Mein Blog macht „blau“ …

Allgemein, Bodensee

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Wie jedes Jahr macht mein Blog jetzt „Blau“ und geht in die Sommerpause. Zwischendurch werde ich die Zeit etwas nutzen um mein digitales Kunstwerk aufzuräumen, aufzufrischen und neue Ideen zu entwickeln.

„Nach einem langen, heissen Sommertag, einem letzten Sprung ins kühle Wasser, dann Barfuss zurück, in unser schönes Wochenend-Domizil zu kommen, die Sonne noch auf der Haut – herrlich! Sich erschöpft von der Hitze in die Couchkissen fallen lassen, ein Glas selbstgemachter Icetea in der Hand. Abends noch ewig auf der Terrasse sitzen, an einem sommerlich gedeckten Tisch mit tollem Essen und guten Gesprächen. Das ist für mich pures Sommerfeeling!“

Diese Zeilen stammen aus meiner „Liebeserklärung an den Sommer“ welche ich vor zwei Jahren geschrieben habe. Vielleicht willst Du Dich von diesem Sommer-Feeling am See etwas inspirieren lassen, dann tauche doch einfach ein in meinen Post „mein Sommerfeeling am Bodensee“!

Für Euch hoffe ich, dass es bald in die Ferien geht – vielleicht dieses Jahr wie ich auf dem eigenen Balkon – schliesslich fühlt sich ein Sommer-Tag auf dem eigenen Balkon mit dem Gesicht in der Sonne immer auch wie richtiger Urlaub an.

In diesem Sinne: Einen herrlichen Start in die Urlaubszeit! Und bis bald!

Euer

P.S. Ab Mitte August geht es gewohnt ungewohnt weiter …

Flaschenpost vom Seerhein (Juni 20)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Die Sonne geniessen, durchatmen, draussen sein. Die wiedergewonnene Freiheit sollten wir besonders schätzen und diesen besonderen Sommer so richtig geniessen. Statt einer schönen Reise nach Shetland gab es bei mir im Juni ein „all inklusive“ Urlaub auf meinem Balkon. Im eigenen komfortablen Liegestuhl und einem guten Buch. Mit Ausflügen im eigenen Land! Diese Flaschenpost habe ich in den Ferien verfasst und so kommt diese einfach etwas leichter, sommerlicher und beschwingter daher!

Meine Ferien sind zwar schon zu Ende, doch wie jedes Jahr mache ich auf meinem Blog wieder eine Sommerpause. Diesen werde ich nutzen um mein digitales Kunstwerk aufzuräumen, aufzufrischen und neue Ideen zu entwickeln.

Aber jetzt ganz viel Spass mit dieser Flaschenpost und ich wünsche Euch einen tollen Sommer!

Und trotz schönem Sommer dürfen wir nicht vergessen, dass der Virus noch da ist – in den letzten Tagen haben die Fallzahlen deutlich zugenommen. Dies macht nachdenklich, aber wir wissen, was hilft: „Abstand halten, Hygienemassnahmen, kein Händeschütteln!“

Liebe Grüsse, passt auf Euch auf. Bleibt gesund und weiterhin vorsichtig! Stay well and safe.

Es lächelt der See

Es lächelt der See, er ladet zum Bade.
― Friedrich Schiller 1759-1805

Schiffsreise

Manchmal nutze ich das Kursschiff als ÖV und freue mich auf die gemächliche Reise.

Lavendel

Forgiveness is the fragrance that the violet sheds on the heel that has crushed it.
― Mark Twain

Beachlife

Es ist Sommer und die SUP’s bringen Farbe auf den Strand.

Regenbogen

Ein besonders leuchtender „Teil-Regenbogen“ gab es nach einem Gewitter. Das richtige „Regenbogenwetter“ stellt sich übrigens ein wenn bei einem Gewitterschauer im Sommer der Himmel sehr schnell aufklart. Besonders gute Voraussetzungen (so ist auch dieses Foto entstanden) sind am späten Nachmittag gegeben. Dann steht die Sonne so tief, dass sie nicht von den letzten Regenwolken verdeckt wird.

Die weissen Schiffe fahren wieder

Fast ein historisches Bild – das erste Kursschiff der URh (Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein) verkehrt nach der langen Corona-Pause wieder auf dem Seerhein.

Sommersonnenwende

Am 20. Juni 2020 war die Sommersonnenwende und damit der längste Tag des Jahres. Und mir wird richtig bewusst, dass der Sommer da ist!

Romantik

Ein Abendessen direkt am Wasser, schöne Gespräche und ein Sonnenuntergang als Zugabe – Ferien am Bodensee!

Segelboot vor Anker

Es sind diese Motive, die einem kurz glauben lassen, dass wir irgendwo am Meer leben.

Gewitter über dem Seerhein

Am Bodensee lagen die Niederschläge erneut unter der Norm, schon die vorangegangenen Frühlingsmonate fielen zu trocken aus und zum Monatsende zeigte sich der Hochsommer, mit dem einen oder anderen Gewitter.

blauer Horizont

Blauer Horizont, ein ruhiger Sommermorgen.

goldenes Licht

Die untergehende Sonne taucht dieses Motorboot in ein weiches, goldenes Licht.

Pegelstand Seerhein: trockener Monat sorgt für eher tiefen Wasserstand

Auch wenn es das eine oder andere Gewitter gegeben hat, war der Juni am Bodensee und in den Alpen sehr trocken. Dies wirkt sich auch auf den Pegelstand des Seerheins aus. Normalerweise ist der Seerhein gerade im Juni „sehr voll“, auch dieses Jahr scheint dies so zu sein. Aber der Eindruck täuscht, der Wasserstand ist zwar gegenüber dem Vormonat gestiegen, er liegt aber unter dem Durchschnitt für diese Jahreszeit.

Stand am 01.07.2020 Konstanz/Rhein: 382cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg

Bild: Ein sportliches Motorboot kämpft gegen einen Gewittersturm auf dem Seerhein.

Noch mehr vom See&Rhein

Rosen klettern, ranken und erklimmen die barocke Balustrade im italienischen Rosengarten auf der Insel Mainau Dabei verströmen sie ihren lieblichen Duft und bezaubern mit einer unglaublichen Blüten- und Farbfülle.

Frühere Ausgaben der „Flaschenpost vom See&Rhein“ findest Du hier: Flaschenpost vom See&Rhein

Einen ausführlichen Post zum Reisewetter am Bodensee findest Du hier, vielleicht möchtest Du einen Urlaub in unserer Region planen: Beste Reisezeit – wie ist eigentlich das Wetter am Bodensee?

Alle Posts über den Bodensee – vom Obersee über den Seerhein bis zum Unterseee – findest Du hier.

