Blue Beach

Blue Beach

Am grauen Ufer steh ich hier,
der Schrei der Möwen, so kühl der Wind.
Die Wellen flüstern, kaum berührend
den Kies, wo meine Spuren sind.

Der Morgen, bleich erfrischt,
und ich, verloren, ganz allein.
Im Herzen schwer, die Sehnsucht frisst,
im Kopf der Nebel, gedämpftes Sein.

Ich will so stark sein, will verstehen,
will die Welt umarmen, lachend sein.
Will zum Horizont, zum Blau weit gehen,
will nicht mehr einsam, will nicht mehr klein.

Der Tag erwacht, ich fühl ihn kaum,
meine Augen suchen, finden Raum.
Vorbei die Nacht, die Stille schweigt,
der Strand so leer, wo die Hoffnung steigt.

Dann nehm ich all meinen Mut zusammen,
lass los die Trauer, die mich gefangen.
Durchbreche Mauern, brech mit dem Wind,
trage mit mir das Lachen, das Kind.

Barfuss, meine Schritte dem Ufer entlang,
dem Ruf folgend, der Flucht entgegen.
Flieg, meine Seele, fühl dich nicht bang.
Ich will zum Blau, der Sonne begegnen.


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