Corona WebLog #12: Switzerland „Slow Down“

Corona Weblog

Das Corona Virus treibt uns gerade wieder in einen dunklen, schwarzen Tunnel. Überall werden die Massnahmen verschärft. Aber wann kommen wir da wieder raus, wann werden wir ein Licht am Ende des Tunnels sehen? Jeder Tunnel hat ein Ausgang, daher kommen wir da auch wieder raus. Aber schaffen werden wir dies nur alle gemeinsam. Fahren wir dann aus diesem Tunnel heraus, müssen wir akzeptieren, dass wir unser Leben neu justieren müssen. Denn der Sommer hat gezeigt, es war ein Irrtum in die alten Gewohnheiten zurückzudrängen.

In der Schweiz sind seit dieser Woche die Discos, Clubs & Co. geschlossen, die Maskenpflicht wurde weiter verschärft, Kultur und Freizeit punktuell eingeschränkt, maximal 50 Personen an Events, Fernunterricht an den Unis, usw. Auf den ersten Blick sehen die neuen Massnahmen hier in der Schweiz aus, als würden die Wünsche der Wirtschaft höher gewichtet als beispielsweise in Deutschland. Dort wurden, bei viel tieferen Ansteckungszahlen, ein “Teilshutdown” veranlasst, so werden im Gegensatz zur Schweiz auch alle Restaurants im Monat November geschlossen.

Die Schweiz ist sehr föderalistisch geprägt. Dies bedeutet, dass die Staatsmacht auf drei Ebenen verteilt ist: den Bund, die 26 Kantone und über 2000 Gemeinden. Daher basieren die Massnahmen des Bundesrates auf einem Art „Konsultationsverfahren“, in dem sich Wissenschaft, Wirtschaft und Politik eingebracht haben. Zudem sind die am Mittwoch beschlossenen Massnahmen gegen die Corona-Pandemie verbindliche Mindestanforderungen an welche sich alle Kantone und Gemeinden halten müssen. Jeder Kanton kann die Massnahmen weiter verschärfen. So hat die Walliser Regierung zusätzlich Museen, Kinos und Sportanlagen schliessen lassen und Besuche in Altersheimen weitestgehend eingeschränkt.

Viele hätten gerne einen Lockdown gehabt, unsere Regierung hat sich für einen “Slow Down” entschieden. Oder einfacher gesagt, die Schweiz setzt auf das schwedische Modell. Setzt auf Eigenverantwortung während in vielen anderen Staaten die Überzeugung vorherrscht, ohne schmerzhafte Einschnitte werde es nicht gehen.

Der Erfolg liegt nicht an der Schnelligkeit mit welchem die Massnahmen verordnet werden, sondern dass wir Menschen es verstehen und es alle zusammen mittragen. Bereits heute morgen konnte ich beobachten wie ein Ruck durch die Menschen in meinem Umfeld ging. Im Alltag fühlt sich vieles bereits wieder an wie im Lockdown. Zudem habe ich das Gefühl die Aggressivität der letzten Tage ist verflogen, jeder nimmt sich zusammen. Akzeptiert die Situation, vielleicht ist man einfach etwas entspannter. Dies heisst aber nicht unvorsichtiger.

Unsere Regierung wird von der Presse und Wissenschaft mit Unverständnis attackiert. Die Fallzahlen geben den Kritikern vielleicht recht, doch im Gegensatz zur ersten Welle kann das Gesundheitswesen den Ansturm an Kranken noch bewältigen, die Belegung der Intensivstationen sind derzeit tiefer als in der ersten Welle. Wenn es gelingt mit diesen Massnahmen die Fallzahlen zu drücken, dann entlasten wir das Gesundheitswesen. Behalten aber auch ein ganz kleines bisschen Lebensqualität, Freiheit und viele von uns ihren Job.

Das schwedische Modell könnte hier in der Schweiz mitgetragen werden. Schweden hatte über den Sommer strengere Vorschriften wie die Schweiz und steht jetzt viel besser da. Vorallem ist es den Schweden gelungen die Bevölkerung mitzunehmen, auch mit Massnahmen zur Reduktion der Kontakte, die strenger waren als jene der Schweiz.

Wir müssen lernen mit dem Virus noch lange zu leben. Das Gesundheitswesen muss dabei funktionieren und die Risikogruppen sind speziell zu schützen. Aber ohne das ganze Land einzusperren. Der Virus wird nicht in den nächsten Wochen einfach so verschwinden, er wird uns noch Jahre begleiten. Auch der Impfstoff ist nicht das Allerheilmittel, sondern wird nur ein Mittel unter vielen zur Bekämpfung der Pandemie sein.

Wir werden also noch durch viele Tunnels müssen, es liegt in der Hand jedes einzelnen von uns wie lange diese Tunnels sind. Doch bekommen wir die Chance das Beste daraus zu machen, soziale Kontakte zu haben und das eigene Leben neu zu gestalten.

