Goodbye See-Momente

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Getragen von einer leichten Melancholie veröffentliche ich heute die letzte Ausgabe von ‚Mein Monat am See und Rhein‘. Mit jedem einzelnen Beitrag habe ich Monat für Monat versucht, die schönen Natur-Momente meiner Zeit hier am Seerhein einzufangen und mit Euch zu teilen. Doch der Aufwand, der hinter diesen Beiträgen steckt, ist grösser, als es vielleicht angenommen wird. Es ist nicht nur das sorgfältige Auswählen und Bearbeiten von Fotos, das Schreiben der Texte – auch die Anforderungen an die Sichtbarkeit durch SEO machen diesen Prozess zeitlich anspruchsvoll. Goodbye See-Momente!

Das kleine Fenster auf den Seerhein schliesst sich

Mein September am See und Rhein

In den letzten Jahren habe ich immer wieder die Schönheit der Natur, die Ruhe am Wasser und die lebendigen Farben der verschiedenen Jahreszeiten beschrieben. Diese Posts waren für mich wie kleine Fenster, durch die ich Euch einen Blick auf den bezaubernden Abschnitt zwischen Bodensee und Untersee, den wir Seerhein nennen, gewähren konnte. Doch die Zeit fordert ihren Tribut, und der kleine Zuspruch, den diese Artikel im Vergleich zu anderen Themen noch finden, hat mich schliesslich zu diesem Schritt bewogen.

Als kleines Dankeschön: Die See-Momente verschwinden nicht ganz

Ich werde auch weiterhin über den Seerhein und Bodensee schreiben, doch ich bin mir noch unschlüssig, ob ich die Artikel in der Rubrik „Seehas“ belassen oder sie auf die anderen Rubriken aufteilen soll. Veränderungen stehen bevor – das ist sicher.

Ich möchte all denen herzlich danken, die meine See-Momente stets mit Freude gelesen und mir treu geblieben sind. Euer Interesse hat mich stets motiviert, diese Geschichten zu erzählen. Doch die Zeit des monatlichen Rückblicks endet hier nicht ganz. Versprochen: Es wird weiterhin einen Fotorückblick vom See & Rhein geben, jedoch nur noch viermal im Jahr – ein Best of the Season, das die Essenz der vergangenen Jahreszeiten in Bildern und Texten festhält. So bleibt die Schönheit der Natur, die mich immer wieder neu berührt, in den Erlebnissen, die ich mit Euch teile, sichtbar.

Liebe Grüsse

Meine See-Momente im September

Meine „September-Zeit“ am Seerhein war zwar kurz, da ich mich ab Mitte September auf eine Reise in den Hohen Norden begab, aber doch mit einigen Eindrücken, die ich in diesem fotografischen Rückblick festhalten konnte. Die Bilder fokussieren auf den einen Sommer, der sich noch einmal aufbäumte, bevor er einem überraschend abrupten Herbst weichen musste. Mein September am See und Rhein!

Anfang September erlebten wir die letzten intensiven Sommertage mit sonnenhungrigen Badegästen, fröhlichen Bootsfahrern und lauen Sommerabenden, die bis tief in die Nacht hinein genossen wurden. Besonders das zweite Septemberwochenende mit Temperaturen von 30 Grad bot einen unvergesslichen Höhepunkt des Sommers.

Doch der Wandel liess nicht lange auf sich warten. Quasi von einem auf den anderen Tag wich die sommerliche Idylle einer herbstlichen Stimmung, die sich auch in den fallenden Temperaturen und anhaltendem Regen widerspiegelte.

Während ich in den Texten den leisen, aber unaufhaltsamen Einzug des Herbstes festhalte, offenbart dieser fotografische Rückblick die verblüffende Schönheit des Sommers in seiner letzten Blüte. So verschmelzen die melancholischen Klänge des Herbsteinstiegs mit den strahlenden Farben des verbleibenden Sommers zu einem harmonischen Gesamtbild, das zugleich den Wandel symbolisiert, dem wir Menschen stetig begegnen müssen, während sich die Natur auf ihre ruhigeren Monate vorbereitet.

