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Prätschalp – Bergfeeling pur – Winter wie Sommer!

Arosa, Wanderungen und Touren

Es hat sich in Arosa schon lange herumgesprochen, dass die Prätschalp im Winter wie auch im Sommer bewirtet ist. Bei den Spaziergängern und Wanderer hat sich die Prätschalp zu einem Highlight entwickelt! Was für ein schönes Ziel! Im Gebiet des idyllischen Prätschsee findet man Ruhe und tankt neue Energie beim Anblick der imposanten Bergkulisse. Man wandert durch diese wunderschöne Landschaft mit Blick auf die Weissfluh und kann dann in der urchigen und gemütliche Prätschalp einkehren.

Viele tolle Tipps und Infos zu Arosa findest Du in meinem Post: Arosa – ein Ticket zum Himmel?

prätschalp collage

The Prätschalp above Arosa is a mountain hut. Here you will find a warm Welcome, fine food and a glass of wine. The trail is easy to walk. Start is at the Prätschli, the route is signposted.

Im Winter ist es einfacher sich zu orientieren. Du musst nur dem schön, präparierter Wanderweg ab dem Prätschli in Richtung Tritt folgen. Etwas vor dem Tritt kommt dann ein Abzweiger (Schild) zur Prätschalp. Von der Prätschalp kannst Du gemütlich zurückwandern oder aber über Tritt und Scheidegg die Wanderung fortsetzen. Für Anspruchsvolle empfehle ich den Weg über die Scheidegg, Tritt und dann zur Prätschalp.

Wer es lieber etwas gemütlicher nimmt, bucht einen Pferdeschlitten und geniesst die naturbelassene, tief verschneiten Landschaft bei der Fahrt zur Prätschalp.

Die Prätschalp (wird im Sommer von der Sennerei Maran betrieben) bietet Köstlichkeiten von Kuschi (Rest. Grischuna), Käse von der Sennerei Maran, aber auch selber gemachte Gerstensuppe und Kuchen an. Oder Fondue. Und eine schöne Weinkarte.

Geniessen kannst Du es draussen auf der schönen, sonnigen Terrasse oder drinnen in der sehr urchigen und gemütlichen „Senner-Stube“, die übrigens mit einem Holzofen geheizt wird. Auch im ungeheizten Stall, wer dies mag …

a wonderful walking through a winter wonderland
a wonderful walking through a winter wonderland

Dass die Prätschalp im Winter geöffnet hat, ist eine grosse Bereicherung für Arosa. Hier kann man (abseits des grossen Wintersports) durch ein absolutes, wunderschönes Winterwonderland wandern/spazieren und wird am Schluss von netten Gastgebern in einer richtigen, urchigen Alp herzlich willkommen geheissen. Bergromantik pur! Auch eine Schöne Sache wenn es so richtig schneit!

Und im Sommer? Einfach Bergfeeling pur!

Viele tolle Tipps und Infos zu Arosa findest Du in meinem Post: Arosa – ein Ticket zum Himmel?

Im Sommer führen viele Wege zur Prätschalp – unter anderem auch der Themenweg Glücksstein-Trail, der im Alpengarten Maran startet. Du kannst diesen Wanderweg auch über die Sennerei Maran, wenn Du von dort über den Ochsenalpweg ein Stück über den Golfplatz hinauf wanderst, erreichen. Oberhalb des Golfplatzes geht ein Wanderweg dann in Richtung Prätschsee ab. Ein schöner Weg, etwas abseits mit tollem Bergpanorama.

Prätschalp Arosa Switzerland
Bergblumenstrauss

more infos:

Das Prätsch-Alp Beizli mit schöner Sonnenterrasse und Wilderer-Bar, Fondue Abende im Alpenstübli oder draussen – Öffnungszeit bei Arosa-Lenzerheide Tourismus anfragen

aktualisiert 15.1.2016 /  15.3.2018 / 9.12.2018

Die Bilder meines Posts haben es auch auf die neue Homepage von Arosa Lenzerheide geschafft – herzlichen Dank!

Keine Bären im Bärental! (Wanderung nach Davos)

Arosa, Wanderungen Sommer

Bärenpark Arosa

Unsere Ziel – das Bärental

Der neue Bärenpark oder das Bärenland ist in Arosa wieder sehr aktuell und scheint entscheidende Schritte vorangekommen zu sein.

Aufgrund von Überlieferungen haben wohl hier in Arosa bereits einmal Bären gelebt. Es gibt Flurnamen die darauf hindeuten, wie zum Beispiel das Bärenbad oder das Bärental.

Anfänglich sollte im Gebiet Bärenbad – Lärchboden (ehemalige Sprung-Schanzenanlage) ein rund 5 ha grossen Bären- und Naturerlebnisparks eingerichtet werden. Also an einem Ort, wo wohl schon einmal Bären gelebt haben. Davon ist man jetzt abgerückt und plant zusammen mit Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ in der Nähe der Mittelstation der Weisshornbahnen das „Aroser Bärenland“.