Schlusspunkt: Schwanenflug

Tipp: Thurgauer Köpfe

Die sechs kantonalen Museen im Kanton Thurgau präsentieren ab dem 6. Juni 2020 zum ersten Mal ein gemeinsames Projekt: die Ausstellung «Thurgauer Köpfe». Verteilt auf vier Standorte zeigt sich der Kanton Thurgau im Spiegel seiner Bewohnerinnen und Bewohner auf unkonventionelle Art und Weise. Fern der gängigen Stereotypen wird das, was den Thurgau ausmacht, aus neuen Perspektiven sichtbar.

Weitere Informationen: Thurgau Kultur

Plakat/Text: Thurgau Kultur

Nord-Amerika-Feeling in Arosa

Arosa, Schweiz

Es verwundert nicht, dass gerade im grössten „Kanton der Welt“ ein Stück Nord-Amerika zu finden ist. Heute nehme ich Euch mit auf eine leichte Wanderung oder Spaziergang welche einem gefühlsmässig auf einen anderen Kontinent führt. Die Berge, der lichte Wald und der reissende Fluss erinnert in der Isla (Welschtobel, Arosa) immer etwas auch an die White Mountains im Herzen von New Hampshire. Nord-Amerika Berg-Feeling in Arosa!

Der Rundweg ist im Prinzip der „Naturkundliche Wanderweg Isla“ (ausgeschildert) – diesem einfach folgen. Wir starten in der ARA (Kläranlage) und folgen dem Weg über die kleine Hängebrücke, welche die Plessur überspannt. Die Locals nennen diese Brücke die Golden Gate Bridge von Arosa – ist also so das Gate in das „nordamerikanische“ Arosa!

Der gute Weg führt uns durch einen wunderschönen, lichten Wald – über uns thront das mächtige Schiesshorn. Nach ca. 20 min können wir noch einen lohnenden Abstecher zum unteren Fall der Alteiner Wasserfälle machen. (ca. 10 min hin und zurück, gut ausgeschildert)

Lässig ist die Tour in Verbindung mit einem ausgedehnten Picknick vor allem für Familien mit Kindern, faszinierend ist der Fluss, spannend der Wasserfall und es hat einige richtig schöne Grillplätze mit viel „Auslauf“. Im lichten Wald hat es viele Pfade, für abenteuerliche Entdeckungstouren.

Der Weg führt über eine Holzbrücke wieder zurück auf der anderen Seite der Plessur, wo wir nach ca. 20 min wieder zurück bei der ARA sind.

ÖV
Ab Chur mit der RhB nach Arosa, vom Bahnhof geht es zu Fuss runter in die Isla (Wanderwegweiser folgen). Zur Isla hinunter ca. 40min einrechnen, von der Isla rauf nach Arosa ca. 1 h – oder über die „alte Poststrasse“ (Wanderweg) nach Litzirüti hinunter (ca. 1h) und von dort mit der RhB zurück nach Chur.

Auto
Von Chur die 365 Kurven nach Arosa, am Dorfeingang dem Schild Isla folgen, Gratisparkplätze direkt an der ARA (Kläranlage).

Tipp

Tolle Picknickplätze mit Feuerstellen entweder auf einer Alpwiese oder direkt am Wasser (keine direkte Einkehrmöglichkeit). Mit Kindern viel Zeit einrechnen. Unbedingt Abstecher zum unteren Alteiner Wasserfall einplanen.

Tipp für Fotografen:
Ende Juni / Anfangs Juli blüht in der Isla der Gelbe Frauenschuh. Es ist eine der prächtigsten wildwachsenden Orchideenarten Europas.

Dieser Beitrag ist zu erst auf Pro Life Family erschienen: Isla – ein bisschen Nord-Amerika-Feeling in Arosa

Warum reise ich (danach)?

Life&Style, zu Dir selbst


“Boarding completed! Kurze Zeit später dröhnt das Flugzeug, zittert und schiesst in den Himmel. Irgendwann erlöscht das “Fasten Seat Belt”-Zeichen. Die Lüftung summt. Durch das Fenster sehe ich den Flügel mit den Turbinen, unter mir ein riesiges Wolkenmeer.”

Erinnerst Du Dich noch an diese Momente? Dieses Gefühl es passiert jetzt, im Moment zu leben.

Wie wird dieses Gefühl auf unserer allerersten Reise nach monatelanger Isolation sein? Magisch, faszinierend?

Die Welt ruft wieder, und ich folge. Aber warum eigentlich, warum reise ich?

Ist es einfach ein instinktives, tief in mir verankertes Fernweh? Oder eine Illusion von Freiheit, welche den Alltag für eine kurze Zeit ausblendet?

Erstaunlich wenig hat es mit mir gemacht, dass meine Ferien- und Reisepläne ins Wasser gefallen sind. Ich bin zwar traurig – aber es ist kein Beinbruch! Vor der Corona-Pandemie war Reisen etwas selbstverständliches. Doch erinnere ich mich beispielsweise an meine Jugendzeit zurück, damals waren Fern- und Ferienreisen etwas für Privilegierte. Interrail und trampen unser Luxus. Normal ist eben nur was heute und gerade ist.

Nach einer Reise habe ich mich jeweils gefragt, bin ich wirklich erholt? Viele Eindrücke waren in meinem Kopf und meistens war die Rückreise (Flugzeug, Flughafen) in den letzten Jahren eher anstrengend. Im Alltag zurück fühlte sich alles wieder schnell an wie vor der Reise. Aber ich war bereichert, mein Horizont erweitert.

Warum zieht es mich trotzdem schon wieder raus, wenn auch nur zu einer kleinen Reise im eigenen Land? Ist es eine Flucht? Nein, für mich ist Reisen eine Auszeit. Als Kontrast zu meinem Alltag. Darauf zu verzichten, wäre für mich schwierig. Oder doch nicht? Meine Art zu Reisen ist schlussendlich nur eine schöne Illusion, eine Verklärung von Natur und Genuss. Als Gegensatz des alltäglichen “alles muss einen Sinn und Nutzen haben”. Der Weg als “Spamfilter” um den Alltag auszublenden.

Auszeiten richtig zu nehmen, habe ich in dieser Cornona-Krise erst so richtig gelernt. Mich zu Hause vom Alltag zu befreien, nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Ohne jeden Zwang zu entscheiden, was ich machen möchte. Ein Gefühl von Freiheit und “glücklich sein” zu entwickeln. Ohne den “Katalysator” Reisen, der nicht zur Verfügung stand.

Meine nächste Reise wird nicht einfach eine Auszeit in der Erwartung hin zu etwas besserem sein. Sondern froh gestimmt mit mir zu reisen und mich nicht erst irgendwo zu treffen. Im Bewusstsein, dass die Welt so gross ist. Und der Horizont eine Linie, die vor mir zurückweicht, ich nie erreichen kann!

