Warum reise ich (danach)?

Life&Style, zu Dir selbst


“Boarding completed! Kurze Zeit später dröhnt das Flugzeug, zittert und schiesst in den Himmel. Irgendwann erlöscht das “Fasten Seat Belt”-Zeichen. Die Lüftung summt. Durch das Fenster sehe ich den Flügel mit den Turbinen, unter mir ein riesiges Wolkenmeer.”

Erinnerst Du Dich noch an diese Momente? Dieses Gefühl es passiert jetzt, im Moment zu leben.

Wie wird dieses Gefühl auf unserer allerersten Reise nach monatelanger Isolation sein? Magisch, faszinierend?

Die Welt ruft wieder, und ich folge. Aber warum eigentlich, warum reise ich?

Ist es einfach ein instinktives, tief in mir verankertes Fernweh? Oder eine Illusion von Freiheit, welche den Alltag für eine kurze Zeit ausblendet?

Erstaunlich wenig hat es mit mir gemacht, dass meine Ferien- und Reisepläne ins Wasser gefallen sind. Ich bin zwar traurig – aber es ist kein Beinbruch! Vor der Corona-Pandemie war Reisen etwas selbstverständliches. Doch erinnere ich mich beispielsweise an meine Jugendzeit zurück, damals waren Fern- und Ferienreisen etwas für Privilegierte. Interrail und trampen unser Luxus. Normal ist eben nur was heute und gerade ist.

Nach einer Reise habe ich mich jeweils gefragt, bin ich wirklich erholt? Viele Eindrücke waren in meinem Kopf und meistens war die Rückreise (Flugzeug, Flughafen) in den letzten Jahren eher anstrengend. Im Alltag zurück fühlte sich alles wieder schnell an wie vor der Reise. Aber ich war bereichert, mein Horizont erweitert.

Warum zieht es mich trotzdem schon wieder raus, wenn auch nur zu einer kleinen Reise im eigenen Land? Ist es eine Flucht? Nein, für mich ist Reisen eine Auszeit. Als Kontrast zu meinem Alltag. Darauf zu verzichten, wäre für mich schwierig. Oder doch nicht? Meine Art zu Reisen ist schlussendlich nur eine schöne Illusion, eine Verklärung von Natur und Genuss. Als Gegensatz des alltäglichen “alles muss einen Sinn und Nutzen haben”. Der Weg als “Spamfilter” um den Alltag auszublenden.

Auszeiten richtig zu nehmen, habe ich in dieser Cornona-Krise erst so richtig gelernt. Mich zu Hause vom Alltag zu befreien, nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Ohne jeden Zwang zu entscheiden, was ich machen möchte. Ein Gefühl von Freiheit und “glücklich sein” zu entwickeln. Ohne den “Katalysator” Reisen, der nicht zur Verfügung stand.

Meine nächste Reise wird nicht einfach eine Auszeit in der Erwartung hin zu etwas besserem sein. Sondern froh gestimmt mit mir zu reisen und mich nicht erst irgendwo zu treffen. Im Bewusstsein, dass die Welt so gross ist. Und der Horizont eine Linie, die vor mir zurückweicht, ich nie erreichen kann!

Ich freue mich auf meine erste Reise „danach“!

P.S. Einerseits packt mich langsam das Fernweh, andererseits bekomme ich Lust meinen Blog wieder mit Reisenotizen aufleben zu lassen. Und ich habe auch noch genug Fotos in der Beers&Beans-Kiste um den einen oder anderen Post zu erstellen. Nun, es werden Reise-Notizen sein von „davor“!

Jetzt freue ich mich wieder auf die Zeit, in der ich Reisen kann. Auch ich werde langsam anfangen. Auf Reisen in meine Lieblingsdestinationen wie Island, Irland und Shetland werde ich dieses und vielleicht auch nächstes Jahr noch verzichten. Mit schwerem Herzen! Für mich heisst es frei nach Goethe: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah!  Aus der Coronakrise nehme ich für mich mit, Reisen dankbar anzunehmen, nachhaltiger zu planen und (noch) bewusster zu erleben. 