Ein weiteres Indiz, dass hier einmal Bären gelebt haben ist vielleicht das Bärental – der heutige Wandertipp. (Gehzeit: ca. 5 – 6 Stunden)

Spezial Tipps für Fotowanderer: schöne Landschaften, Alteiner Wasserfälle, Alteiner See, Panorama auf die Bergwelt von Davos, Murmeltiere, Bärentaler Alp
Ausgangspunkt: Untersee
Höhenunterschied: höchster Punkt ca. 2‘250 müM, tiefster Punkt 1‘700 müM
Anforderungen: gute Kondition, gute Bergschuhe, Weg sehr gut ausgeschildert
Kinder: etwas für geübte „Wander-Familien“, in der Alteiner Alp gemeinsam frischen Joghurt probieren
Wegverlauf: Untersee – Isla – Alteinsee – Alteiner Fürggli – „ufem Tritt“ – Bärental – Bärenalp – Glaris – Davos (mit dem Zug über Filisur wieder zurück nach Arosa)
Distanz: k.A.
Einkehr: unterwegs keine Möglichkeit, allenfalls auf der Bärentaler Alp. Möglichkeiten am Schluss in Glaris und Davos.

Wegweiser Bärental

Das Bärental ist von Arosa aus über das Alteiner Fürggli zu erreichen. Ein wunderschönes Tal, dass von Arosa aus kaum von Wanderer begangen wird.  Aber geade eines vorab: wir haben dort keine Bären gefunden!

Obwohl am Samstag ein Hitzetag angesagt war, entschieden wir uns für diese Tour. Ziel war das Bärental auf der Davoser Seite. Wegen der Hitze hiess es natürlich sehr früh aus den Federn und dies brauchte doch etwas Überwindung. Belohnt wurden wir dann mit einer kühlen Morgen-Luft und den Aufstieg zum Alteinsee konnten wir grösstenteils im Schatten bewältigen.

Der eigentliche Start dieser Wanderung ist der Untersee. Von hier ist alles gut beschildert. Zuerst verläuft der Weg angenehm durch die Isla, bald wird es dann sehr steil. Ein erster kurzer Stopp gibt es beim Alteiner Wasserfall, der im Moment noch viel Wasser führt. Weiter geht es steil bergauf auf das Hochplateau «Uf Altein», hier erreichen wir die 2000m. Bald ist auch der Alteinsee erreicht. Der Hirt verkauft hier oben Selbstgemachtes und Getränke, auch die Feldflasche kann man hier am Brunnen mit Wasser nachfüllen. Mit etwas Glück kann man frischen Joghurt probieren.

alteinsee

Alteinsee

Weiter folgen wir dem schmalen Weg, der nun relativ flach verläuft, laufen über wunderbare Alpweiden und steigen schlussendlich nochmals 250 Höhenmeter bis zum Alteiner Fürggli, dem höchsten Punkt der Wanderung. Rund um uns sind die Berge Altein, Amselflue und Valbellahorn.

Von hier oben sehen wir direkt auf das Rinerhorn, kaum höher als wir uns befinden. Es ist leider nicht ganz so klar, trotzdem erscheint weiter rechts der Hochducan mit dem weissen Gletscher Ducan davor.

Vor uns ist nun das Bärental. Von hier aus gesehen wölbt es sich sanft talab, sich immer mehr begrünend und in seinem unteren Teil bedeckt von Wald. Wir ahnen aber, dass wir irgendwie die 1100 Höhenmeter runter nach Glaris machen müssen. Hier oben ist die Temperatur noch angenehm, aber wir spüren die Hitze die noch auf uns zukommt.

Am Anfang wandern wir über das Gelände, hier ist der Weg schlecht markiert, die Orientierung nicht ganz einfach. Hier merkt man, dass das Bärental nicht unbedingt Ziel vieler Wanderer ist. Irgendwie finden wir dann den Einstieg und „ufem Tritt“ geht es steil bergab auf rutschigem Pfad. Irgendwann sind wir unten und der Weg wird einfacher. Ab hier ist das Bärental wunderschön: Alpwiesen, Wälder und der erfrischend sprudelnde Bach.

In der Mitte auf ca. 1900 müM erreichen wir die Bärentaler Alp, einige Häuser und das Bärenbeizli. Und noch immer liegt der Abstieg mit 500 Höhenmetern vor uns – und langsam wird es doch sehr heiss.

Bärenalp

Beim Abstieg fragen wir uns natürlich warum dieses Tal Bärental heisst? Bären haben wir nämlich keine gesehen. Zudem sind Bären ja auch Wanderer und daher selten nur in einem Tal zu finden. Ob wohl irgendeine Sage zum Namen geführt hat?

In Glaris geht eine wunderschöne und sehr abwechslungsreiche Wanderung zu Ende. Mit dem Zug geht es dann über Filisur und Chur (33 Grad) zurück nach Arosa.

Glaris Davos

Die kleine Bergkirche von Glaris – unser Endpunkt der Wanderung.

 

11.7.2012 (reloaded/aktualisiert 30.7.2015)