: Flaschenpost vom See&Rhein

Einen ausführlichen Post zum Reisewetter am Bodensee findest Du hier, vielleicht möchtest Du einen Urlaub in unserer Region planen: Beste Reisezeit – wie ist eigentlich das Wetter am Bodensee?

Alle Posts über den Bodensee – vom Obersee über den Seerhein bis zum Unterseee – findest Du hier.

Schlusspunkt: Öpfel-Boxenstopp

Am Auffahrts-Donnerstag und am Pfingstsonntag überraschte Thurgau Tourismus und die Mosterei Möhl AG auf verschiedenen Wander- und Velowegen mit einem fruchtig-frischen Durstlöscher. Die in der Schweiz beliebten Shorly’s standen gekühlt als Geschenk in ausgewählten Brunnen im ganzen Kanton Thurgau.

Flaschenpost vom Seerhein (Apr 20)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Wer von uns hätte noch Anfang März für möglich gehalten, dass nur wenige Tage später die schlimmste Krise losbrechen würde, die unsere Welt seit langem erlebt hat. Und der Lockdown mit all diesen Beschränkungen so schnell Alltag werden kann. Ausgerechnet im Frühling, der sich gerade im April von seiner schönsten Seite zeigte, mussten wir zu Hause in der „Selbstisolation“ bleiben. Doch seit einigen Tagen ist die Zeit des Aufbruchs gekommen und der Frühling gibt uns mit seinen Farben und Licht die Kraft für die Neugestaltung, die vor uns liegt.

Überzeugt bin ich, dass ich noch mehr als vor der Krise zu schätzen weiss, wie wertvoll und erfüllend es ist, mein Leben positiv zu bestreiten, aber auch zu geniessen – wie jetzt im Frühling die Strahlen der Sonne auf der Haut, gutes Essen, ein Glas Wein und hoffentlich bald die Gesellschaft lieber Menschen.

Der Frühling war das beste Mittel gegen meinen Corona-Koller. Einfach nach draussen gehen und Vögel, Schmetterlinge und Blumen bestaunen. Tief einatmen, ausstrecken und die grauen Wintertage abschütteln! So ist auch meine Flaschenpost vom April ein bunter Gute-Laune-Booster. Mit den farbigen Blumen, den ergrünenden Bäumen und Wiesen habe ich versucht die Frühlingsgefühle wieder rund ums Haus einzufangen. „Stay at home“ in der Flaschenpost!

Liebe Grüsse, passt auf Euch auf. Bleibt gesund! Und bleibt zuversichtlich!

Michael

Vollmond

Anfangs April kam in der Nacht der Vollmond der Erde besonders nah – und erschien grösser. Ein Supermond! Klar versuchte ich den Mond mit der Kamera einzufangen, dies war für mich eine gute Übung, um den Umgang mit der Kamera „mondmässig“ etwas aufzufrischen. Der Zufall wollte es, dass sich die Wetterfahne von Schloss Gottlieben genau zwischen Mond und mein Objektiv stellte.

Blütenzauber am Seeufer

Immer wieder wunderbar, wie der Frühling das Landschaftsbild hier am See verändert.

Pfirsichblüte am Bodensee

Da es bei uns am Bodensee, ähnlich wie bei den Aprikosen, nur sehr wenige Pfirsiche gibt, ist dies doch eine Begegnung der eher seltenen Art. Pfirsiche aus hiesigem Anbau werden im Herbst hier übrigens reif geerntet und meistens in den Hofläden direkt verkauft. Diese Früchte duften intensiv und ein Biss in eine solche Frucht ist ein Genuss!

Geheimnisvolle Schlösser im Thurgau

Es gibt versteckte, geheimnisvolle Schlösser im Thurgau, die sich als Schauplatz grosser Romane eignen würden. Einige – wie hier Schloss Eugensberg – verstecken sich hinter hohen Mauern und Zäunen. Um die Schlossherren selber wuchern Gerüchte wie die Hecken rundherum. Einige dagegen sind heute öffentlich zugänglich und erzählen vom Glanz längst vergangener Zeiten.

Blumenstrauss

Selbst ein Blumenstrauss aufzutreiben war in diesen Corona-Zeiten nicht einfach. Für die Floristen war der Grat zwischen zulässigem und verbotenem Verkauf schmal. Unser Blumenladen hielt durch und so machte für einmal ein frühlingshaftes Blumengesteck noch mehr Freude, als sonst schon. 

