Alpen Salamander

Alpensalamander

Die Begegnung mit einem Alpensalamander ist eher selten. Auf einer Wanderung in der Bergwelt von Arosa begegnete ich vor einiger Zeit mit etwas Glück einem solchen Alpensalamander. In der Nacht hatte es geregnet. Gegen Morgen klarte der Himmel auf, so dass mich bereits Sonnenstrahlen auf meinem frühen Aufstieg begleiteten. Dies war scheinbar ein guter Zeitpunkt diesem seltenen Lurch zu begegnen. 

Alpine Salamander Arosa
Alpensalamander, Arosa, Näher der Alteiner Wasserfälle (Fotos aus meinem Archiv)

Wie aktiv ein Alpensalamanders ist hängt stark von der Umgebungstemperatur und der Luftfeuchtigkeit ab, letztere sollte bei etwa 85 Prozent liegen. Zudem ist der Alpensalamander überwiegend nachtaktiv. An diesem Morgen schien alles zu passen, die schwarzen Salamander waren aus ihren Verstecken gekommen und verharrten fast regungslos auf den Steinen.

Lange sind die Alpensalamander nicht unterwegs – denn ab November wird es für diese Salamander zu kalt. Sie verschwinden dann in ihre unterirdischen Verstecke und warten dort in einer Winterstarre auf den nächsten Frühling, der hier in dieser Höhe erst im Mai richtig beginnt.

Der Alpensalamander existiert nur innerhalb der Alpen und stehen daher aufgrund ihrer regionalen Seltenheit in der Schweiz unter strengem Schutz.

Alpine Salamander

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