Ich freue mich auf meine erste Reise „danach“!

P.S. Einerseits packt mich langsam das Fernweh, andererseits bekomme ich Lust meinen Blog wieder mit Reisenotizen aufleben zu lassen. Und ich habe auch noch genug Fotos in der Beers&Beans-Kiste um den einen oder anderen Post zu erstellen. Nun, es werden Reise-Notizen sein von „davor“!

Jetzt freue ich mich wieder auf die Zeit, in der ich Reisen kann. Auch ich werde langsam anfangen. Auf Reisen in meine Lieblingsdestinationen wie Island, Irland und Shetland werde ich dieses und vielleicht auch nächstes Jahr noch verzichten. Mit schwerem Herzen! Für mich heisst es frei nach Goethe: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah!  Aus der Coronakrise nehme ich für mich mit, Reisen dankbar anzunehmen, nachhaltiger zu planen und (noch) bewusster zu erleben. 

Sommer, unerwartet blüht der Mohn

Photo&Lyric

Sommer, unerwartet blüht der Mohn
berauscht mit rötlichem Ton.
Dahin die krönende Not,
endet nun was uns bedroht?

Widerstand, unser aller war breit,
sorgenschwer war die surreale Zeit!
Verweht was ist,
die neue Uhr nun misst.

Leben, es wird leicht,
überraschend, vielleicht!
Sanfter Wind lässt uns innehalten,
diese andere Zukunft gestalten.

Sommer, unerwartet blüht der Mohn
berauscht mit rötlichem Ton.
Seltsam ist die Leichtigkeit zurück,
momentan ist das Glück.


In meiner Serie Photo&Lyric poste ich ab und zu Fotografien, welche ich versuche mit „lyrischen“ Texten zu untermalen  – zum tiefer reinschauen, bildlich lesen oder einfach etwas nachfühlen.

Foto und Text by michael’s beers & beans
Inspiriert und Bild: Mohn im Kornfeld (Mai 2020)

Das Photo&Lyric „Sommer, unerwartet blüht der Mohn“ gibt es als „Phoster“ hier zum herunterladen. Zum anpinnen, zum einrahmen, zum weiterleiten …

Flaschenpost vom Seerhein (Mai 20)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Unser Land kehrt mit grossen Schritten zur Normalität zurück. Niemand hätte es vor kurzem noch für realistisch gehalten, dass wir schon Anfang Juni wieder an kleineren Anlässen und Familienfesten teilnehmen oder sogar bald wieder nach Deutschland reisen können. Selbst die Kultur und der Sport fängt an aufzuleben.

Für mich ist es eine langsame Rückkehr zur Normalität. Am letzten Wochenende traf ich mich erstmals seit Beginn der Coronakrise mit meiner Mutter – zum Spaziergang und Kaffee und Kuchen draussen auf dem Balkon. Und mit der Schwester meiner Frau und ihrem Ehemann zum Distanz-Grillen – sie am oberen Ende das langen Tisches, wir am unteren. Musste schon schmunzeln ob der Verrenkungen, mit denen wir mit weit ausgestreckten Armen Salatschüssel & Co. den Tisch hoch- und runterschoben. Und doch war es ein Fortschritt, es machte Freude. Ein Stück Idylle.

Im Grundsatz bin ich ein „urbaner“ Mensch, ein Stadtmensch, schätze aber die Überschaubarkeit der ländlichen Gegenden wie hier in der Bodenseeregion.

Hier am Ufer des Seerheins und an vielen Orten des Bodensees ist es ruhiger und weniger hektisch, als in der grossen Stadt und Agglomeration Zürich. Natürlich ist mein Blick durch diese Idylle verklärt, da ich nur am Wochenende jeweils hier sein kann. Mein Arbeitsleben ist städtisch, mein Freizeitleben ist ländlich geprägt.

Gerade jetzt in der Corona-Krise wirkt das „Landleben“ als Rückzugsort, als einfache Alternative zur komplizierten Realität. Natürlich ist dies ein Trugschluss – die Probleme sind überall die gleichen. Trotzdem wirkten in den vergangen Wochen die leer gefegten, unbelebten Strassen in den Städten viel härter als das friedfertige, geborgene und harmonische Land.

Dieser oberflächlichen, landschaftlichen Idylle war ich mit der Kamera in der südlichen Region des Untersees auf der Spur. So findet Ihr in der Flaschenpost vom Mai viel fotografisches Prosa.

Manchem glückt es, überall ein Idyll zu finden: und wenn er’s nicht findet, so schafft er’s sich.

Theodor Fontane, (1819 – 1898), Schriftsteller

Liebe Grüsse, passt auf Euch auf. Bleibt gesund und weiterhin vorsichtig! Stay well and safe.

Idyllische Dörfer

Vom Seerücken ans Ufer gedrängt, präsentieren sich die Orte am Untersee als Idylle in einer reizvollen Landschaft. Markante Kirchen, historisch wertvolle Dorfkerne mit gepflegten Riegelhäusern und schon fast mediterrane Seepromenaden zeichnen diese beschaulichen Orte aus.

Wild Garlic

Bärlauch wird auch wilder Knoblauch oder Waldknoblauch genannt. Der Duft erinnert tatsächlich stark an den echten Knoblauch. Dies ist eigentlich nicht verwunderlich, den der Bärlauch gehört gehört zur selben Gattung wie Frühlingszwiebeln und Schnittlauch. Der Bärlauch beginnt – je nach Witterung – zwischen März und April zu spriessen. Nur rund zwei Wochen im Jahr kann der Bärlauch geerntet werden; denn sobald er zu blühen beginnt, verliert er sein Aroma. Allerdings sind die weissen Blüten, die man oft auch noch im Mai im dunklen Wald findet, ein wunderschönes Motiv.

Aber nicht nur fotografisch, sondern auch in der Küche verwende ich den Bärlauch sehr gerne. Sein rassiger Geschmack mag ich. Gerne mache ich herzhaftes Bärlauchpesto und habe die „Spaghetti Portofino“ etwas abgeändert. (mit Kartoffeln, Spaghetti und Bärlauchpesto). Und auch auf die Gesundheit soll sich das Lauchgewächs positiv auswirken.

Idylle – Inspired by Claude Monet

Wer kennt sie nicht die friedvollen Gemälde von Wiesen und Mohnfelder von Claude Monet. Dies inspirierte mich zu diesem Bild eines Mohnfeldes im Zürcher Weinland*. Claude Monet nutzte oft die Landschaften die sein Wohnort umgaben als Inspirationsquelle. So ging es mir eigentlich auch, das Mohnfeld liegt quasi auf meinem Nachhauseweg.