Stay well and safe.

O’Donoghue’s

Ireland, Irland

Früher lag der Dubliner Flair hinter den Kulissen – beim Gegröhle auf den Hunderennbahnen oder in Pubs bei Guinness und nettem Plausch. Oder bei den spontanen Musiksessions in der O’Donoghue’s Bar – dieser war schlechthin der Session Pub in Dublin. Während den spontanen Konzerten liefen die Blechpfeifen und Gitarren heiss.

Vergilbte Erinnerungsfotos zierten schon damals die Wände und Zigarrenkippen noch den Boden. Der Pub ist eng verknüpft mit traditioneller irischer Musik. So hat sich zum Beispiel die bekannte irische Folkband The Dubliners hier gegründet und in den frühen 1960er Jahren ihre ersten Konzerte gegeben. Auch viele andere einflussreiche Musiker spielten im O’Donoghue’s Pub, wie zum Beispiel Christy Moore.

War der Pub dicht gefüllt, war es nahezu unmöglich, zur Theke zu gelangen. In diesem Fall gab die Person am Ausschank die gefüllten Pints in die Menge. Diese wurden so lange weitergereicht, bis jemand das Bier behielt. Auf gleichem Weg ging das Geld zurück in Richtung Theke.

Noch heute gehört O’Donoghue’s zu den populärsten, traditionellen Pubs in Dublin und fehlt in keinem Reiseführer.

Zuhause in aller Welt

Live Music Session
Irish Folk
Fiddle, Thin Whistle, Guitar, Banjo
Reel, Jig, Slow Air, Polka
Hurling Schläger und Pokale
Trödel überall
Shepard`s pie, Fish and Chips
Guinness, Harp, Kilkenny vom Fass
In der guten Stube
der Paddy-Family
zu Hause in aller Welt
im Irish Pub

In meiner Serie PhotoLyric poste ich ab und zu Fotografien, welche ich versuche mit „lyrischen“ Texten zu untermalen.  Zum tiefer reinschauen, bildlich lesen oder einfach etwas nachfühlen.

Foto sind Musiker im O’Donoghue’s Pub, Dublin, Ireland. Der Text ist inspiriert von einem irischen Folk Song, welchen ich im Radio RTÉ gehört habe.
Foto Sommer 2016 / Text Oktober 2018 / Refresh 2020

Buchtipp: «Kalmann» von Joachim B. Schmidt

Iceland

Island ist für uns im Moment so weit weg, unerreichbar. Daher kommt das neue Buch von Joachim B. Schmidt gerade richtig.

Am 1. September 2020 ist sein neustes Werk „Kalmann“ erschienen. Der Roman führt in den rauhen Norden von Island – nach Raufarhöfn. Dort lebt Kalmann, der selbsternannte Sheriff dieser Gegend. Als er eines Winters eine Blutlache im Schnee entdeckt, überrollen ihn die Ereignisse. Mit seiner naiven Weisheit und dem Mut des reinen Herzens wendet er alles zum Guten.

Das Buch habe ich noch nicht ganz fertig gelesen, aber es hält mich bereits im Bann. Eine kleine Zusammenfassung folgt hier in Kürze.

Das Buch ist im Verlag Diogenes erschienen

Joachim B. Schmidt, geboren 1981 in Graubünden, ist Journalist, Autor dreier Romane, die in einem kleinen Verlag aus dem bernischen Emmental erschienen und diverser Kurzgeschichten. 2007 ist er nach Island ausgewandert, wo er mit seiner Familie in Reykjavik lebt und Touristen über die Insel führt. (literaturblatt.ch)

Auf meinem Blog findest Du auch einen Post über sein Buch „Moosflüstern“ und „In Küstennähe“.

Zurzeit ist Joachim B. Schmidt in der Schweiz unterwegs. Am Samstag, 31. Oktober 2020 hält Joachim B. Schmidt beispielsweise im Literaturhaus Thurgau, Bodmannhaus eine Lesung. Alle Termine findest Du auf der Homepage des Schriftstellers.

Quelle/Bild: Buchcover Diogenes (Link), Literaturhaus Thurgau (Link), Homepage Joachim B. Schmidt, Titelbild by michael’s beers & beans

Michael’s Beers & Beans ist ein Hobby-Blog und nicht kommerziell. Ich bin ein fotografischer Geschichtenerzähler, erzähle was ich auf einer Reise oder sonst irgendwo so aufgeschnappt habe. Dieser Post ist in Ergänzung zu meinen Bildern als Small Talk, Gedankenaustausch und Plauderei zu verstehen, hat daher weder den Anspruch vollständig, noch komplett aktuell zu sein. Alle Informationen sind ohne Gewährleistung auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Um sich in ein solches Thema zu vertiefen, empfehle ich unbedingt weitere Quellen zu überprüfen.