Frühlingsweg

Diesen Frühlingsweg zu gehen machte einfach Freude und stärkte die Zuversicht.

Abendstimmung

Der wiederkehrende Tag verabschiedet sich hier wieder einmal mit einer wunderschönen Abendstimmung.

früher Frühling

Kalendarisch gesehen kam der Frühling dieses Jahr am 20. März, meteorologisch war es am 1. März. Gefühlt schon im Januar, als es so sonnig und warm war wie selten. Zusammen mit Rekordtemperaturen im Dezember und Februar erlebte die Bodenseeregion einen sehr milder Winter. So verwunderte es kaum, dass sich der April eher schon sommerlich anfühlte. In meiner Jugend begann der Kirschbaum immer etwa Mitte April zu blühen, jetzt ist das schon Ende März, Anfang April der Fall. Auch die Rapsblüte startete anfang April, was sehr früh ist.

Schwarzmilan

Meine Frau hatte das Glück einem Schwarzmilan während der Fischjagd zuzusehen. Und sie schoss dabei gleich noch ein paar eindrückliche Fotos. Als gewandter Flieger greift der Schwarzmilan in einem spektakulären Sturzflug Fische im Wasser an, schwingt sich wieder in die Höhe und kröpft seine Beute gleich im Flug. Der Schwarzmilan ist bei uns heimisch und gehört nicht zu den gefährdeten Arten. (Bilder ASC April 2020; Quelle: vogelwarte.ch)

Obstblüten

„Selbst wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“

Martin Luther, Reformator

Zottel

Auch am Bodensee begegnet man wie hier auf der thurgauischen Seite diesen zottligen Rindern. Es sind schottischen Hochlandrinder, die sich hier wohl fühlen. Diese Tiere sind sehr robust und benötigen dank ihrem dicken Fell auch im Winter keinen Unterstand.

Tiger

Der kleine Tiger interessiert sich für die Vögel mehr als für mich.

Pegelstand Seerhein: trockener Monat sorgt für eher tiefen Wasserstand

Natürlich ist auch hier die Trockenheit spürbar – so liegt der Wasserstand auf einem für die Jahreszeit leicht unterdurchschnittlichen Niveau. In extremen Jahren kann der Wasserstand schon einmal 1m höher liegen. Tendenziell sollte der Wasserstand im Seerhein in den kommenden Monaten bis zum Sommer ansteigen. Dies hängt mit der Schneeschmelze zusammen. Zudem führt das Ansteigen der Schneegrenze im alpinen Bereich dazu, dass allfällige Niederschläge direkt in die Flüsse und Bäche abfliessen.

Stand am 01.05.2020 Konstanz/Rhein: 306cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg

Bild: „Sunrays through the clouds“ (Seerhein)

Noch mehr vom See&Rhein

Frühere Ausgaben der „Flaschenpost vom See&Rhein“ findest Du hier: Flaschenpost vom See&Rhein

Einen ausführlichen Post zum Reisewetter am Bodensee findest Du hier, vielleicht möchtest Du einen Urlaub in unserer Region planen: Beste Reisezeit – wie ist eigentlich das Wetter am Bodensee?

Alle Posts über den Bodensee – vom Obersee über den Seerhein bis zum Unterseee – findest Du hier.

Insel Mainau öffnet wieder am 6.Mai – mit Einschränkungen

Die beliebte Blumeninsel im Bodensee öffnet nach 7 Wochen wieder – allerdings mit Einschränkungen. Mehr darüber findet ihr unter: Insel Mainau öffnet wieder am 6.Mai

Schlusspunkt: rote Stunde

Flaschenpost vom Seerhein (Mar 20)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Buschwindröschen und Kirschbäume stehen bereits in Blüte. Die ersten Bienen waren schon unterwegs. Der Frühling entfaltet bereits seine Pracht. Trotz des frühen Frühlings, der diesen warmen Winter ablöst, entwickle ich gar keine Frühlingsgefühle. Diese werden fast erstickt in den im Minutentakt aktualisierenden Nachrichten, im unaufhörlichen klingeln des Smartphones und den Bildern aus den Spitälern und leeren Supermarktregalen.