Schreiben über das Schreiben

Der Blog Blog, Dinge des Lebens, zu Dir selbst

“Schreiben über das Schreiben” – ein Text darüber ausgerechnet von mir, der Buchstaben aneinanderfügt, das Schreiben nie gelernt hat, also nicht so richtig. Von einem der Bier und Bohnen zu geschriebenen Fotos mischt und über seinen Blog in die Welt raus posaunt. Und dann noch von einer „isländischen Elfe“ reingezaubert in diese Bloggerparade. Und so stehe ich an diesem Abend freiwillig unfreiwillig vor dieser Aufgabe, einen Text über das Schreiben zu verfassen.

Was soll ich schreiben übers Schreiben? Warum lasse ich es nicht einfach sein? Können Elfen böse werden? Gut, was war das Thema nochmals? Was ich wie, warum und womit schreibe. Oder?

Meine beiden PC-Bildschirme leuchten, es ist ruhig in der Wohnung, der urbane Lärm draussen verstummt langsam in der sommerlichen Nacht.

Geschrieben habe ich früher in erster Linie viele Konzepte, Finanzberichte und irgendwelche Analysen zur Lage von irgendetwas. Wobei Schreiben war das nicht, es war eher die Konvertierung von Fakten und Zahlen in ein lesbares Format. Dabei hat niemand diese Berichte je verstanden. Heute würde ich Comics zeichnen. Auf maximal einer A4-Seite.

Wirklich zum Schreiben hat mich eine nächtliche Autofahrt gebracht. Im Radio blubberte eine Geschichte eines Manager, der sein Burn Out überwand, indem er während seiner Freizeit als Bus-Chauffeur einen Linienbus fahrplanmässig durch die Stadt Zürich lenkte. Ich erkannte, der busfahrende Manager hatte seine Fähigkeit, Fokus zu bilden, weiterentwickelt. Einen Linienbus in der Stadt zu lenken ist sehr anspruchsvoll, braucht volle Konzentration. So blieb ihm keine Zeit sich in seinen anderen, ihn belastenden Dingen zu verlieren.

Mein „Linienbus“ ist heute das Schreiben, das Hobby des Bloggens.

Auf einer Strandwanderung an der Nordsee kam mir kurze Zeit später der busfahrende Manager wieder in den Sinn. So fasste mich plötzlich der Quer-Gedanke Momente mit Fotos und Texten zu untermalen. Noch auf dem Heimweg beschloss ich einen Feel-Good-Blog zu starten, diesen “Beers & Beans” zu nennen. Ich fing an wie ein Storyteller am Lagerfeuer meine erste Geschichten von meinen Reisen nach Island und aus den Bergen zu erzählen. Kunterbuntes folgte – thematisch wollte ich mich nicht festlegen. “Bier & Bohnen” !

Daraus ist ein schönes Hobby entstanden, welches ich zeitlich und örtlich ungebunden betreiben kann. Und ich kann für einige Momente auf etwas fokussieren, was mir Freude bereitet. Mich für kurze Zeit von anderen Dingen entlasten.

So wie der Manager auf seinen Busfahrten durch die Stadt. 

Jede Woche veröffentliche ich seither ein bis zwei “Bier&Bohnen” Posts. Um dies zu bewältigen habe ich mir zwei Zeitfenster in der Woche eingerichtet. Das erste Fenster nutze ich um die Fotos aufzubereiten. Anschliessend befülle ich die beiden Social Media Kanäle, die dann in wunderbaren Abständen automatisch etwas Werbung für meinen Blog machen. Mein zweites Ritual ist mein “Blogger-Abend”, hier schreibe ich meine Posts. Manchmal entstehen an einem Abend 4 verschiedene Posts, manchmal auch gar nichts. Oder einfach neue Ideen. Der Ort an dem ich Schreibe ist nicht sehr romantisch, es ist mein Homeoffice. Gerne würde ich in einem Café schreiben, im Zug oder wo auch immer. Es gibt gelegentlich Ausnahmen wo ich dies kann – aber grundsätzlich ist in meinem getakteten Leben dafür (noch) keine Zeit. 

