Gedanken zum zweiten Advent: Die Freiheit, das Gute zu wählen

Die Natur kennt keine Moral, und jeder Mensch ist fähig, sowohl Gutes als auch Böses zu tun. Die Freiheit, die wir geniessen, beinhaltet auch die Freiheit, das Falsche zu wählen. Das Böse ist nicht immer leicht zu erkennen, oft tarnt es sich als etwas Attraktives, verspricht einfache Lösungen und spielt mit unseren Ängsten und Wünschen.

Gerade in der Adventszeit, in der sich ein Teil der Menschen auf die Ankunft des „Friedensfürsten“ vorbereiten, sollten wir uns bewusst machen, welche Macht wir haben. Wir können uns entscheiden, dem Guten zu folgen, auch wenn es manchmal schwierig ist.

Oft wird das Böse mit äusseren Faktoren erklärt, wie Armut, sozialem Unrecht oder politischer Manipulation. Doch die Wurzel des Bösen liegt tiefer, in der menschlichen Psyche. Jeder Mensch trägt die Fähigkeit zum Bösen in sich.

Wir müssen uns dieser Realität stellen und lernen, mit ihr umzugehen. Das bedeutet nicht, dass wir pessimistisch sein oder die Hoffnung aufgeben sollten. Im Gegenteil, indem wir das Böse anerkennen, können wir ihm besser begegnen und die Kräfte des Guten stärken.

Weihnachtsgeschichte: Maria und Josef finden in Bethlehem keine Herberge und müssen in einem Stall übernachten. Trotz der widrigen Umstände lassen sie sich nicht entmutigen und schenken dem Jesuskind ihre Liebe.


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