*Das Zürcher Weinland ist stark mit der Bodenseeregion verbunden. Ca 40 min von der Stadt Zürich entfernt, beginnt die grüne Lunge des Kantons Zürich. Ländlicher Charme und langgezogene Reblagen ziehen sich bis nach Deutschland und an den Untersee des Bodensees.

Der Schatz im Telekom-Bunker

Regenbogen und Sonnenuntergang leuchten besonders intensiv, geben einen reizvollen Moment ab.

„Ausgerechnet im Telekom-Bunker liegt der Schatz vergraben“, meinte eine „Instagramerin“ aus Konstanz, als sie dieses Bild gesehen hat. Der Telekom-Bunker, also das Fernmeldegebäude Konstanz, ist nach dem 78 Meter hohen Konstanzer Münster das zweithöchste Bauwerk der Stadt Konstanz, gilt allerdings bei vielen Konstanzer als Bausünde.

Libellentanz

Für einmal hatte ich das Glück mich einer Libelle zu nähern und diese in aller Ruhe zu fotografieren. Bewegte ich mich, flog diese Libelle sofort weg, landete aber nach wenigen Sekunden später wieder am gleichen Ort. Ich nahm den Tanz auf und konnte so einige tolle Fotos schiessen.

Vielleicht handelt es sich hier um eine „gemeine Heidelibelle“. Wie auch immer, Libellen sind meistens in der Nähe von Gewässern zu finden, da ihre Larven auf Wasser als Lebensraum angewiesen sind. Allerdings fliegen Libellen zum Beutefang jedoch auch weite Gebiete abseits der Gewässer ab.

Segelboot

Ein Segelboot gleitet lautlos auf dem Blau des idyllischen Untersees.

Flug gegen die Sonne

Einfach die Flügel ausbreiten und gegen die Sonne bis ans Meer fliegen. Ein Vogel müsste man sein.

Dorfplatz – Idylle

In den Dörfern am Seerhein und am Untersee gibt es viele idyllische Plätze. Der Dorfplatz von Gottlieben ist so ein bezauberndes Fleckchen.

Idyllische Häuser

Zur ländlichen Idylle hier in der Region gehören die vielen prächtigen Riegelhäuser.

Rosen

A single rose can be my garden… a single friend, my world. (Felice Leonardo Buscaglia, US-Autor)

Idylle am Ufer

Der Tag sanft, ein Platz zum sein.

Urwald

Die Natur hatte hier wieder viel Zeit, sich in Richtung Urwald zu entwickeln. Eine Idylle für Eichen und Buchen, für Insekten wie Blattläuse, Ameisen, Käfer, Fliegen und Mücken. Und für den Mittelspecht, der zurückgekehrt ist.

Pegelstand Seerhein: trockener Monat sorgt für eher tiefen Wasserstand

Der Mai hat etwas Regen gebracht, so ist der Pegel des Seerheins wieder etwas gestiegen. Der Wasserstand liegt trotzdem für die Jahreszeit auf leicht unterdurchschnittlichem Niveau. Die Wassertemperatur im Seerhein beträgt ca. 16 Grad.

Stand am 01.06.2020 Konstanz/Rhein: 332cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg

Bild: „Stand up Paddling – der Mai hatte schon etwas sommerliches“

Noch mehr vom See&Rhein

Frühere Ausgaben der „Flaschenpost vom See&Rhein“ findest Du hier: Flaschenpost vom See&Rhein

Einen ausführlichen Post zum Reisewetter am Bodensee findest Du hier, vielleicht möchtest Du einen Urlaub in unserer Region planen: Beste Reisezeit – wie ist eigentlich das Wetter am Bodensee?

Alle Posts über den Bodensee – vom Obersee über den Seerhein bis zum Unterseee – findest Du hier.

Schlusspunkt: Öpfel-Boxenstopp

Am Auffahrts-Donnerstag und am Pfingstsonntag überraschte Thurgau Tourismus und die Mosterei Möhl AG auf verschiedenen Wander- und Velowegen mit einem fruchtig-frischen Durstlöscher. Die in der Schweiz beliebten Shorly’s standen gekühlt als Geschenk in ausgewählten Brunnen im ganzen Kanton Thurgau.

Ferien in der Schweiz – Grüezi mitenand!

Schweiz

Ob die Schweiz im Sommer für ausländische Touristen geöffnet wird, ist noch unklar. Dies liegt nicht an der Schweiz alleine, sondern die umliegenden Ländern könnten die Reisebeschränkung noch lange aufrecht erhalten. Reisen generell wird dieses Jahr wohl weiterhin schwierig bleiben. Selbst wenn eine Reise ins Ausland möglich ist, muss man sich erheblichen, pandemiebedingten Einschränkungen stellen.

Die gute Nachricht ist: Ferien in der Schweiz sind möglich. Soweit so gut, aber wohin?

Ferien im eigenen Land bedeutet endlich einmal Zeit für die Postkarten-Landschaft der Schweiz: erhabene Berge, lebendige Städte, malerische Landschaften, inspirierende Kunst und palmengesäumte Seeufer!

Allegra, Grüezi, Buongiorno und Bonjour! Grüezi mitenand im eigenen Land!

Mein Blog ist ein Art „Travel Blog“ und so gibt es bei mir viel „Beers & Beans“ von meinen Reisen aus Nah und Fern. Daher habe ich mal in diese „Beers&Beans-Kiste“ reingegeschaut und daraus das eine oder andere rausgeholt! So sind ein paar persönliche Ideen für Ferien und Reisen in der Schweiz entstanden – bekanntes und unbekanntes überraschendes!

Viel Spass auf meiner kleinen Blog-Reise durch die Schweiz!

Zürich – the little Big City

Überschaubar und gemütlich, und doch voll pulsierender Urbanität: eine Stadt ist im innovativen Wandel. Warum also nicht bei einem Städteurlaub dieses neue, innovative Zürich entdecken und gleichzeitig dabei in das fast südländische Sommerfeeling eintauchen, welches für diese Stadt so typisch ist.

Zürich ist eine Klasse für sich. Es gibt viele verrückte Dinge zu entdecken! Und von wegen klein, beschaulich und reich! Um diese Stadt, die aus ehemaligen Dörflis zu unterschiedlichen Quartieren zusammengewachsen ist, zu entdecken hat man gar nicht genug Zeit. Und in der Ferne grüssen romantisch schneebedeckte Alpengipfel und das Ganze ist noch eingerahmt vom betörend schönen Zürichsee.

Summer in the City – an heissen Sommertagen gibt es nichts Besseres als den Sprung in das kühle Wasser des Zürisees oder der Limmat. Entdecke bei einem Stadturlaub die vielen See- und Flussbäder mitten in der Stadt Zürich!

