Meine Begegnung mit dem Berg der Berge – Mythos Matterhorn

Das Matterhorn ist ein Mythos. Der Berg mit seiner charakteristischen, kühn-eleganten Pyramidenform ist einer der berühmtesten Berge der Welt. Und wohl das am meisten fotografierte Alpenmotiv.

Wenn man in der Schweiz lebt, sollte man ja das Matterhorn kennen. So einfach ist es nun auch wieder nicht, denn der Weltkurort Zermatt liegt ja auch von Zürich aus gesehen nicht gerade um die Ecke. Für mich ergab sich nun im September die einmalige Möglichkeit sich zum ersten Mal diesem Berg zu nähern. Mich mit diesem tiefer zu beschäftigen.

Besucher aus allen Kontinenten strömen Tag für Tag ins autofreie Zermatt, um diesen Berg einmal zu sehen. Über 3000 Alpinisten versuchen jede Saison, das Matterhorn zu bezwingen.

Aber man muss den mächtigen Felsen nicht unbedingt bezwingen, um seine Faszination zu erleben. Es gibt so viele Möglichkeiten den Grenzberg zwischen der Schweiz und Italien zu „erwandern“ oder zu „erfahren“.

Der Klassiker ist sicher eine Fahrt auf das Gornergrat. Von hier oben hat man ein atemberaubendes Panorama auf mächtige Gletscher und 29 schneebedeckte Viertausender. Auch von der Sunnegga oder dem darüber gelegenen Rothorn eröffnet sich einen herrlicher Blick aufs Matterhorn und die Zermatter Bergwelt.

Sehr eindrücklich ist eine Wanderung auf dem „Matterhorn Glacier Trail“ welche einem fast direkt zum Fuss dieses gigantischen Berges führt. Für Fotografen eine sehr schöne Wanderung, mit auch mit unbekannteren Blickwinkel auf diesen Berg. Normalerweise sind auf diesem Trail einige Wanderer unterwegs, definitiv los ist man dafür die mit IPad oder Selfiestangen bewaffneten Touristen.

Fast unglaublich, aber wir hatten an diesen Septembertag das Matterhorn zeitweise für uns ganz alleine – bei schönstem Wetter! Auf dem Gletscher-Trail (Trockener Steg – Hirli – Schwarzsee) gibt es unterwegs auf Schautafeln viele Informationen über die Gletscherwelt – für mich war in erster Linie faszinierend, dass wir uns bis zum Fusse des Matterhorns nähern konnte.

Wer Lust und Kondition hat, kann die Wanderung am Schluss mit dem Aufstieg in die berühmte Hörnlihütte verbinden.

Nachfolgend die Begegnung mit dem Berge der Berge in meinen Bildern.

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Matterhon Glacier Trail Zermatt
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Ein ganz grosses und liebes Dankeschön geht an Susanne, die uns diese wunderschönen Tage in Zermatt ermöglicht hat. Dieser Post und die Fotos sind daher von ganzem Herzen Ihr gewidmet. 

Reaktionen auf Twitter auf mein Titelbild:

Zermatt


(Bilder 2015, Post/Refresh 2017)