My last early morning swim of the summer

Mein September am See und Rhein

September-Stimmungen

Mein September am See und Rhein
Mein September am Bodensee und Seerhein
Mein September am Bodensee und Seerhein
Chili Bodensee
Sanddorn Bodensee
Mein September am Bodensee und Seerhein

„Der September ist da und vereint das Wetter des Sommers mit der Stimmung des Herbstes.“

– Helen Hunt Jackson (amerikanische Autorin, 1831 -1885)

Die Segel des Mutes setzen

Die Segel des Mutes setzen

Sanfter Abschied des Sommers

Sanfter Abschied des Sommers Seerhein und Bodensee

Ein Hauch von Abschied schwebt in der klaren, frischen Luft, während die ersten Sonnenstrahlen an diesem Septembermorgen sanft den Tag grüssen. Die Welt erwacht in einem zarten, goldenen Licht, das in mir Erinnerungen an die strahlenden Sommertage wachruft. Ein filigraner Nebel tanzt über dem Ried, ein flüchtiger Schleier, der die Landschaft in ein geheimnisvolles, fast magisches Licht hüllt. Die Kühle der Morgenluft erfrischt und verrät, dass der Herbst leise Einzug hält.

Ein leises Rascheln in den Bäumen wird von dem leisen Zwitschern der Vögel begleitet – die Natur hält inne, als ob sie still verweilt, um den bevorstehenden Wandel der Jahreszeiten zu spüren. Hier, in diesem stillen Moment, fühle ich eine leichte Vorfreude und das behutsame Abschiednehmen. Der Sommer, strahlend und warm, zieht sich mit einem letzten, sanften Lächeln zurück, während der Herbst sacht anklopft und mir Bilder von bunten Blättern und behaglichen Abenden ins Herz malt. Es ist eine Zeit des Wandels, die mich einlädt, nochmals die Schönheit des Augenblicks in vollen Zügen aufzunehmen.

Dahlie, ein spätsommerlicher Traum

Dahlie

Die Dahlie, eine Symphonie der Farben, erblüht als letztes Meisterwerk des Sommers, während sie flüsternd den Herbst ankündigt.

Der „Social-Media-Kürbis“

Kürbis

Diese Kürbisse wären mit ihren perfekten Formen und makellosen Oberflächen doch ideal, um an Halloween für Selfies zu posieren …

Vom Sommerzauber zur Herbstidylle

Seerhein

Es war ein jäher Abschied, ein fast überraschender Wandel. Gestern noch dreissig Grad! Der See lag glitzernd unter der brennenden Sommersonne, die das Wasser in funkelnde Diamanten verwandelte.

Doch heute Morgen? Ein trügerisches Erwachen. Der Himmel, noch immer in sattem Blau getaucht, bietet die aufgehende Sonne als ein Versprechen an, das nicht gehalten werden kann. Fast unmerklich schleicht der Herbst heran, ohne dramatische Gewitter oder Warnzeichen. Ein leises Tropfen, das sich allmählich in einen stetigen Regen verwandelt, während die Temperaturen tief sinken. Von Sommerlaune ist keine Spur mehr zu entdecken – nur die kühlen 14 Grad, die sich in den nächsten Tagen hartnäckig halten.

Der See, gestern noch ein lebendiger Tummelplatz, liegt nun still, in ein melancholisches Grau gehüllt. Der Sommer ist vorbei, einfach so, über Nacht. Ein abruptes Ende, das mich daran erinnert, wie vergänglich die schönen Momente sein können, aber auch, wie viel Schönheit in der Stille des Herbstes steckt, der nun mit all seinem Farbenreichtum und seiner ruhigen Anmut Einzug hält.

Pegel Seerhein – alles wieder normal …

Pegel Seerhein - alles wieder normal ...

Sunrise-Moments

Sunrise-Moments Seerhein Gottlieben Bodensee

Titelbild: Morgennebel über dem Seerhein

Mein September am See und Rhein

Sommerlicher Frühnebel über dem Wasser des Seerheins.


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