Und wer gerne zwischendurch in die Natur geht, steht mit dem Zürcher Oberland ein wahres, unbekanntes Wanderparadies quasi vor der Haustüre der Stadt.

Zürich bewusst als Tourist besuchen – ein Hotel in der Innenstadt buchen und mit einem Reiseführer durch die Stadt streifen. Und Badezeug nicht vergessen!

Gute Tipps rund ums touristische Zürich findest Du auf dem beliebten Blog „New in Zurich“ – er ist in englischer Sprache, aber gerade dies verändert den Blickwinkel um hier Ferien zu machen. Christina und ihr Team – bestehend aus Schriftstellern, Fotografen und vielen Helfern – betreibt diesen Blog. Sie geben Tipps für ein Wochenende, Städtereisen und selbst Insider finden immer wieder viel „Neues aus Zürich“!

Nollen – die Rigi des Thurgaus

Countryside pur – ländlicher geht es in der Schweiz vermutlich (fast) nicht! Hier Ferien zu machen ist schon fast exotisch – wer weiss schon wo der Nollen ist! Der Nollen ist ein Hügel im Kanton Thurgau und ist etwas über 700 Meter über Meer. Durch seine Rundumsicht auf den Bodensee, die Alpen und die Vulkanlanschaft des Hegau ist er ein beliebtes Ausflugsziel in der Region. Er wird auch als „die Rigi des Thurgaus“ bezeichnet.

Und hier ist nichts los! Es gibt auf dem Hügel ein kleines, bescheidenes Hotel, welches aber einen guten Ruf hat. Wenn man dort ein Zimmer bucht, ist Beschäftigung mitzunehmen: Bücher zum Lesen, Pinsel und Stafette zum Bilder malen oder seine „Schreibmaschine“. Freude am Wandern sollte auch vorhanden sein, so kannst Du diese wunderschöne und reizvolle Hügellandschaft erwandern und dabei neben den ländlichen Ortschaften Wuppenau, Heiligkreuz und Hosenruck spannende und abgelegene Weiler entdecken. Oder vielleicht sogar einmal Barfuss eine Wanderung unternehmen – es gibt hier einen schönen Barfussweg.

Der Nollen steht hier etwas stellvertretend für viele schöne Ausflugsorte, die wir in der Jugendzeit mit unseren Eltern und Grosseltern manchmal besucht haben, aber irgendwie in Vergessenheit geraten sind. Warum nicht diese „vergessenen“ Ausflugszielen wieder neu entdecken und dort einmal Urlaub machen?

Matterhorn – Berg der Berge

Das Matterhon – der Berg der Berge! Das Matterhorn ist ein Mythos. Der Berg mit seiner charakteristischen, kühn-eleganten Pyramidenform ist einer der berühmtesten Berge der Welt. Und wohl das am meisten fotografierte Alpenmotiv.

Diesen Sommer gibt es vielleicht die Chance diesen Berg etwas ruhiger anzugehen, da kaum noch Touristen aus aller Welt nach Zermatt kommen werden. Es gibt so viele Möglichkeiten den Grenzberg zwischen der Schweiz und Italien zu „erwandern“ oder zu „erfahren“. Der Klassiker ist sicher eine Fahrt auf das Gornergrat. Von dort oben hat man ein atemberaubendes Panorama auf mächtige Gletscher und 29 schneebedeckte Viertausender. Auch von der Sunnegga oder dem darüber gelegenen Rothorn eröffnet sich einen herrlicher Blick aufs Matterhorn und die Zermatter Bergwelt.

Wer das Matterhorn noch nicht gesehen hat – wenn nicht jetzt, wann dann?

Sehr eindrücklich ist eine Wanderung auf dem „Matterhorn Glacier Trail“ welche einem fast direkt zum Fuss dieses gigantischen Berges führt. Für Fotografen eine sehr schöne Wanderung, mit einigen unbekannteren Blickwinkeln auf diesen Berg – für mich war faszinierend, sich bis zum Fusse des Matterhorns nähern zu können.

Zermatt – der Ferienort am Fusse des Matterhons – ist sehr populär und steht mit vielen zeitgemässen Übernachtungsmöglichkeit, tollen Restaurants und einer riesigen Infrastruktur für eine erstklassige Erholung. Tipps und Inspiration findest Du auf dem Matterhorn Blog von Zermatt Tourismus.

Schweizer Palace- und Grand-Hotels

Gerade in der Schweiz gibt es eine jahrhundertealte Tradition der Grand- und Palace-Hotels. Jetzt wäre es einmal an der Zeit in die Welt der renovierten Belle-Epoque-Säle, der polierten Parkette und integrierten Hightech-und Wellnesswelten einzutauchen. Dafür stehen Namen wie das Grand-Hotel Dolder in Zürich, das Bürgenstock Resort bei Luzern, das Tschuggen Grandhotel in Arosa oder der «Kronenhof» in Pontresina. Und natürlich viele andere mehr.

Gstaad Palace – it’s truly a palace! Dieses Haus zählt zum Luxuriösesten, was die Schweiz an Hotels zu bieten hat. Wie ein Schloss thront das legendäre Gstaad Palace vor der schönen Kulisse der Berge. Eröffnet vor knapp hundert Jahren, avancierte das Hotel bald zum beliebten Treffpunkt des internationalen Jet Set. Das berühmte Hotel ist eine eigene Welt, daher eine eigene Reise wert!

Arosa – das Eldorado für Mountainbiker und Wanderer

Der traditionsreiche Bündner Ferienort Arosa ist in erster Linie bekannt als Wintersportort. Doch auch im Sommer bietet der Ort, der am Ende des romantischen Tals des Schanfigg auf rund 1800m liegt, sehr viel. Und garantiert trotz der hochalpinen Lage viel Sonne!

Arosa ist in den letzten Jahren zu einem Mekka für Mountainbiker geworden. Es wurden abwechslungsreiche Trails gebaut, die jeden Biker Typ seinen Flow finden lassen. Es warten Routen mit Fahrspass für jeden Fahrstil: Von gemütlich bis sportlich und einfach bis schwierig. Auch die vielen Wanderwege stehen den Biker für Touren zur Verfügung. Im ganzen Dorf wurde das Angebot auf die Biker ausgerichtet: Bike Shops, Bike Services, Bike Hotels und Bike-Schulen.

Aber auch die „Nicht-Biker“ finden in Arosa etwas, denn die Ferienregion Arosa ist im Sommer sehr vielseitig. Zu entdecken gibt es beispielsweise das neue Bärenland. Das Wandergebiet verfügt allein in Arosa über 200 Kilometer abwechslungsreiche Spazier- und Wanderwege. Es gibt hier sogar einer der schönsten Badeseen der Schweiz!