Coronaweblog #11: Gewissheit ist weggeblasen, dass wir das hier mit dem Virus im Griff haben

Corona Weblog

Die Schweiz ist im Moment eines der Länder in Europa, wo die Fallzahlen im Verhältnis zur Bevölkerungsgrösse am stärksten steigen. Dies hat bei mir die Gewissheit weggeblasen, dass wir das hier mit dem Virus im Griff haben.

“Jemand” muss jetzt etwas tun, höre ich oft. Von diesem “Jemand” verlangen die einen, härtere Massnahmen, andere sind der Meinung alles bitte mit Augenmass.

Doch vielleicht ist nicht “Jemand” das Problem, sondern ich?

Wieso? Eine Erfahrung mit der Gefährlichkeit des Virus habe ich nicht gemacht. Trotzdem gehe ich seit Monaten auf Distanz, halte mich an die Regeln und wo angeordnet maskiert durch den Alltag.

Reicht doch, oder?

Zugeben muss ich vielleicht, dass ich zwischen “privat” und “öffentlich” unterschieden habe. Menschen die ich gut kenne und die keinerlei Symptome zeigten, waren bestimmt nicht ansteckend! Menschen die ich mag konnte ich doch nicht als potenzielles Risiko betrachten? Obwohl es mir logisch ist, dass sich gerade jetzt das Virus dort besonders schnell und effektiv ausbreitet, wo sich Menschen privat versammeln.

Nochmals Glück gehabt!

Wieder ist in meinem Umfeld alles gut gegangen! Doch mein Verhalten hätte fatal enden können! Es scheint ein Kern in dieser Pandemie zu sein, dass ich die Logik begreife, aber mir alles dann schlecht vorstellen kann. 

Logisch ist nun, dass die Wahrscheinlichkeit für sehr starke Restriktionen in den nächsten Tagen auf der Hand liegt.

Ab und zu habe ich ein Gefühl der Machtlosigkeit, diesem Virus, der sich an keine menschliche Regeln hält, so ausgeliefert zu sein. Dabei sind wir nicht machtlos. Mit meinem Verhalten kann ich dazu beitragen, dass die Normalität schneller zurückkehrt. Denn ich weiss inzwischen, was zu tun ist. Ich muss es nur wie alle anderen noch konsequenter anwenden. Weiterhin Abstand halten, Hände waschen und Maske tragen! Und leider meine sozialen Kontakte reduzieren.

Stay well and safe!

Der Stern der Liebe über Steeple Rock

Iceland


Jeder der die Ringstrasse zwischen Rekjavik und Akureyri im Norden von Island unter die Räder nimmt fährt durch das Hochtal Öxnadalur. Links und rechts sind die schroffen Berge meist wolkenverhangen. Die Reisenden nehmen daher den spitzigen Gipfelkegel des Hraundrangi kaum wahr. 


The star of love
over Steeple Rock
is cloaked in clouds of night.

Jónas Hallgrímsson


Kurz vor seinem Tod schrieb diese Zeilen der isländische Nationaldichter und Naturwissenschaftler Jónas Hallgrímsson (1807-1845) in seinem Gedicht Ferðalok (Ende der Reise) über den ausgeprägten Hraundrangi im Öxnadalur-Tal. Jónas Hallgrímsson wuchs auf dem Bauernhof Hraun auf, der am Fusse des Gipfels liegt.

Dieser Berg erhebt sich auf eine ungewöhnlich scharfe Spitze, die Gipfelfläche ist weniger als ein halber Quadratmeter gross. Entstanden ist dieser nach dem Zusammensturz des Berges Háafjall, übrig geblieben von diesem Berg ist nur noch der spitzige Lavaturm.

Der Gipfel wirkt für Bergsteiger fast unbezwingbar! Doch der 1’075 M.ü.m. hohe Gipfel wurde bereits 1956 erstmals von zwei isländischen und einem amerikanischen Bergsteiger bestiegen. Die Leistung war für die damalige Zeit aussergewöhnlich, denn heute noch ist die Besteigung des Hraundrangi nur etwas für sehr erfahrene Bergsteiger.

Dagegen braucht es nur ein paar gute Wanderschuhe um zum mystischen Bergsee Hraunsvatn zu gelangen. Dieser kleine See ist 50 bis 60 Meter tief und liegt im Tal Vatnsdalur auf einer Höhe von 490 m.ü.M zwischen den steilen Bergen Þverbrekkufjall und Háafjall/Hraundrangi.