Mein Ritual zu Schreiben liebe ich inzwischen. Es ist schön zu reflektieren, ich erzähle gerne Geschichten. Den Fokus auf meine Texte zu legen ist für mich eine Art Erholung vom Alltag. Gleichzeitig habe ich heute den Anspruch meine Leser zu inspirieren und dies ist inzwischen die grösste Herausforderung.

Meine Arbeitsmittel sind meine Kamera (oder irgendetwas, zum Bilder aufzunehmen), ein PC/Notebook sowie mein Smartphone. Auf dem PC schreibe ich meine Texte direkt in WordPress, mobil nutze ich “Paper” (Dropox) um Ideen auf dem Smartphone festzuhalten. Inzwischen habe ich mir noch ein tägliches, kurzes Zeitfenster geschaffen, in welchen ich mich um Twitter & Instagram kümmere, ein effizienter Helfer ist hier “Buffer”. Auf dem PC nutze ich Programme wie WordPress.com, Lightroom Classic, Cling, Dropbox, Evernote und noch kleine andere Online-Helferlein.

Am Wochenende und in den Ferien ist (fast) schreibfrei, dann ist einfach Zeit für Spontanes und Anderes. Die Kamera allerdings ist immer dabei.

Irgendwann möchte ich eine Schreibwerkstatt besuchen, darauf lege ich aber im Moment (noch) keinen Fokus. Daher bleibt Schreiben etwas für mich alleine. Sobald ich eine Idee in einen Text umgesetzt habe, fühle ich mich freier, entwickle dabei gleichzeitig immer wieder neue Ideen. Meine Worte regenerieren mich, das Schreiben ist für mich ein lebensverbesserndes Mittel.

Die Energie, die ich in meinen Blog reinstecke, transportieren die Worte zu meinen LeserInnen raus in die Welt. Und wenn sich meine positive Energie bei den Leserinnen und Leser in Inspiration wandelt, ist dies der Lohn für meine Arbeit.

Mein Post “Schreiben über das Schreiben” war zuerst Überwindung. Das Ergebnis nun mag vielleicht schlecht sein, aber wer genau hinschaut entdeckt doch etwas Gutes. Und herzlichen Dank an die Elfe für den Zauber der Einladung zu dieser Bloggerparade und der Inspiration. Bless og takk fyrir. 

Dieser Text ist im Zusammenhang mit der Bloggerparade #SCHREIBENÜBERDASSCHREIBEN von Stephanie entstanden

„coffee, please, and a shot of cynicism.“ – dies ist der „Jingle“ von Stephanie’s Blog. Stephanie betreibt einen wundervollen Blog – über Bücher, Reisen, Fotografie und  was ihr so in den Sinn kommt. Auch ein bisschen „Beers&Beans“. Aber anders – Stephanie liest sehr viel und kommentiert die gelesenen Bücher auf ihrem Blog. Sie schreibt gerne (gut) und hat ein schönes Auge für Bilder, der Blog besticht durch tolle Foto-Zusammenstellungen. Und dann gibt es da noch ihre Zebrakunst – aber schaut doch selber: Stephanie Müller

Vielen Dank Stephanie für die spannende Idee, einmal ein Text über das Schreiben zu schreiben. Habe sehr gerne mitgemacht.

Eingeladen zu dieser Bloggerparade bin ich von Inge

Mein herzlicher Dank geht daher auch an die isländische Elfe (@islandfrauen) – diese Elfe heisst Inge und wir folgen uns schon seit längerer Zeit auf Twitter. Island das verbindende Element, inzwischen aber eher als treuer Leser ihrer Blogs. Auf ihrem Blog „Physio-Energie“ hole ich mir immer mal wieder eine Portion „Superkraft“ oder lasse mich von ihren Posts über Persönlichkeitsentwicklung inspirieren. „Ein Diamant verbrennt, genau wie ein empfindsamer Mensch“, wer mit diesem Zitat* etwas anfangen kann, der wird sich von den Texten die Inge schreibt sofort abgeholt fühlen: Inge Schuhmacher – Blog Physio-Energie

Inge, vielen Dank für Deine Einladung. Dein Post „Warum ich Blogs schreiben“ war der Auslöser Mut zu fassen und hier mitzumachen.