Eine empfehlenswerte Wanderung ist die 10-Seen-Wanderung, bei welcher nach Lust und Laune glasklare Bergseen gesammelt werden können. Oder bei guter Kondition den Erzhornsattel überqueren, eine fast hochalpine Route mit wunderschönen Blick in die Bündner Bergwelt. Und ein Bad im Untersee – einer der schönsten Badi der Schweiz – ist ein Muss! Dort ein Liegestuhl schnappen und sich in den Roman „Zauberberg“ von Thomas Mann vertiefen – immerhin hat dieser grosse Schriftsteller sich die Inspiration zu seinem Jahrhundertwerk teilweise in Arosa geholt.

Gottlieben – die vergessene Perle am Seerhein

Gottlieben liegt am Seerhein, der kurzen Wasserstrasse zwischen Bodensee und Untersee. Das malerische Ortsbild wird geprägt von wunderschönen Fachwerkhäusern aus dem 17. Jahrhundert, idyllischen Winkeln und einer kleinen, schönen Seepromenade gesäumt von Platanen. Der kleine Ort birgt grosse Schätze. Schloss Gottlieben war einst im Besitz von Franzosenkaiser Napoleon III., desweiteren sind die berühmten Gottlieber Hüppen, das Literaturhaus „Bodman“, eine kleine Szene an Künstler zu nennen. Dem einen oder anderen ist vielleicht noch geläufig, dass der Komponist und Sänger Udo Jürgens hier seine letzten Jahre verbrachte.

Der imposanteste Fachwerkbau beherbergt das Hotel-Restaurant „Drachenburg“, dieses Hotel war in den 1970er Jahre einmal einer der Leuchttürme der Schweizer Hotellerie. Ebenfalls zu dieser Zeit kochte die berühmte Schweizer Köchin Rosa Tschudi in der benachbarten „Krone“. Damals war Gottlieben vielleicht so etwas wie das kleine St. Tropez vom Bodensee. Der Ort ging danach für auswärtige Besucher immer mehr in Vergessenheit und liegt heute im Dornröschenschlaf.

Heute ist der Ort wieder im Wandel – viele Ideen wurden entwickelt. Zudem hat eine kapitalkräftige Stiftung vor kurzem das Hotel-Restaurant „Drachenburg“ übernommen und wird in diesem Ort neue touristische Impulse setzen – also wer hier Ferien macht wird vielleicht zum Trendsetter. Und wird den idyllischsten Dorfplatz der Schweiz kennenlernen.

Warum nicht Urlaub in diesem zauberhaften und verschlafenen Ort Gottlieben am Bodensee im Thurgau? Mit dem Hotel Krone und Hotel Hecht (3*) hat es hier zwei wunderschöne Hotels direkt am See. Zudem gibt es zwei Gasthäuser sowie Cafés mit traumhafter Lage direkt am Seerhein. Gottlieben bietet Schiffsrundfahrten, Ausflüge ins Thurgauer Land, Birdwatching im angrenzenden Naturschutzgebiet oder wunderschöne Wanderwege direkt am Bodensee. Baden ist direkt an der Seepromenade möglich (kleiner Badeplatz) oder in der Seerhein Badi, welche zu Fuss in wenigen Minuten ereichbar ist. Und als Abenteurer ist unterwegs, wer auf einem SUP oder Kanu den Seerhein entdeckt.

Luzern – die schönste Stadt der Schweiz

Queen Victoria und der Märchenkönig Ludwig II., Goethe und Tolstoi, Audrey Hepburn und andere Berühmtheiten suchten einst die Gegend um Luzern auf. Die Stadt liegt am weltberühmten Vierwaldstättersee, mitten im Herzen der Schweiz. Passagierschiffe legen hier ab und bringen ihre Fahrgäste im Sommer in die Berge und zu legendären Schauplätzen nationaler Mythen.

Luzern, die schönste Stadt der Schweiz? Vermutlich ist das so. Luzern bietet einfach die perfekte Kombination aus Stadt, Wasser und Bergen und gehört zu einer der sehenswertesten Destinationen weltweit.

Luzern wird in diesem Sommer ruhiger sein, anders als sonst, der Ansturm asiatischer Reisegruppen auf die Souvenirläden wird wohl nicht stattfinden. Darum wäre jetzt der ideale Zeitpunkt für ein paar Tage in Luzern Urlaub zu machen. Einfach in eines der traditionellen Hotels einchecken und die Lebensart der Luzerner geniessen. Shoppen ist in Luzern noch ein Erlebnis, der Markt direkt am Ufer der Reuss macht Spass. Zwischendurch als Kontrast hoch hinaus auf die umliegenden Gipfel – mit den Wanderschuhen oder mit einer der vielen Bergbahnen. Am Nachmittag ein frisches Bad im Vierwaldstättersee. Danach für einen unvergesslichen Apéro hoch zum „Hotel Château Gütsch“, welches seit 1888 über der Stadt thront. Es wurde übrigens nach dem Vorbild des Schlosses Neuschwanstein in Bayern gebaut. Und zum Abendessen, wie wäre es mit „Lozärner Chögalipaschtetli met Riis ond Gmües“?

Wein – Vino – Vin

Auch wenn die Schweiz ein kleines Land ist, werden bei uns spannende Qualitätsweine produziert. In der Schweiz hat der Weinbau Tradition: Schon die Römer sollen um 800 vor Christus herum im heutigen Gebiet der Schweiz damit angefangen haben. Zu den bekanntesten Weinbaugebieten gehören das Wallis, die Ostschweiz, die Bündner Herrschaft, das Tessin, die Romandie, Lavaux und Waadt. Nach dem Wallis ist Waadt der grösste Produzent für köstliche Trauben. Zudem werden viele Sorten nah an der Grenze zu Frankreich angebaut, da dort wiederum das Klima besonders für den Anbau von Wein geeignet ist.

Was gibt es Schöneres als ein Glas Wein zu geniessen? Warum dies nicht gleich mit einer „Tour de Suisse“ als Geniesserreise zu den bekannten und unbekannten Weinbaugebiete in wunderschönen Landschaften mit tollen Geschichten und Menschen verbinden?

Die junge Weinbloggerin Madelyne Meyer steht für eine neue Generation von Weinfreunden. Sie betreibt mit „Edvin“ einen sehr lesenwerten und toll illustrierten Blog. Geschrieben in einer genussvollen, verständlichen Sprache findest Du hier viele Tipps über (Schweizer) Weine. So als Einstieg für die eigene Weinreise durch die Schweiz.

Und ich ?