Der Abfluss des Hraunsvatn ist vor ewiger Zeit ausgetrocknet und fliesst jetzt durch unterirdische Kanäle in den Fluss Öxnadalsá. Trotzdem ist der See voller Seesaiblinge, dem in Island sehr beliebten Fisch “Arctic Char”. Die Einheimischen erzählen, dass dieser “Arctic Char” in den See gelangte, als der Fluss vor Tausenden von Jahren noch an der Oberfläche floss. Seither leben die Fische isoliert in diesem wunderschönen Bergsee.

 
Der Stern der Liebe über Steeple Rock ist in Wolken der Nacht gehüllt.

Jónas Hallgrímsson

Das ganze Gedicht in englischer Sprache findest Du hier: Journey’s End (Ferðalok) by Jónas Hallgrímsson

Quellen: All Poetry (USA), Wikipedia, Info vor Ort, Internet, usw.

Hochtal Öxnadalur

CoronaWeblog #10: Der Sommer ist vorbei – es geht wieder los

Corona Weblog

In meinem CoronaWebLog habe ich lange nichts mehr notiert. Obwohl ich vorsichtig blieb, liessen meine Sommergefühle die Pandemie in der grossen Überzeugung auf bessere Zeiten etwas in den Hintergrund rücken. Die letzten Wochen waren gut, aber wir verspielen hier in der Schweiz mit unserem „schwedischen Laissez-faire“ gerade unsere gute Situation. Die Hospitalisierungen und die Fallzahlen steigen stark an – Deutschland könnte uns in einigen Tagen zum Risikogebiet erklären*. Was dies bedeutet? Viele die im Bodenseeraum an der Grenze zu Deutschland wohnen werden sich (wieder) die Augen reiben. Denn sie werden an der Grenze mit Einschränkungen leben müssen. Es werden nicht die einzigen bleiben. Noch will es niemand wahrhaben – «bleib mir weg mit diesem Corona-Zeugs» höre ich dann und wann in diesen Tagen.

Wir sind alle diszipliniert, solidarisch zusammengestanden und sind im Frühsommer gemeinsam aus diesem Lockdown herausgekommen. Viele sind danach vorsichtig geblieben. Wo Staat und Unternehmen Regeln erlassen hält man sich daran. Ausserhalb ist Selbstverantwortung gefragt. Vielfach wird diese wahr genommen. Einzelne dagegen drängen auf Teufel komm raus ins alte Leben zurück und loten das Risiko für sich und andere weit aus. Andere wiederum versuchen laut mit hasserfülltem Egoismus und quälendem Fatalismus die Gesetze der Biologie zu bekämpfen. Ich frage mich manchmal, wo sind die Stimmen geblieben die im Umgang mit der Klimakrise die Verantwortung aller Generationen, vorallem der Älteren einforderte? Wir hätten in den letzten Wochen die Möglichkeit gehabt zu beweisen, dass wir unserer Verantwortung gerecht und jeder seinen Teil an Disziplin beiträgt um das Coronavirus unter Kontrolle zu halten.

War ich in den letzten Wochen zu ängstlich, zu vorsichtig? Es war nicht, dass ich mich in ein Schneckenhaus zurückgezogen habe. Vieles in diesem schönen Sommer war wie immer, einfach mit Verzicht auf weite Ausland-Reisen, Open Airs und grosse Sommerfeste. Schwieriger war für mich anzuerkennen, dass es eine Rückkehr in mein “gewohntes” Leben tatsächlich nicht mehr gibt. Zwar erscheint die Lage starr, träge. In Wirklichkeit ist diese Zeit ungeheuer dynamisch und führt uns in ein anderes, ungewohntes Morgen.

Der Corona-Winter wird hart. Es heisst jetzt über den nächsten Winter kommen, diesen durchzustehen. Dies ist, die älteren Generationen mögen aufhorchen, das allerwichtigste Ziel. Nicht gerade eine prickelnde Aussicht.

Die kommende Zeit will ich nicht mit Denkfaulheit und Freudlosigkeit verkommen lassen. Das nächste Stück unseres Marathons mit Vorsicht, Neugier und Lebensfreude weiterzugehen. Mit dem innerlichen Bewusstsein, es gibt ein Danach. Eines mit vielen neuen Chancen, einer anderen Leichtigkeit und einem Sinn für Genug.

Wie war das noch? Den Virus nicht empfangen und weitergeben! Alles Gute und bleibt gesund.

Stay well and safe.