Bloggerparade #SCHREIBENÜBERDASSCHREIBEN

Die Bloggerparade von Stephanie ist heute abgelaufen, daher verzichte ich auf weitere Einladungen. Darum sage ich einfach “ Who will be next to take up? “ – vielleicht nimmt Stephanie noch jemand auf. Oder einfach als Idee für einen Post auf dem eigenen Blog.

*Zitat aus dem Lied „Ein Diamant verbrennt“, Peter Cornelius, Liedermacher aus Wien

Seven days, seven black & white photos of your life. No humans, no explanations.

zu Dir selbst

Die Schriftstellerin Claudia Di Iorio Meier hatte mich im letzten Jahr über Twitter zur Challenge „Seven days, seven black & white photos of your life“ nominiert. Diese Nomination habe ich sehr gerne angenommen, insbesondere betrieb Claudia einer der schönsten Twitter-Accounts –  es war jeden Tag ein Genuss die Texte und Bilder von ihr zu lesen. 

Leider hat sie ihren Account inzwischen geschlossen. Trotzdem habe ich mich entschieden diese Bilder hier nochmals zu veröffentlich, so als Rückblick. Einige dieser Bilder sind mehr oder weniger spontan entstanden, zwei Bilder habe ich aus dem Archiv ausgestaubt. Mehr dazu verrate ich nicht, denn es heisst ja: Seven days, seven black & white photos of your life. No humans, no explanations.

Zeit in der Adventszeit über meine Zeit nachzudenken (Advent #4)

Advent 2018, zu Dir selbst

Advent ist bei mir eine romantische Idealisierung, ein ineinanderverwursteltes Gefühl, welches aus vielen kleinen schönen Momenten entstanden ist. Genau hier erkenne ich, dass mein Glück nicht in den grossen, ausserordentlichen Begebenheiten liegt. In Wirklichkeit sind es die vielen kleinen, intensiven Szenen in meiner Zeit, die mich glücklich machten. 

Kerze im Spiegel (Bild by Michael’s Beers & Beans)

Die abbrennende, im Spiegel reflektierende Kerze symbolisiert, dass die Lebenszeit endlich ist. Die Distanz dazwischen eine reine Zeit-Idee. Mit Selbstoptimierung und Zeitmanagement habe ich Strukturen geschaffen um die Anforderungen meines Lebens zeitlich zu bewältigen. Doch verliere ich mich am Schluss in der Erledigung von Dingen, in der Arbeit und in den Aufgaben des Alltages. Alles führte zur Ökonomisierung meines Zeitverbrauchs.

Lichtet sich dagegen einmal kurz der Zeit-Nebel, dann entstehen kreative Momente, gibt es Raum für Spontanität und Augenblicke für das „Glücklichsein“. 

Es ist Zeit für eine Veränderung in meinem Umgang mit der Zeit. Dies führt mich zur Idee eine Art „Lebens-Restzeit-Drehbuch“ zu entwerfen, eine persönliche Zeitkultur zu erschaffen: Was ist mir wirklich wichtig? Was war nochmals die Idee meines Lebens? Auf welche Ziele lohnt es sich hinzuarbeiten, mich zu motivieren? Was fällt aus dem Drehbuch heraus, wo werde ich Nein sagen. Mit welchen Dingen stopfe ich mich nicht mehr voll, die mich schlussendlich nur enttäuschen. Was sind die Handlungsanweisungen, wo muss ich weiterhin mein Fokus auf Effizienz, Kontrolle und mein ich setzen? Zeitpuffer für Unvorhergesehenes einrichten. Platz für Rituale einplanen. Szenen setzen, an die ich mich einmal mit Freude erinnern werde, Momente entstehen lassen, kleine Freiräume schaffen für Augenblicke die mich glücklich machen. Romantik wiederzubeleben.

Es war an der Zeit in der Adventszeit über meine Zeit nachzudenken … und höchste Zeit dies alles für mich umzusetzten.