Gegen diese ohnmächtigen, freudlosen Gefühle muss ich etwas tun, ich muss zwischendurch abschalten können. Und ich muss raus an die frische Luft. Die Bewegung in der Natur ist gut für mein Gemüt und stärkt den Körper. Endlich draussen sein, sich frei fühlen, die Ausnahmesituation eine Zeit lang vergessen. Den Frühling spüren!

Und meine Kamera habe ich einfach mitgenommen, habe dem Frühling kurz hallo gesagt. Da und dort fotografiert. Und so kann ich ein paar Aufnahmen in diese Flaschenpost stecken und zu Euch senden. Vielleicht als Inspiration oder als Zeichen, dass wir mit unseren Gedanken nicht alleine sind. Dieser April, dieser Frühling wird anders sein. Allem zum trotz dürfen wir nicht vergessen bunt zu denken und den Frühling zu leben.

Liebe Grüsse, Passt auf Euch auf. Bleibt gesund – werdet gesund!

Michael

Krokusse

Wenn die ersten Krokusse ihre Knospen spriessen lassen, kann der Frühling nicht mehr weit sein. Mit dem Krokus beginnt für mich die farbenfrohe Frühjahrszeit und der graue Winter gehört endlich der Vergangenheit an.

Er ist’s

Er ist’s

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
—  Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab‘ ich vernommen!

Eduard Mörike, 1828

Frühling der einsamen Spaziergänge

Die Wiesen werden grün, die Bäume sind noch kahl. Die Sonne wärmt die Bise langsam weg. Es ist der Frühling der einsamen Spaziergänge.

Wandern gegen den Isolationskoller

Wandern ist für mich genau das richtige im Moment – auch wenn die Wanderungen viel kürzer sind wie sonst. So kann ich entspannen und die Welt mit dem Coronavirus scheint für eine Zeit einmal weit weg zu sein.

Aber bitte, Social Distancing auch auf dem Wanderweg – wir Wanderer müssen uns unbedingt zum Schutze anderer an die Verhaltens- und Hygieneregeln vom BAG halten:

  • wer sich krank fühlt unbedingt zu Hause bleiben
  • empfohlener Abstand von zwei Metern muss unbedingt auch beim Wandern und in den Wanderpausen eingehalten werden
  • keine Hände schütteln
  • wandern in Gruppen ist verboten
  • wandern alleine oder höchstens mit einer Person aus dem gleichen Haushalt
  • Getränke, Picknick und Desinfektionsmittel mitnehmen
  • Und meine Bitte: keine Bergtouren wegen der Unfallgefahr, die Spitäler haben anderes zu tun.

Bettseicherli

Letztes Jahr hatten wir noch fröhlich auf meinem Blog diskutiert, wie diese Buschwindröschen in den verschieden Dialekten in der Schweiz und Deutschland bezeichnet werden. Diesen Beitrag findest Du zum nachlesen hier: Bettseicherli

Kein Schiffsverkehr

Kein Schiffsverkehr nach Deutschland – es bleibt nur noch der Blick rüber ins ferne Europa …

Osterglocken

Wie klingen Osterglocken wenn sie den Frühling einläuten?

Blick auf den Untersee

Die Frühlingssonne lässt den winterlichen, grauen See verschwinden.

Muscheln am Ufer

Es ist die Zeit in dem uns am Seeufer auch schon die kleinen Dinge Freude machen.

Haus am See

Und am Ende der Strasse steht ein Haus am See
Orangenbaumblätter liegen auf dem Weg
Ich hab‘ zwanzig Kinder meine Frau ist schön
Hmm, alle kommen vorbei, ich brauch‘ nie rauszugehen…

Peter Fox, deutscher Reggae- und Hip-Hop-Musiker

Schlüsselblüemli

Die Schlüsselblüemli markieren das Frühlingserwachen im sonst noch winterlichen Wald.

Wenn das Wasser funkelt und glitzert

Auf dem Steg sitzen, die warme Sonne geniessen und zuschauen, wie das Wasser glitzert und funkelt – dies sind kleine, wunderbare Auszeiten.