Also mein „Schiff“ liegt gedanklich noch vor Anker. Vorgenommen habe ich mir dieses Jahr für einmal nicht in die Bergregionen zu reisen. Einen anderen, mir noch unbekannten See zu entdecken ist so meine Idee. Und so steht bei mir der Neuenburgersee im Moment ganz oben auf der Liste. On verra bien !

«Machen Sie Ferien in der Schweiz»

Ueli Maurer, Bundesrat

Michael’s Beers & Beans ist ein Hobby-Blog und nicht kommerziell. Ich bin ein fotografischer Geschichtenerzähler, erzähle was ich auf einer Reise oder sonst irgendwo so aufgeschnappt habe. Dieser Post ist in Ergänzung zu meinen Bildern als Small Talk, Gedankenaustausch und Plauderei zu verstehen, hat daher weder den Anspruch vollständig, noch komplett aktuell zu sein. Alle Informationen sind ohne Gewährleistung auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Um sich in ein solches Thema zu vertiefen, empfehle ich unbedingt weitere Quellen zu überprüfen.

Corona WebLog #9

Corona Weblog

Der Virus ist noch da. Unter uns. Irgendwo. Und doch bewegt sich mein Leben mit grösseren Schritten wieder hin zur Normalität. Gemischt sind meine Gefühle, zwischen Freude und Sorgen. So stelle ich mir die Frage, soll ich dieser neuen Normalität sehr vorsichtig oder mit der für mich eher typischen Gelassenheit begegnen?

Den Lockdown sind wir los – wenigstens fast. Schulen sind aufgegangen, die Restaurants und Läden ebenfalls. Der Verkehr in der Stadt ist zurück. Alles ein grosser Schritt scheinbar in die Normalität. Doch es ist nicht mein Leben von früher – zwei Meter Abstand, Social Distancing, noch mehr Hände waschen, Desinfektionsmittel und teilweise das Tragen von Masken ist in meinem Alltag angekommen. Und es gibt keine Gewissheit – keine Gewissheit ob dies alles so bleibt oder morgen schon wieder alles anders ist.

Die Bilder in den Medien von sterbenden Menschen in unseren Spitälern habe ich fassungslos mitverfolgt, diese sind in meinem Kopf eingeprägt. So reagiere ich in dieser neuen Normalität oft verunsichert: Beobachte die Menschen rundherum, halte manchmal mehr Abstand zu meinen Mitmenschen als wirklich nötig, meide instinktiv belebte Orte. Zwischendurch, wenn mir alles zu eng wird, dann verstecke ich mich hinter einer dieser ungewohnten Masken.

Wo ist die Sicherheit von meinem alten Leben geblieben? Welche Sicherheit? War dies nicht nur ein falsches Gefühl – ist das Leben nicht grundsätzlich endlich, unvorhersehbar, unsicher und abstrakt? Vor der Pandemie wie jetzt in der neuen Normalität?

Die schnelle Öffnung ist ein Risiko – für die Gesellschaft. Für mich persönlich. So kann ein Abendessen in meinem Lieblingslokal oder der Besuch eines Museums ansteckend sein. Gehört aber dieses Risiko nicht einfach zum Leben?

Wichtig scheint, dass ich zu meiner Gelassenheit zurückfinde. Mein „Schneckenhaus“ endlich verlasse und hinaus gehe ins Leben. Es braucht etwas Mut. Und Disziplin: Abstand halten, Hände waschen!

Nehme ich doch die neue Normalität einfach mit einer Art Gottvertrauen, mit meiner Zukunftsgläubigkeit und Gelassenheit an. Und ich versuche wieder den Risiken wie früher mit Augenmass zu begegnen. Denn irgendwann werde ich Sterben, aber jetzt darf ich Leben! Geht uns doch allen so.

Stay well and safe.

Bilder Opernhaus Zürich Mai 2020 – vielen ist es gar nicht so aufgefallen, da in der Stadt Zürich viele Plätze abgesperrt worden sind. Aber für mich ist das rundherum eingezäunte Opernhaus ein Sinnbild der Corona-Krise.

BergLiebe: Urdensee (Arosa)

Arosa, Top

Letzte Woche ist die Ausgabe „Sommer 2020“ der beliebten Zeitschrift „BergLiebe“ erschienen. Ein Bild, welches ich vom zauberhaften Urdensee geschossen habe, hat den Weg in diese Ausgabe gefunden!

Über die Anfrage der Bildredaktion von LandLiebe, ob sie dieses Bild über den Urdensee (Arosa) für ihre Ausgabe „BergLiebe“ zum Thema „sagenhafte Berge“ verwenden dürfen, habe ich mich gefreut. Und noch schöner ist, dass dieses Bild jetzt erschienen ist und hoffentlich viele Leser dieses beliebten Magazins erfreut.

Bild Michael Schneider / Text Redaktion „BergLiebe“

Die „LandLiebe“ ist ein aufwendiges und sehr schön gemachtes Magazin. Es vermittelt die Schweiz so wie sie ist – authentisch und bodenständig. Dabei wird von aussergewöhnlichen Menschen und faszinierenden Naturschauspielen erzählt – einfach schöne Geschichten vom Land, seinen Bergen und seinen Menschen, Rezepte aus der Landfrauenküche, wertvolle Gartentipps und innovative Strickideen.

Weitere Informationen findest Du unter https://www.landliebe.ch/

Das Bild vom kleinen Bergsee habe ich auf einer Wanderung an einem frühen Sommermorgen geschossen. Dabei hatte ich mich erinnert, dass dieser See etwas geheimnisvolles hat. So scheint die Untiefe im westlichen Teil des Sees sehr tief zu gehen, diese wurde aber noch nie ausgemessen. Und dann war da noch eine Sage von einem geizigen Senn und einer roten Kuh. Von dieser Sage habe ich später in einem Post zusammen mit den Bildern dieses zauberhaften Sees erzählt. Du findest diesen Post hier: Die Sage vom Urdensee.

Letzte Woche ist die Ausgabe „Sommer 2020“ der beliebten Zeitschrift „BergLiebe“ erschienen. Dieses Bild, welches ich vom zauberhaften Urdensee geschossen habe, hat den Weg in diese Ausgabe gefunden!
LandLiebe ist auch Bergliebe: Hier wird durchs Land gewandert, Gipfel erklommen und die ursprünglichen und überraschenden Seiten der Schweiz gezeigt.

Flaschenpost vom Seerhein (Apr 20)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Wer von uns hätte noch Anfang März für möglich gehalten, dass nur wenige Tage später die schlimmste Krise losbrechen würde, die unsere Welt seit langem erlebt hat. Und der Lockdown mit all diesen Beschränkungen so schnell Alltag werden kann. Ausgerechnet im Frühling, der sich gerade im April von seiner schönsten Seite zeigte, mussten wir zu Hause in der „Selbstisolation“ bleiben. Doch seit einigen Tagen ist die Zeit des Aufbruchs gekommen und der Frühling gibt uns mit seinen Farben und Licht die Kraft für die Neugestaltung, die vor uns liegt.