“Dieses Jahr nutze ich meinen kleinen Freiraum in der Adventszeit über die Zeit, meine Zeit nachzudenken. In meinem Blog reflektiere ich einige der Gedanken und meine persönliche Erkenntnisse. Keine Ratschläge. Das Privileg ist mir bewusst, dass ich  “Glück schmieden darf” – auch im Alltag. Es wenigsten versuchen kann. Vielleicht ermuntere ich damit Gleiches zu tun, ganz etwas Anders zu tun oder es einfach zu lassen.” 

Die ganze Advent-Serie findest Du hier.

Zeit in der Adventszeit über meine Zeit nachzudenken (Advent #3)

Advent 2018, Life&Style, zu Dir selbst

Die Adventszeit führt mir vor Augen, dass wir am Ende dieses Jahres angelangt sind. Es tut mir gut, mit abgegrenzten Zeiten, mit Rhythmen zu leben. Es verlangsamt für eine kurze Zeit mein Leben, das Leben um mich herum. Dabei steht dieser Rhythmus im Gegensatz zu unserer Epoche, in der sich die Dinge und die Menschen immer mehr beschleunigen.

Zwei abbrennende Kerzen (Bild by Michael’s Beers & Beans)

Dieser Beschleunigung entgegne ich mit Selbstoptimierung und aktivem Zeitmanagement. Doch realisiere ich immer mehr, dass ich gar nicht meine Zeit manage, sondern nur meine Aufgaben, Dinge, mein Umfeld und mich selbst. Es erfüllt mich oberflächlich, dass ich in 100% Zeit möglichst viel erledigen kann und so meine Aufgaben und Dinge erfolgreich meistere. Trotz diszipliniertem Zeitmanagement empfinde ich „Zeit zu haben“ als Illusion.

Im Grunde führe ich meinen Zeitverbrauch ganz falsch. Ich manage verbissen die „zeitlichen Dinge“, meine „Qualitätszeit“ dagegen entsteht von selbst, manchmal, vielleicht oder meistens eben nicht. Nie schaffe ich mir bewusst, aktiv Raum für freudvolle Augenblicke und kreative Momente. Um dies zu bewirken, fehlt es mir an einer Zeit-Idee, an der eigenen Zeitkultur.

Im letzten Adventspost #4 frage ich mich, wie kann ich die Fehler in meinem Zeitmanagement beheben? Wie könnte ich im Alltag regelmässig Zeit für Momente planen, Raum für Augenblicke des Glücklichsein zu schaffen? Kann ich meinem Zeitmanagement eine Zeit-Kultur als Basis unterlegen?

Und hier findest Du alle Adventspost: Zeit in der Adventszeit über meine Zeit nachzudenken

“Dieses Jahr nutze ich meinen kleinen Freiraum in der Adventszeit über die Zeit, meine Zeit nachzudenken. In meinem Blog reflektiere ich einige der Gedanken und meine persönliche Erkenntnisse. Keine Ratschläge. Das Privileg ist mir bewusst, dass ich  “Glück schmieden darf” – auch im Alltag. Es wenigsten versuchen kann. Vielleicht ermuntere ich damit Gleiches zu tun, ganz etwas Anders zu tun oder es einfach zu lassen.” 

Bild: Michael’s Beers & Beans

Zeit in der Adventszeit über meine Zeit nachzudenken (Advent #2)

Advent 2018, Life&Style, zu Dir selbst

Der Advent ist für mich eine Art Insel die im vorbeirauschenden Alltag etwas Wiederkehrendes ist, etwas was sich im Grunde nicht verändert. Liegt genau in der Adventszeit etwas, dass mich daran erinnert, dass der Umgang mit meiner Zeit falsch ist? 

Candles and heather flowers (Bild by Michael’s Beers & Beans)

Was ist Zeit? Wenn ich eine Antwort darauf hätte, könnte ich vielleicht besser mit der Zeit umgehen? Diese Idee machen mir die Philosophen ziemlich schnell zu nichte. Augustinus – einer der grossen Philosophen der Spätantike – definiert Zeit als reine Illusion. Zeit wird von uns Menschen aus Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit zusammengesetzt. Wir messen im Prinzip den Übergang der Zukunft zur Gegenwart und weiter in die Vergangenheit. Zeit ein reines Phantasiegebilde? In Wirklichkeit ist alles gleichzeitig?