Tim Mälzer im Napoleonschloss

Der selbsternannte Kaiser der deutschen Küche auf dem Schloss des Kaisers Napoleon III. – ist natürlich ein Bild aus pre-social-distance-Zeiten. Denn schon im September 2019 fanden im Napoleonmuseum auf dem Arenenberg (Thurgau, Schweiz) Dreharbeiten zur Koch-Show «Kitchen Impossible» statt. In den Räumlichkeiten des späteren Kaisers von Frankreich musste sich Tim Mälzer seiner Aufgabe stellen: Eine Apfeltarte des Thurgauer Spitzenkochs Christian Kuchler wurde ihm in der berühmten schwarzen Box überreicht. Sie galt es nun von ihm ohne Kenntnis der genauen Zutatenliste so originalgetreu wie möglich nachzubacken. Dazu begab er sich in die Küche seines Kollegen in der Wigoltginger «Taverne zum Schäfli». Am Sonntag, 8. März strahlte der TV-Sender VOX die Thurgauer Challenge in «Kitchen Impossible» aus. (Bild/Copyright: Napoleonmuseum Arenenberg)

Pegelstand Seerhein: relativ hohes Niveau für März

Der Wasserstand des Seerheins liegt inzwischen auf einem für die Jahreszeit relativ hohen Niveau. Tendenziell muss in den kommenden Monaten mit einem Anstieg gerechnet werden. Insbesondere die Schneeschmelze ist ein Faktor, welcher den Wasserstand im Frühling und Sommer beeinflusst.
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Stand am 01.04.2020 Konstanz/Rhein: 303cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg

Bild 2/20: Dieses Bild habe ich Anfangs März geschossen. Zu diesem Zeitpunkt durfte dieses Schiff noch Gäste aufnehmen. Das Schiff im Hintergrund ist ein Zollboot der deutschen Grenzwache.

Noch mehr vom See&Rhein

Frühere Ausgaben der „Flaschenpost vom See&Rhein“ findest Du hier: Flaschenpost vom See&Rhein

Einen ausführlichen Post zum Reisewetter am Bodensee findest Du hier, vielleicht möchtest Du einen Urlaub in unserer Region planen: Beste Reisezeit – wie ist eigentlich das Wetter am Bodensee?

Alle Posts über den Bodensee – vom Obersee über den Seerhein bis zum Unterseee – findest Du hier.

Tipp: Landesgartenschau in der Bodenseeregion

Die Stadt Überlingen am Ufer des Bodensee ist bekannt für seine Herrlichen, schattigen Parks, verwunschenen Gärten und der begrünten ehemaligen Festungsanlagen. Hier wachsen sogar Bananen. Die grösste gotische Kirche am Bodensee ist ein Highlight des freundlichen Städtchens. Und auf der Fussgängerzone hat man das Gefühl irgendwo in Italien zu sein. Dieses Jahr setzt Überlingen mit der ersten Landesgartenschau in der Bodenseeregion ihrem Ruf als grüne Stadt noch eins drauf.

Leider wird die Landesgartenschau Überlingen nicht wie geplant am Donnerstag, 23. April, eröffnen. Die Organisatoren werden am 19. April die Lage neu bewerten. Und wenn es los gehen sollte, werde ich sicher hier kurz darüber schreiben.

Flaschenpost vom Seerhein (Feb 20)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Von November bis Februar sind bei uns die düstersten Monate des Jahres. Wenn es dann draussen noch regnerisch, kälter und dunkler wird, dann rutsche ich in den Winterblues hinein. Dieses Jahr allerdings scheine ich es einmal ohne geschafft zu haben, fast etwas beschwingt bin ich durch diese Zeit gekommen.

Der simple Grund – Tageslicht! Dieser milde Winter war irgendwie gar nicht so schlimm, ich konnte oft raus, habe in der Freizeit viel das Haus verlassen. Für einmal war mit Winterblues eher viel blauer Himmel gemeint.

Es gab auch die andere Seite des Winterwetters – im Februar haben uns die Stürme Petra, Sabine, Tomris, Bianca & Co. zwischendurch richtig durchgeschüttelt. Insbesondere der Orkan Sabine war heftig, trotzdem gab es glücklicherweise in der Region wenig Schäden. Zum Schluss verabschiedete sich der Februar dann noch mit ein paar Schneeflocken, die sogar den See erreichten.