* Nachtrag vom Freitag, 16. Oktober 2020

Ab Samstag 17. Oktober 2020 erschwert Deutschland die Einreise für Schweizer aus zehn Kantonen. Nach Genf und Waadt hat Deutschland am Donnerstagabend acht weitere Schweizer Kantone auf die Risikoliste gesetzt: Zürich, Zug, Schwyz, Nidwalden, Uri, Freiburg, Jura, Neuenburg. Für Personen (also auch für mich) aus diesen Kantonen wird die Einreise nach Deutschland ab Samstag durch die Quarantänepflicht erschwert. Die Einreise ist mit einem aktuellen PCR-Test dagegen möglich. Die Freude auf weniger Einkaufstouristen aus dem Raum Zürich wird wohl in Waldshut, Singen oder Konstanz nur von kurzer Dauer sein. Zumindest gilt dies alles nur für die nächsten drei Wochen. Es trifft am 8. November 2020 eine neue Musterverordnung in Kraft, welche Ausnahmen für Personen die „bis zu 24 Stunden in das Bundesgebiet einreisen“. Einkaufstourismus könnte wieder erlaubt werden, sofern dies dann wirklich dem dem Willen der deutschen Bundesregierung entspricht.


Die grössten Auswirkungen hat die Risiko-Einstufung dann wohl für Ferienreisende beider Länder. Deutschland ist für die Schweizer ein sehr beliebtes Ferienland.


Die in Deutschland beliebten grossen Wintersport-Orte in Graubünden, Wallis und Bern gelten derzeit nicht als Risikogebiet. Noch nicht.


Sollten allerdings die Fallzahlen in Deutschland weiter steigen, kann auch die Schweiz Regionen in Deutschland zum Risikogebiet erklären. Dann wäre der Zugang zu den Wintersportorten nur noch sehr erschwert möglich.

Einfach kompliziert …

Nachtrag vom Samstag, 17. Oktober 2020

Per Notrecht hat Baden Württemberg die 24h Regel eingeführt, damit sollte der kurzfristige Grenzübertritt weiter möglich sein ….

Was macht den irischen Whiskey besonders?

Ireland, Whiskey

Im Grundsatz wird der der irische Whiskey auf dieselbe Weise wie ein Scotch hergestellt. Das heisst,  Single Malt Irish Whiskey wird nur aus gemälzter Gerste hergestellt und in Pot Stills aus Kupfer gebrannt. Die meisten irischen Whiskeys werden noch im klassischen Verfahren der Dreifach-Destillation gebrannt, was man in Schottland nicht kennt. Zudem wird im Malzverfahren darauf geachtet, dass nur eine leichte Torfnote dazukommt.

Whiskey, Malts und Blends – Irlands flüssiges Gold (4)

Nachfolgend skizziere ich Euch im Rahmen meiner „Blog-Whiskey-Tour“ welche Zutaten ein Whiskey benötigt und wie dieser in Irland entsteht.

In meiner „Blog-Whiskey-Tour“ gibt es viel spannendes zum Thema Irish Whiskey:

Teil 1: Whiskey, Malts und Blends – Irlands flüssiges Gold

Teil 2: Die Geschichte des irischen Whiskey

Teil 3: ein paar persönliche Verkostungsnotizen

Teil 4: Etwas über die Herstellung von irischem Whiskey

Cliffs of Moher, faszinierende Steilklippen in Irland. Die Westküste Irlands gilt als raue Schönheit, geprägt von schroffen Felsen und unendlich grünen Weiten.

Etwas über die Herstellung von irischem Whiskey

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Das Getreide

Gerste, Weizen und Mais ist die Basis – die jeweilige Menge hängt von der Whiskeysorte ab.

Die besten Whiskeys werden aus gemälzter Gerste hergestellt. Allerdings sind sie auch die teuersten und arbeitsintensivsten. In Irland wird übrigens inzwischen so viel Whiskey produziert, dass der Getreidebedarf nicht alleine aus einheimischer Produktion gedeckt werden kann. Daher wird zusätzlich Getreide importiert.

Das Wasser

Wasser ist entscheidend für die Qualität des Whiskey. Man benötigt das Wasser zum Einweichen der Gerste, zum Maischen, zur Kühlung und um den Whiskey auf Trinkstärke zu verdünnen.

Die meisten Brennereien beziehen ihr Wasser aus lokalen Quellen um die Qualität sicher zu stellen. Bushmills bezieht das Wasser aus dem Fluss Bush, welcher unter Naturschutz steht.

Bilder NS (70)
Wasser ist wichtig als Zutat sowie früher als Wasserkraft

Mälzen

Das heutige Verfahren unterscheidet sich wesentlich von den traditionellen Methoden. Die Gerste wird von den grossen Malzfirmen gemälzt, die effizienter produzieren und sowohl die Whiskey- als auch die Bierindustrie beliefern. Der gewünschte Torfgehalt kann genau angegeben werden. Wobei die meisten irischen Whiskey keine starke torfige Noten haben – im Gegensatz zu den stark torfigen Whisky aus Schottland.

Brennprozess „Pot Still“

Der Brennprozess beginnt damit, dass das Wash in die erste Pot Still, genannt Wash Still, gefüllt wird. Die Brennblase wird dann beheizt und produziert eine Alkohollösung mit etwas 20 bis 25 % vol, die Low Wines genannt wird.