Was Zeit ist, werde ich wohl nie verstehen. Aber vielleicht liegt dort der Schlüssel, denn wenn ich Zeit nicht verstehen kann, wie soll ich dann meine Zeit managen?

Im nächsten Adventspost #3 frage ich mich, kann ich meine Zeitprobleme durch mein diszipliniertes Zeitmanagement wirklich lösen?

Und hier findest Du alle Adventspost: Zeit in der Adventszeit über meine Zeit nachzudenken

“Dieses Jahr nutze ich meinen kleinen Freiraum in der Adventszeit über die Zeit, meine Zeit nachzudenken. In meinem Blog reflektiere ich einige der Gedanken und meine persönliche Erkenntnisse. Keine Ratschläge. Das Privileg ist mir bewusst, dass ich  “Glück schmieden darf” – auch im Alltag. Es wenigsten versuchen kann. Vielleicht ermuntere ich damit Gleiches zu tun, ganz etwas Anders zu tun oder es einfach zu lassen.” 

Bild: Michael’s Beers & Beans

Zeit in der Adventszeit über meine Zeit nachzudenken (Advent #1)

Advent 2018, Life&Style, zu Dir selbst

Jedes Jahr verzaubert mich der Advent aufs Neue. Überall wird die Welt etwas freundlicher, die Strassen leuchten festlich gegen die Dunkelheit der Jahreszeit.

Der  Glanz von Kerzen gibt mir ein heimeliges Wohlgefühl. War früher diese Zeit bei mir nur von Hektik geprägt, gebe ich heute der Beschaulichkeit der Adventszeit ein bisschen mehr Raum. Im Schein der Kerzen flackert dann auf, wie gut es mir doch geht, für welche Ereignisse des vergangenen Jahres ich dankbar bin. Es wird mir bewusst, was sich in meinem Leben alles verändert hat, wie der moderne Alltag mich immer mehr fordert. 

ZEIT IN DER ADVENTSZEIT ÜBER MEINE ZEIT NACHZUDENKEN (ADVENT #1) Kerzenschein (Bild by Michael’s Beers & Beans)

Dieses Jahr nutze ich meinen kleinen Freiraum in der Adventszeit über die Zeit, meine Zeit nachzudenken. In meinem Blog reflektiere ich einige dieser Gedanken und meine persönliche Erkenntnisse. Dabei knüpfe ich an meine Posts über meinen Umgang mit den sozialen Medien an. In diesen Posts verarbeitete ich, dass mein Umgang mit Twitter & Co. mich in eine Zeitkrise stürzten.

Diese Zeitkrise war in erster Linie durch mich ausgelöst, deckte es doch Schwächen mit dem Umgang meiner Zeit auf. Ich wollte wieder vieles und alles auf einmal schaffen, alles gleichzeitig erleben. An Orten zu sein, für die ich gar nicht bereit war dort zu sein.

Disziplin und Zeitmanagement haben mich aus der “Krise” geführt, so dass die Arbeit an meinem Hobby-Blog (inkl.Twitter und Instagram) meinen durchgetakteten Alltag wieder bereichert.

Scheinbar habe ich durch mein konsequentes Zeitmanagement alle Zeitprobleme gelöst. Doch weiss ich im innersten, dass der Punkt kommt, wo ich wieder das Gefühl habe keine Zeit zu haben. In die nächste Zeitkrise reinrattere.

Im nächsten Adventspost #2 frage ich mich, was ist eigentlich Zeit?

Und hier findest Du alle Adventspost: Zeit in der Adventszeit über meine Zeit nachzudenken

“Dieses Jahr nutze ich meinen kleinen Freiraum in der Adventszeit über die Zeit, meine Zeit nachzudenken. In meinem Blog reflektiere ich einige der Gedanken und meine persönliche Erkenntnisse. Keine Ratschläge. Das Privileg ist mir bewusst, dass ich  “Glück schmieden darf” – auch im Alltag. Es wenigsten versuchen kann. Vielleicht ermuntere ich damit Gleiches zu tun, ganz etwas Anders zu tun oder es einfach zu lassen.” 

Bild: Michael’s Beers & Beans