Überzeugt bin ich, dass ich noch mehr als vor der Krise zu schätzen weiss, wie wertvoll und erfüllend es ist, mein Leben positiv zu bestreiten, aber auch zu geniessen – wie jetzt im Frühling die Strahlen der Sonne auf der Haut, gutes Essen, ein Glas Wein und hoffentlich bald die Gesellschaft lieber Menschen.

Der Frühling war das beste Mittel gegen meinen Corona-Koller. Einfach nach draussen gehen und Vögel, Schmetterlinge und Blumen bestaunen. Tief einatmen, ausstrecken und die grauen Wintertage abschütteln! So ist auch meine Flaschenpost vom April ein bunter Gute-Laune-Booster. Mit den farbigen Blumen, den ergrünenden Bäumen und Wiesen habe ich versucht die Frühlingsgefühle wieder rund ums Haus einzufangen. „Stay at home“ in der Flaschenpost!

Liebe Grüsse, passt auf Euch auf. Bleibt gesund! Und bleibt zuversichtlich!

Michael

Vollmond

Anfangs April kam in der Nacht der Vollmond der Erde besonders nah – und erschien grösser. Ein Supermond! Klar versuchte ich den Mond mit der Kamera einzufangen, dies war für mich eine gute Übung, um den Umgang mit der Kamera „mondmässig“ etwas aufzufrischen. Der Zufall wollte es, dass sich die Wetterfahne von Schloss Gottlieben genau zwischen Mond und mein Objektiv stellte.

Blütenzauber am Seeufer

Immer wieder wunderbar, wie der Frühling das Landschaftsbild hier am See verändert.

Pfirsichblüte am Bodensee

Da es bei uns am Bodensee, ähnlich wie bei den Aprikosen, nur sehr wenige Pfirsiche gibt, ist dies doch eine Begegnung der eher seltenen Art. Pfirsiche aus hiesigem Anbau werden im Herbst hier übrigens reif geerntet und meistens in den Hofläden direkt verkauft. Diese Früchte duften intensiv und ein Biss in eine solche Frucht ist ein Genuss!

Geheimnisvolle Schlösser im Thurgau

Es gibt versteckte, geheimnisvolle Schlösser im Thurgau, die sich als Schauplatz grosser Romane eignen würden. Einige – wie hier Schloss Eugensberg – verstecken sich hinter hohen Mauern und Zäunen. Um die Schlossherren selber wuchern Gerüchte wie die Hecken rundherum. Einige dagegen sind heute öffentlich zugänglich und erzählen vom Glanz längst vergangener Zeiten.

Blumenstrauss

Selbst ein Blumenstrauss aufzutreiben war in diesen Corona-Zeiten nicht einfach. Für die Floristen war der Grat zwischen zulässigem und verbotenem Verkauf schmal. Unser Blumenladen hielt durch und so machte für einmal ein frühlingshaftes Blumengesteck noch mehr Freude, als sonst schon. 

Frühlingsweg

Diesen Frühlingsweg zu gehen machte einfach Freude und stärkte die Zuversicht.

Abendstimmung

Der wiederkehrende Tag verabschiedet sich hier wieder einmal mit einer wunderschönen Abendstimmung.

früher Frühling

Kalendarisch gesehen kam der Frühling dieses Jahr am 20. März, meteorologisch war es am 1. März. Gefühlt schon im Januar, als es so sonnig und warm war wie selten. Zusammen mit Rekordtemperaturen im Dezember und Februar erlebte die Bodenseeregion einen sehr milder Winter. So verwunderte es kaum, dass sich der April eher schon sommerlich anfühlte. In meiner Jugend begann der Kirschbaum immer etwa Mitte April zu blühen, jetzt ist das schon Ende März, Anfang April der Fall. Auch die Rapsblüte startete anfang April, was sehr früh ist.

Schwarzmilan

Meine Frau hatte das Glück einem Schwarzmilan während der Fischjagd zuzusehen. Und sie schoss dabei gleich noch ein paar eindrückliche Fotos. Als gewandter Flieger greift der Schwarzmilan in einem spektakulären Sturzflug Fische im Wasser an, schwingt sich wieder in die Höhe und kröpft seine Beute gleich im Flug. Der Schwarzmilan ist bei uns heimisch und gehört nicht zu den gefährdeten Arten. (Bilder ASC April 2020; Quelle: vogelwarte.ch)

Obstblüten

„Selbst wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“

Martin Luther, Reformator

Zottel

Auch am Bodensee begegnet man wie hier auf der thurgauischen Seite diesen zottligen Rindern. Es sind schottischen Hochlandrinder, die sich hier wohl fühlen. Diese Tiere sind sehr robust und benötigen dank ihrem dicken Fell auch im Winter keinen Unterstand.

Tiger

Der kleine Tiger interessiert sich für die Vögel mehr als für mich.

Pegelstand Seerhein: trockener Monat sorgt für eher tiefen Wasserstand

Natürlich ist auch hier die Trockenheit spürbar – so liegt der Wasserstand auf einem für die Jahreszeit leicht unterdurchschnittlichen Niveau. In extremen Jahren kann der Wasserstand schon einmal 1m höher liegen. Tendenziell sollte der Wasserstand im Seerhein in den kommenden Monaten bis zum Sommer ansteigen. Dies hängt mit der Schneeschmelze zusammen. Zudem führt das Ansteigen der Schneegrenze im alpinen Bereich dazu, dass allfällige Niederschläge direkt in die Flüsse und Bäche abfliessen.

Stand am 01.05.2020 Konstanz/Rhein: 306cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg

Bild: „Sunrays through the clouds“ (Seerhein)

Noch mehr vom See&Rhein

Frühere Ausgaben der „Flaschenpost vom See&Rhein“ findest Du hier: Flaschenpost vom See&Rhein

Einen ausführlichen Post zum Reisewetter am Bodensee findest Du hier, vielleicht möchtest Du einen Urlaub in unserer Region planen: Beste Reisezeit – wie ist eigentlich das Wetter am Bodensee?

Alle Posts über den Bodensee – vom Obersee über den Seerhein bis zum Unterseee – findest Du hier.

Insel Mainau öffnet wieder am 6.Mai – mit Einschränkungen

Die beliebte Blumeninsel im Bodensee öffnet nach 7 Wochen wieder – allerdings mit Einschränkungen. Mehr darüber findet ihr unter: Insel Mainau öffnet wieder am 6.Mai

Schlusspunkt: rote Stunde