Durch Erhitzen der Wash Still auf eine bestimmte Temperatur verdampft der leichtere Alkohol und steigt im Hals der Brennblase nach oben. Der Rest der Wash bleibt in der Brennblase zurück. Der Alkoholdampf wird dann abgekühlt und in Spirit Receivers aufgefangen.

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Um Whiskey zu erhalten, muss der Prozess wiederholt werden. Die erste Charge Low Wines wird dann in die zweite Pot Still, die Spirit Still, gefüllt, die meistens etwas kleiner ist und Alkohol mit 60 bis 70% vol erzeugt. Bei Bushmills und New Midleton wird noch das klassische Verfahren der Dreifach-Destillation angewandt.

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Brennprozess „Column Stills“

Heutzutage wird irischer Whiskey, hauptsächlich Grain und Blended Whiskey, auch in  Column Stills gebrannt. Diese Mehtode ist effizienter und kostengünstiger. Hochwertiger Malt Whiskey wird dagegen immer auf Pot Stills gebrannt.

Das Brennen in den „Column Stills“  (Brenn- oder Rektifikationskolonne) ist ein komplexes industrielles Verfahren – eine Technik für diskontinuierliches Brennen.

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Das Fass und die Reifung

Die Iren reifen ihre Whiskeys gerne und eigentlich hauptsächlich in Ex-Bourbon-Fässern aus den USA. Die amerikanische Eiche macht den Whisky weich und mild.

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Einige der Spezialabfüllungen werden in Ex-Sherry- oder anderen Weinfässern gelagert, welche üblicherweise aus europäischer Eiche gefertigt sind. Die in diesen Fässern entstehenden Aromen sind intensiver und manchmal bitter durch Tannine, aber auch fruchtiger durch die Weinrückstände in der porösen Eiche.

Während der Reifezeit verdunstet ein Teil der Flüssigkeit, die man Angels‘ Share nennt, der Anteil für die Engel. Mit zunehmender Reifung wird der Whiskey dunkler und weicher.

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Die Lagerung

In den frühen Tagen der irischen Whiskeyproduktion wurde der Whiskey in flachen „dunnage“ genannten Lagerhäusern gelagert. Die Fässer wurden in die Lagerhäuser gerollt und liegend in bis zu drei Lagen aufeinander gestapelt.

Heute ist die Nachfrage höher und der Prozess rationalisierter. Die Fässer werden aufrecht auf Paletten gestapelt und in höheren Lagerhäusern gelagert.

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Lagerhallen in Bushmills

Whiskey-Blending und Filterung

Natürlich ist die Arbeit des „Masterblenders“ ein ganz wichtiger Schritt, dass es ein guter „Blended Whiskey“ wird. Der Verschnitt von verschiedenen Whiskey, verschiedenen Reifegraden oder verschiedenen Fässern erfordert grosses handwerkliches Können. Ziel ist es, dass Qualität und Geschmack gleichbleibend sind.

Bevor der Whiskey in Flaschen abgefüllt wird, muss dieser gefiltert werden. Damit er auch „on the Rocks“ nicht eintrübt!

Natürlich ist der aufwendige Prozess der Whiskey-Herstellung hier in meinem Post nur grob skizziert.

In meiner „Blog-Whiskey-Tour“ gibt es viel spannendes zum Thema Irish Whiskey:

Teil 1: Whiskey, Malts und Blends – Irlands flüssiges Gold

Teil 2: Die Geschichte des irischen Whiskey

Teil 3: ein paar persönliche Verkostungsnotizen

Teil 4: Etwas über die Herstellung von irischem Whiskey

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Dies ist ein Erfahrungsbericht,  keine Werbung oder sponsored Post. Michael’s Beers & Beans ist ein Hobby-Blog und nicht kommerziell.

Lac des Taillères

Allgemein

La Brévine ist als „Sibirien der Schweiz“ bekannt, das zugehörige Vallée de la Brévine ist quasi die Mutter aller Kaltluftseen in der Schweiz. So waren in der Vergangenheit Temperaturen von minus -30°C nicht selten. Dies macht den idyllischen Lac de Taillères – welcher in diesem Tal liegt – zu einem märchenhaften Winterort und gilt als Schlittschuh-Eldorado.

Der Name La Brévine lässt einem sofort frösteln, dabei erreicht der Lac des Taillères im Sommer dennoch Wassertemperaturen zwischen 18 und 24 Grad Celsius. Ein wunderschöner Ort für ein gemütliches Picknick. Die schöne Lage, das ruhige Wasser verführt schnell zum Träumen und zu einem erfrischenden Bad. Barfuss geht es über einen Teppich aus Tannennadeln oder weichem Gras ans Ufer dieses Sees, in dem sich der jurassische Himmel spiegelt.