Sturm Sabine rollt über den See

Dieser Wintermonat war schon eher wie ein wechselhafter April. In der Flaschenpost stecken daher ein paar „aprilmässige“ Bilder aus meinem fotografischen Rückblick auf diesen Monat.

Kommt alle gut durch die bevorstehenden „Corona-Virus-Wochen“ und bleibt vor allem gesund!

Liebe Grüsse

Michael

Möwe

Diese Möwe sucht im Brachwasser nach Futter – es ist windstill und die tiefe Sonne lässt diese Möwe farbenfroh auf der Wasseroberfläche spiegeln.

Winterlandschaft 1

So zeigte sich die Landschaften in diesem Februar oft – von Schnee und Eis war nicht viel zu spüren.

Schneeglöckchen im Riet

An einem günstigen, sonnigen Standort können Schneeglöcken doch schon Ende Januar blühen. Aber dass ich anfang Februar schon so viele blühende Schneeglöckchen im Riet gesehen habe, ist dann wohl doch der ungewöhnlichen warmen Witterung zuzuschreiben.

Winterlandschaft 2

Etwas Eis habe ich am Ufer des Untersee gefunden – allerdings in Form eines künstlichen Eisfeldes. Trotzdem, wo gibt es ein Eisfeld mit solch einer Aussicht auf den See?

Majestetischer Blick

Hoch über dem Bodensee erhebt sich die „Meersburg“. Die Burg Meersburg (alte Burg oder altes Schloss) gilt durch die Erbauung der ersten Burg an dieser Stelle im 7. Jahrhundert als älteste bewohnte Burg Deutschlands.

Eichhörnchen

Wenn es richtig kalt ist, dann trauen sich auch die Eichhörnchen nicht nach draussen. Sie machen zwar keinen Winterschlaf, halten aber doch eine Winterruhe. Momentan scheinen sie aber rege bei uns im Dorf unterwegs zu sein. Das warme Februar-Wetter ist für die Eichhörnchen kein Problem, weil sie genug zu Fressen finden.

Schlittelbahn

Hier würden die Kinder im Februar gerne schlitteln – aber dafür bräuchte es Schnee.

Winterliches Licht über der Marina

Schon am frühen Nachmittag tauchte das Winterlicht diese winterleere Marina am Seerhein in eine spezielle Atmosphäre.

Winterschnitt

Kein Schnee – arbeitsloser Pistenbully? Natürlich nicht, mit diesem Gerät wird im Riet am Seerhein gearbeitet und die Streuwiesen und der Schilf geschnitten.

Pegelstand Seerhein: leicht über dem Durchschnitt

Interessanterweise hat sich der Wasserstand in den Wintermonaten stabil gehalten und er liegt derzeit auf einem für die Jahreszeit relativ hohen Niveau. Die Neuschneesummen in den Alpen über 1500 müM belaufen sich bisher unter der langjährigen Norm. Zudem liegt auf 2000müM derzeit eher wenig Schnee (zwischen 40 – 100cm, Stand Ende Februar) . Dies hat womöglich dann eine Auswirkung auf die weitere Entwicklung der Pegelstände hier am See.

Bild: Sanierung der „Stedi“ in Ermatingen/Untersee an der Mündung des Seerheins. Die „Stedi“ ist seit 1912 Schifflände, Hafen und Festplatz zugleich.

Stand am 01.03.2020 Konstanz/Rhein: 321cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württember
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Noch mehr vom See&Rhein

Frühere Ausgaben der „Flaschenpost vom See&Rhein“ findest Du hier: Flaschenpost vom See&Rhein

Folgende Posts sind im Januar/Februar 2020 aus der Bodensee-Region entstanden:

Einen ausführlichen Post zum Reisewetter am Bodensee findest Du hier, vielleicht möchtest Du einen Urlaub in unserer Region planen: Beste Reisezeit – wie ist eigentlich das Wetter am Bodensee?

Alle Posts über den Bodensee – vom Obersee über den Seerhein bis zum Unterseee – findest Du hier.

Und zum Schluss noch dies …

Hamsterkäufte – ich hab’s auch nicht geglaubt, bis ich es in unserem kleinen Supermarkt um die Ecke selber gesehen habe. Wollte eigentlich am Samstag nachmittag nur noch schnell was einkaufen …