Diese Bilder sind nach einem Sommer-Gewitter entstanden, daher der dramatische Himmel. Nur kurze Zeit später kam die Sonne raus und verwandelte den See in seine Idylle zurück.

Eine Legende besagt, dass der der Lac des Taillères eines Nachts nach einer Erdabsenkung erschien, der Wald der dort stand, war einfach verschwunden.

Der See liegt auf 1036 m ü. M. im Hochtal Vallée de la Brévine im Neuenburger Jura, nahe der Grenze zu Frankreich. Der See wird durch Regenwasser und einzelnen Quellen im See selbst gespeist; es gibt keinen grösseren oberirdisch zufliessenden Bach. Auch der Abfluss geschieht unterirdisch.

Bilder Sommer 2020

Das absolute Minimum von –41,8 °C wurde in La Brévine am 12. Januar 1987 gemessen. Es ist die tiefste an einer offiziellen Station je gemessene Temperatur in der Schweiz. Dies hat dem Tal den Namen „Sibirien der Schweiz“ eingetragen.

Flaschenpost vom Seerhein (September 20)

Bodensee, Flaschenpost, Seerhein

Liebe FollowerInnen,
liebe Leserinnen und Leser meines Blogs

Im September hatten wir „Hochsommer im Spätsommer“, der dann direkt von einem winterlichen Tief abgelöst wurde. In den Bergen kam der erste Schnee, viel Schnee. Und hier am See zog ein richtig kalter Sturm durch.

Es galt schon vorher richtig hinzuschauen, um zu erkennen, dass der Herbst auf der Türschwelle stand. Oft nur am frühen morgen zeigte sich der Nebel kurz, bevor dieser von der Sonne schnell weggewärmt wurde.

Die sommerliche Sonne liess nicht nur den kommenden Herbst vergessen, er stellte auch die Corona-Pandemie etwas in den Schatten. Und wirklich, ich hätte im Frühjahr nie gedacht, dass wir uns im Herbst immer noch mitten in dieser Pandemie befinden. Vielleicht hatte ich es befürchtet, doch die Hoffnung überwiegte, dass im Laufe dieses Jahres bessere Zeiten auf uns warten. Doch nun müssen wir alle mit diesem Virus weiter leben und umgehen. Vorsichtig sein, durchhalten, hoffen und Alternativen finden.

Eines ist sicher, der Herbst schert sich nicht um Corona. Er verwandelt die Landschaft trotzdem in die buntesten Farben. Und ich? Versuche ich doch einfach diese schwierigen Zeiten weiterhin zu akzeptieren und das Geschenk der Natur anzunehmen. Den Herbst zu geniessen, so wie er ist, mit seinem goldigen Licht, der herbstlichen Blütenpracht und der reichen Ernte an Früchten und Gemüse. Daraus kann ich Kraft für die kommenden, schwierigen Zeiten schöpfen.

Mit der neuen Flaschenpost vom Seerhein habe ich ein bisschen die Normalität des herbstlichen Spätsommers eingefangen und hoffe damit einfach etwas Entspannung zu bieten.

Wir müssen vorsichtig in den Herbst hineingehen, keinesfalls einen zweiten Lockdown durch Leichtsinnigkeit riskieren. Doch die Lust am Sein, die Freude am Herbst behalten, damit wir seelisch unbeschadet durch die nächste Zeit kommen.

Liebe Grüsse, passt auf Euch auf. Bleibt gesund und weiterhin vorsichtig! Stay well and safe.

Bootshafen im Nebel

Der Herbst stand schon auf der Schwelle, dies zeigte der leichte Nebel über dem Wasser am frühen Morgen. Die Sonne wärmte diesen Nebel aber sehr schnell wieder weg.

Pawpaw – Indianer Banane vom Bodensee

Die Pawpaw oder „Indianer Banane“ ist tatsächlich eine exotische Frucht die am thurgauischen Untersee angebaut wird. Diese konnten bereits Mitte September geerntet werden, fast zwei Wochen früher wie sonst üblich. Mehr über diese fantastisch schmeckende Frucht findest Du in meinem Post „Indianer Banane vom Bodensee“.

Bojen

In der Seefahrt heissen diese Dinger eigentlich „Tonnen“. Bei uns sind es „Bojen“ und zeigen an, hier dürfen die Boote nicht durchfahren. Und ich frage mich gerade, warum „fährt“ ein Schiff – Schiffe schwimmen und schaukeln, oder?

Regen, Hitzetage und (fast) Schnee

In den ersten Stunden des Septembers regnete es, dann drehte das Wetter in den Sommer zurück. In der Folge erlebten wir am Bodensee einen milden September mit vielen sonnigen Sommer- und sogar einzelnen Hitzetagen. Erst am Monatsende brachte ein massiver Wetterumschwung sehr kühle Verhältnisse begleitet von kräftigen Regenfällen und in den Bergen Schnee bis auf rund 1000 m.

Nochmals Sommer

Der September war einfach viel Sommer – Zeit für hochsommerliche Genussmomente!

Fischer im Sonnenaufgang

Noch ist es ruhig auf der Seepromenade, nur ein einsamer Fischer geniesst den Sonnenaufgang und hofft, dass die Fische beissen.

Die Tage werden kürzer

Die Tage wurden kürzer. Doch gab es noch den einen oder anderen schönen, warmen Sommerabend.

Weinlese

Die Winzer am Bodensee freuten sich über die hohen Spätsommer-Temperaturen und rechnen mit einem guten Weinjahrgang 2020. Die Hauptweinlese hatte Mitte September sehr früh begonnen und ist fast überall bereits beendet.

Feuerwehr

Feuerwehr auf dem See? Dafür gibt es Feuerwehrboote, die in voller Fahrt zum Einsatzort unterwegs sind. Hier mein Versuch einen solchen Feuerwehreinsatz in ein abstraktes Foto umzusetzen – das Motiv in dessen Strukturen, Farben, Linien und Formen aufzulösen. Vielleicht erzählt dieses Bild so eine Geschichte?

Das letzte Morgenbad

Nochmals wärmt mich die aufgehende Sonne nach meinem Morgenbad.

Der Herbst zieht über den See

Der Herbst bringt auch die starken Winde zurück an den See. Für viele Segler ist der Herbst daher ein schöner Abschluss, bevor die Boote winterfest gemacht werden müssen.

Uferwanderung am Hochrhein

Zwischendurch führen mich Wanderungen an den Hochrhein. Entlang am abwechslungsreichen Ufer – zurück geht es bequem auf dem Schiff. Der Rhein wird zwischen Bodensee und Basel als Hochrhein bezeichnet.

Pegelstand Seerhein: normal

Inzwischen ist alles normal! Der Wasserstand des Seerheins liegt auf einem durchschnittlichen Niveau. In den kommenden Wochen ist tendenziell mit einem Rückgang des Wasserstand zu rechnen. Ursache dafür ist, dass die Schnee- und Gletscherschmelze in den alpinen Zuflüssen im Herbst sehr gering sind.

Stand am 30.09.2020 Konstanz/Rhein: 359cm*

*Quelle: Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg

Bild by michael’s beers&beans: Die MS Thurgau steuert in die Fahrrinne, die für die grossen Schiffen durch den Seerhein führt.

Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) ist die älteste Schifffahrtsgesellschaft der Schweiz. Ihre Schiffe verkehren zwischen Kreuzlingen/Konstanz und Schaffhausen. Leider hat sich die Hoffnung auf Schweizer Feriengäste, welche diese Schiffe nutzen, nicht erfüllt. Nach der Einführung der ÖV-Maskenpflicht (im Juli 2020) sanken die Passagierzahlen noch weiter. Daher müssen die Kapitäne, Matrosen und MitarbeiterInnen Kurzarbeit in Kauf nehmen und einige der Kurse wurden aus dem Fahrplan gestrichen. (Reduziertes Angebot seit 7. September siehe hier.) Quelle: SRF.ch, Tagespresse, UrH

Noch mehr vom See&Rhein

Blütenzauber auf der Mainau …

Frühere Ausgaben der „Flaschenpost vom See&Rhein“ findest Du hier: Flaschenpost vom See&Rhein

Einen ausführlichen Post zum Reisewetter am Bodensee findest Du hier, vielleicht möchtest Du einen Urlaub in unserer Region planen: Beste Reisezeit – wie ist eigentlich das Wetter am Bodensee?

Alle Posts über den Bodensee – vom Obersee über den Seerhein bis zum Unterseee – findest Du hier.

Schlusspunkt: Morgenlicht (Fischingen)

Tipp: Thurgauer Köpfe

Die sechs kantonalen Museen im Kanton Thurgau präsentieren noch bis zum 18. Oktober 2020 die Ausstellung «Thurgauer Köpfe». Verteilt auf vier Standorte zeigt sich der Kanton Thurgau im Spiegel seiner Bewohnerinnen und Bewohner auf unkonventionelle Art und Weise. Fern der gängigen Stereotypen wird das, was den Thurgau ausmacht, aus neuen Perspektiven sichtbar.

Sehr eindrücklich die Ausstellung im Kunstmuseum „Kartause Ittingen“. „Thurgauer Köpfe – Frauen erobern die Kunst“ skizziert, wie sich die Möglichkeiten für Künstlerinnen zwischen 1880 und 1980 verändert haben.

Weitere Informationen: Thurgau Kultur

Bild: aufgenommen im Kunstmuseum Thurgau